taz Salon: Jubiläum der 100. taz.salon Hamburg



  • 73/Saal (map)
  • 73 Schulterblatt
  • Hamburg, HH, 20357
  • Germany

Der taz.salon feiert seinen Hundertsten! Klar, nicht den hundertsten Geburtstag, aber den hundertsten Hamburger taz.salon. Einhundert hitzige Diskussionen, kritische Podiumsgäste und interessante Gespräche über Babyklappe und Bauausstellung, Rote Flora und Elbvertiefung. Wir bringen die Kontroversen der Stadt aufs Podium.

Der taz.salon ist damit zu einer politischen Institution in Hamburg geworden. Dabei war der erste taz.salon vor zehn Jahren nicht mehr als ein vorsichtiger Versuch, die Themen, die uns in unserer Zeitung bewegen, mit unseren LeserInnen zu diskutieren. Dabei geht es uns nicht immer nur um Politik: Wir hatten Hartmut El Kurdi mit seinem Kindertheater-Stück "Angstmän" zu Gast, es ging um den „Aal im Nationalsozialismus“, das Älterwerden, das Warten.

Mal eskalierten die Diskussionen und wir mussten abbrechen, mal konnten wir gar nicht erst anfangen – aber fast immer haben wir mit den ExpertInnen auf der Bühne produktiv und leidenschaftlich diskutiert.

Und wer es nicht ins Kulturhaus 73 geschafft hat, z.B. zur Debatte "Nach Haasenburg- und Friesenhof-Skandal" (Sept. 15), "Die Zivilgesellschaft, der Staat und die Geflüchteten" (Dez. 15), "Die Stadt, der Sponsor und die Geschichte: Kühne+Nagel" (Jan. 16), "Der Preis der Milch" (März 16) u.a. kann sich von ausgesuchten Salons Videos auf taz.de ansehen.

Natürlich wollen wir auch das Jubiläum so feiern, wie es am besten zu uns passt: Mit Debatten. Unter dem Motto „Ganz schön fremd hier“ diskutieren wir über das Zusammenleben von neuen und alten NachbarInnen in der Einwanderungsgesellschaft. Einen ganzen Tag lang wollen wir streiten, lachen, lernen, feiern.

Wir streiten über Obergrenzen für die Zuwanderung, die Folgen der Silvesternacht von Köln und Hamburg und die Frage, ob dabei Sexismus und Rassismus gegeneinander ausgespielt werden. Auch darüber, wo unsere neuen NachbarInnen in der Stadt eigentlich hin sollen, wollen wir diskutieren. Lernen wollen wir u.a. von Bürgerkriegsflüchtlingen aus Jugoslawien. Feiern wollen wir mit der Theatergruppe Hajusom, in der geflüchtete Jugendliche ihre Erfahrungen künstlerisch verarbeiten - und natürlich mit Musik.

Alle aktuellen Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und der sich ständig erweiternden Gästeliste finden Sie in den nächsten Wochen hier.