Singer Songwriter Slam

Sa, 17.12. // 21.00 // Saal

1 Künstler, 1 Song, 1 Instrument und das Publikum entscheidet.
Wir präsentieren euch 10 aufstrebende Nachwuchskünstler. Und nicht einmal wir wissen, wer sich dem Urteil der Jury stellt. Jeder kann mitmachen, einfach hier anmelden: www.beyondframes.de

Slam The Pony

Fr, 16.12. // 21.00 

Der Poetryslam mit offener Leseliste!

Alles darf und alles muss auch. Raus, irgendwie. Also komm und erzähle uns die Welt: Erlebnisgrotesken, Wahrheitssimulationen, Gefühlsbrüche, Lebensräusche ? das Ganzgroße und das Winzigkleine, das jeder sonst übersieht. Grab mit deinen Sätzen im Humus des Menschlichen, bastel Wortgebilde, schrei es hinaus oder flüster es in unsere Ohren ? Hauptsache: TU ES! Sei dabei, steh auf. Kämpfe um die Krone und schreite möglicherweise als Sieger von dannen. Oder hör einfach nur zu, lehn dich zurück, genieße den Einblick in vertraute Unwirklichkeiten. Alles ist möglich. Alles ist erlaubt.

Ihr könnt euch unter www.slamthepony.de anmelden, Spontananmeldungen vor Ort werden jedoch auch wie immer jubelnd begrüßt.

Fabian Burstein liest aus >STATUSMELDUNG< mit musikalischer Unterstützung von VIOLETTA PARISINI

Mo, 12.12. // 20.00 // Salon

>Statusmeldung< ist der erste Facebook-Roman der Welt:
Julian Kippendorf existiert eigentlich nur als digitales Pseudonym in Social Networks. Fernab von Verbindlichkeiten, Erwartungen, Regeln. Und vor allem: Fernab von seiner gescheiterten Liebe Leila. Doch dann trifft er eine folgenschwere Entscheidung: Er offenbart seine wahre Identität.

Mit einem Schlag wird alles nachvollziehbar. Und plötzlich tauchen die alten Dämonen wieder auf, als Comments, Replys, Chat-Kontakte. Während die Realität nach und nach in seinen virtuellen Kokon eindringt und mit bösen Überraschungen aufwartet, sucht Julian nach einem rettenden Anker ? und glaubt ihn in Johanna alias »Einsamesherz« gefunden zu haben.

Fabian Burstein wird von Violetta Parisini musikalisch begleitet.

 

Martin Semmelrogge liest aus Georg Meier's gesammelten Werken

So, 20.11. // 20.00 // Saal

Temporeich, salopp und lebensnah erzählt Georg Meier, Autor von ALLE WAREN IN WOODSTOCK - AUSSER MIR UND DEN BEATLES, in seinen Stories vom gesellschaftlichen Abseits. Ex-Beatnik und Haschisch-Dealer Meier foppt den Leser mit Klischees und Vorurteilen. Seine Sätze nehmen so überraschende Wendungen wie die abgedrehten Plots der Stories. Witzig, ironisch, nachdenklich und immer herrlich politisch unkorrekt - das ist Georg Meier! Wie auch in seinen Vorgängerromanen runden diverse Rock?n?Roll-Zitate die furios erzählten Stories ab.

Martin Semmelrogges "rabaukiges" Image, sein Alter und seine unverwechselbare Stimme haben auf der Suche nach einem Interpreten für Meiers Texte sofort überzeugt. Semmelrogge liest an diesem Abend innerhalb des anderseits. Literaturfestivals querbeet aus Georg Meiers Texten. Eine unverwechselbare Melange aus Abenteuerlust, Witz und Tiefsinn.

taz Salon

Do, 10.11. // 19.30 // Saal

Meer leer
Kilometerlange Schleppnetze und viel zu hohe Fangquoten: Nord- und Ostsee drohen leer gefischt zu werden. Und zu Tausenden verenden Schweinswale, Seehunde und Vögel als "Beifang". Dürfen wir bald nur noch Fisch aus Teichen und Aquakultur essen? Wieviel taugt das MSC-Siegel?

Im taz salon debattieren:
Marnie Bammert, Marine Stewardship Council (MSC) , Berlin
Peter Breckling, Generalsekretär Deutscher Fischerei-Verband, Hamburg
Karoline Schacht, WWF, Hamburg
Kai-Arne Schmidt, Geschäftsführer Kutterfisch GmbH, Cuxhaven

Moderation: Sven-Michael Veit, Politischer Korrespondent taz.nord

Skeptics in the Pub

Di, 08.11. // 19.30 // Salon

Holm Hümmler, Physiker und Trainer für Wing Tjuen Kung Fu: Was ist
dran am Chi? Ein kritischer Blick auf die geheimnisvolle Kraft, auf
die sich asiatische Kampfsportarten und die Traditionelle Chinesische
Medizin berufen.

www.gwup.org

Niko Plaas liest aus seinem Buch "barLeben"

Do, 27.10. // 20.00 // Salon

"Roadlyrik, oder die Suche nach dem kleinen Moment, der den Unterschied macht. In der Bar, auf der Straße, in dir selbst - "An diesem Fensterbrett ist alles wie immer..."

SLAM 2011 - Die 15. Deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften

Di, 18.10. - Sa, 22.10.

Sie sind der Höhepunkt einer jeden Slamsaison. Sie sind der Termin, der bei jedem Poetry Slammer mit großen Ausrufezeichen, Glitzer und Neonblinklichtern im Kalender steht. Sie sind der Grund, warum sich jedes Jahr hunderte Menschen mit ihren Texten in einer Stadt treffen, um tausenden anderen, die gekommen sind, zu beweisen, dass nur sie allein die Krone und den Platz im Olymp verdient haben. Sie sind der Grund, warum in diesen Tagen U-Bahnen voll Menschen sind, die lachen und schreien und sich Gedichte vorlesen, die auf den Straßen der Stadt stehen und spontan eine Geschichte in die offenen Ohren des Publikums werfen. Du glaubst, dass "sie" nur ein Traum sein können?

Hier kommt die Wahrheit: Hamburg ist Gastgeber der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften 2011. Dieser Höhepunkt eines jeden Slamjahres wird in diesem Jahr von der Stadt ausgetragen, die nicht nur die meisten Poetry Slams in Deutschland veranstaltet, sondern auch noch unzählige gute Slammer hervorgebracht hat. In der Stadt, die Europas größten Poetry Slam veranstaltet und in der Stadt, in der einer der ersten Poetry Slams in Deutschland überhaupt stattgefunden hat.

www.slam2011.de

 

Das Programm im Haus:

Mi, 19.10. // 19.30 // U20 Vorrunde 1

Mi, 19.10. // 19.30 // Club // U20 Vorrunde 2

Mi, 19.10. // 21.30 // Einzel Vorrunde 3

Mi, 19.10. // 21.30 // Club // Einzel Vorrunde 4

Do, 20.10. // 21.30 // Einzel Vorrunde 8

Do, 20.10. // 21.30 // Club // Einzel Vorrunde 9

Do, 20.10. // 0.00 // Singer Slam

Fr, 21.10. // 0.30 // Club // Rap Slam (Moderation Nico Suave // DJ Direction)

Sa, 22.10. // 11.00 // Science Slam

 

G13 Hall&Rauch Lesung

Do, 13.10. // 20.00 // Salon

G13, ein Wohnzimmerkonspirativ junger Lyriker_innen, extrahiert seit 2009 neueste Fluten Wortgewalt und Bierreste aus plattgesessenen Teppichflusen. 14stimmig von Versneid bis Weltgeltung. Nun finden sich die jungen Lyriker_innen erstmals außerhalb der zirkelnden Wohnzimmeratmosphäre auf einer Bühne zusammen und lassen die Szene knirschen. Der Abend besteht zwischen blauäugiger Leichtigkeit und Lyrikanspruch, zwischen Wortrausch und Lautmalerei, zwischen Form und Ausbruch, zwischen Lesung und Performance. 75 Minuten voll Zustandsbeschreibung und Politkritik, Reiseberichten und Kiezträumereien.

Vorschmecken auf: gdreizehn.wordpress.com

In Szene gesetzt von Tea Kolbe.

DER MOND UND SEINE LANGEWEILE Märchenmatinee (Kinder & Erwachsene ab 6 Jahren)

Sa, 08.10. // 11.00 // Salon

mit dem Schriftsteller
Anant Kumar (Kassel - Motihari/Indien)
Laut seiner Mitteilung bevorzugt der Kasseler Autor Anant Kumar Veranstaltungen unter Kindern und Schülern, weil sie auf die Geschichten unmittelbar reagieren, sowohl sprachlich als auch mit Körpersprachen.
Er führte über 50 Schulveranstaltungen (Workshops, Lesungen, Erzählstunden? bilinguale Lesungen) durch. In seinem ausführlichen Blog poetryschools.wordpress.com werden die regen Impressionen aufgelistet.
Ein Sternchen wollte vom Mond ein indisches Elefantchen als Geschenk. Ja, ein richtiger indischer Elefant aus Chattisgarh mit kleineren Ohrläppchen.. "Was? Den wollte ich haben!", begann sein Brüderchen zu nörgeln. "Es ist gemein. Du hattest mir den Elefanten versprochen, Onkelchen!" "Was? ...Hatte ich dir das versprochen?", fragte der Mond ein wenig verdutzt zurück.

DREI KILO HÜHNER Deutsch-Indischer Satirenabend

Fr, 07.10. // 19.30 // Salon

mit dem Schriftsteller
Anant Kumar (Kassel - Motihari/Indien)

In Indien geboren - in Deutschland lebend und schreibend (Poeticus-Kurzgeschichten-Preis, Spittat/A, 2003; Finalist, Würth-Literatur-Preis 2002, Tübinger Poetik-Dozentur; Finalist, UNESCO-May-Ayim-Award, Berlin 2004; Rudolf-Descher-Feder 2006; 14. Kurzgeschichten-Menü Wettbewerb, h+s veranstaltungen GmbH, München 2010; Arbeitsabschlussstipendium "FRIDO - EINE DEUTSCHE STIMME (Erzählungen), Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden 2011)

Manchen mag sein Stil an Ephraim Kishon erinnern, nur sind es bei Kumar seine Wahlheimat und Mitmenschen, die mit ironischem Blick betrachtet werden. Was ganz wider Erwarten nicht als groteske Verfremdung erscheint, sondern meist sehr scharfen Beobachtungssinn demonstriert, zeigt dem Publikum an vielen Stellen überraschende Perspektiven auf, die Skurriles, Befremdliches, ja Beängstigendes offenbaren.
Auszug aus: Drei Kilo Hühner - Glossen, Grotesken, Satiren "Nein, ich habe kein Handy", sagt die Chefin und mustert mich dabei genauer: Ist er ein Inder? Oder ist er ein Mexikaner? Lange Haare. .Sieht gar nicht schlecht aus! Hat Bestimmt eine blonde Schnecke irgendwo?  Spricht gutes Deutsch!  Meiner sprach gar kein Deutsch. Arm sieht er auch nicht aus. Sehr selbstbewusst. Gehört bestimmt zu den reichen Indern, die die Armen ausbeuten. Sein Vater hat bestimmt einen Palast. Vielleicht hat er auch Tiger ? wie Saddam?
Eintritt 7, 00 Euro / Vorkasse 6, 00 Euro
(Ermäßigt für Studenten, Schüler und Arbeitslose 5, 00 Euro / Vorkasse 4, 00 Euro)

Lesung und Party zum internationalen Übersetzertag

Fr, 30.09. // 19.30 // Salon

Katastrophen: eine nach der anderen.
Flugzeugabstürze und umstürzende Elefanten, Stürze von Klippen oder Kirchentreppen, der schlimmste Hurrikan der Geschichte und Mord: Am Namenstag des Heiligen Hieronymus - Schutzpatron der Übersetzer - präsentieren zehn LiteraturübersetzerInnen witzige und tragische, aber immer katastrophale Ausschnitte aus ihrer Arbeit. Im Anschluß gibt es Tanzmusik!

Leif Randt und Andreas Stichmann lesen aus ihrem Science-Fiction Projekt

Do, 29.09. // 20.00 // Salon

Ja, ich interessiere mich für das Haus der Familie Alpha

Leif Randt, 1983 in Frankfurt am Main, Autor der Romane "Leuchtspielhaus" und "Schimmernder Dunst über CobyCounty", u. A. KulturSPIEGEL-Nachwuchsautor 2009, MDR-Literaturpreisträger 2010, eingeladen zum Ingeborg Bachmannpreis 2011, trat mit Performance-Lesungen beim Prosanova-Festival und beim Open-Mike auf.
Andreas Stichmann,1983 in Bonn, Autor der Bücher "Jackie in Silber" und "Der magnetische Schlaf" ausgezeichnet u. A. mit dem Clemens Brentano Preis 2009, dem Stipendium des Literarischen Colloqiums Berlin, dem Kranichsteiner Literaturförderpreis 2009 und dem Hamburger Literaturförderpreis 2011.

Konrad Lerenz liest aus seinem Kiez-Roman "Rohrkrepierer"

Mi, 28.09. // 20.00 // Salon

Konrad Lorenz liest aus seinem Kiez-Roman "Rohrkrepierer"

Jeder erhält das Geschenk seiner Kindheit, wenn man es denn ein Geschenk nennen kann. Denn eine Kindheit auf St Pauli in der Nachkriegszeit ist etwas Besonderes, besonders dreckig, hungrig, spießig und versaut.
1940 bis 1962: vom Schwarzmarkt Ecke Reeperbahn und Talstraße, über die Mutprobe, nach der Schule durch die Herbertstraße zu rennen, bis zu Tante Hermine, St. Paulis erster Szenekneipe in der Hafenstraße. Es fehlen die Väter. Und die, die wieder auftauchen, sind kriegsbeschädigt, überwiegend im Kopf. Die Mütter sind es, die den Kampf ums Überleben organisieren.
Es geht ums Kino, um Jazz, um die Neugier auf Sexualität in einer Welt von Spießbürgern, Prostituierten, Zuhältern und Seeleuten. Und es geht um die erste, große Liebe, die mit der Seefahrt nur schwer zu vereinbaren ist.
Mit "Rohrkrepierer" ist Konrad Lorenz ein fesselnder, authentischer Roman gelungen, der nicht nur die Hamburger begeistert.

Konrad Lorenz wurde 1942 auf St Pauli am Hein-Köllisch-Platz (damals Paulsplatz) geboren. Schulbesuch in der Taubenstraße und am Holstenwall, Lehre als Maschinenschlosser, dann Seefahrt und Studium zum Maschinenbau-Ingenieur.
Geschrieben hat Lorenz schon immer. Erste Veröffentlichungen von Kurzgeschichten ab 1960 in diversen Zeitschriften und Anthologien. 1991 erschien sein fantastischer Roman "Das Nachtschattenspiel".

Science Slam

Fr, 23.09. // 21.00

Ihr könnt Eure Forschung so erklären, dass jeder sie versteht? Ihr sitzt seit Monaten am Schreibtisch, aber sehnt Euch danach, auf einer Bühne zu stehen? Eure Leidenschaft sind Laborexperimente, und diese Begeisterung möchtet Ihr mit einem größeren Publikum teilen? Ihr seid mit Hingabe Wissenschaftler, aber Euer Showtalent schlummert vor sich hin?

Dann macht mit!

Zehn Minuten stehen jedem Studenten oder Nachwuchswissenschaftler zur Verfügung, um dem Publikum sein oder ihr Projekt in einem populärwissenschaftlichen Vortrag vorzustellen.

Alles ist erlaubt! Erzählt von Eurer Arbeit, bezieht das Publikum mit ein, zeigt Filme, Bilder, Gegenstände, aber vor allem: Gewinnt die Herzen der Zuschauer! Denn nur sie bilden die Jury und entscheiden, wer am Ende des Abends zum Science-Slam-Sieger gekürt wird.

Präsentiert werden können Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomarbeiten genau so wie Promotionsthemen und andere Forschungsprojekte.


Moderation:
Friederike Moldenhauer (8 min. Eimsbüttel, Machtclub)

Anmeldungen und Kontakt:
Julia Offe, hamburg(at)scienceslam.de oder unter 0179 - 203 6765.

www.scienceslam.de

Slam The Pony

Fr, 16.09. // 21.00

Der Poetryslam mit offener Leseliste!

Alles darf und alles muss auch. Raus, irgendwie. Also komm und erzähle uns die Welt: Erlebnisgrotesken, Wahrheitssimulationen, Gefühlsbrüche, Lebensräusche ? das Ganzgroße und das Winzigkleine, das jeder sonst übersieht. Grab mit deinen Sätzen im Humus des Menschlichen, bastel Wortgebilde, schrei es hinaus oder flüster es in unsere Ohren ? Hauptsache: TU ES! Sei dabei, steh auf. Kämpfe um die Krone und schreite möglicherweise als Sieger von dannen. Oder hör einfach nur zu, lehn dich zurück, genieße den Einblick in vertraute Unwirklichkeiten. Alles ist möglich. Alles ist erlaubt.

Ihr könnt euch unter www.slamthepony.de anmelden, Spontananmeldungen vor Ort werden jedoch auch wie immer jubelnd begrüßt.

Skeptics in the Pub

Di, 13.09. // 19.30 // Salon

Die Reihe "Skeptics in the Pub" möchte Wissenschaft und kritisches Denken fördern und über pseudowissenschaftlichen Unfug aufklären. Eugenie Scott, Direktorin des "National Center for Science Education" (Oakland,USA) musste ihren Vortrag zum Einfluss der christlich-fundamentalistischen Überzeugungen "Intelligent Design" und Kreationismus, die die Evolution leugnen absagen.
Stattdessen wird nun Patrick Pricken über den menschgemachten Klimawandel und dessen Verleugnung sprechen - "Ist das heiß hier oder bin ich das?"
"Skeptics in the Pub" wird alle zwei Monate mit neuen Themenabenden an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Aberglauben fortgesetzt.
Weitere Informationen unter www.skeptiker-hamburg.de

Poetryslam: Hamburger Stadtmeisterschaft vom 16.-18.08.2011 17.08. Einzelvorrunden

Mi, 17.08. // 20.00 // Club

Dass die 15 Deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften in diesem Jahr in Hamburg stattfinden, sollte Fans dieses Metiers bereits bekannt sein. Stellt sich aber eine wichtige Frage: Wem wird die Ehre zuteil unsere wunderschöne Gastgeberstadt im Oktober als Bühnenliterat zu vertreten? Drei Repräsentanten wollen gefunden werden: ein Team, ein U-20 Slammer und natürlich der offizielle Einzelstarter. Wer als Zuschauer und damit als stimmberechtigter Juror diese schwere Entscheidungen mittreffen möchte, wird vom 16.-18.08. bei den großen Hamburger Stadtmeisterschaften die Gelegenheit dazu bekommen. Am Dienstag den 16.08. kämpfen sämtliche Teams und U-20 Slammer der Stadt in einem fulminanten Wettkampf, ausgetragen im Molotow, ab 19.30 Uhr um diesen heiß begehrten Platz. Tags drauf finden ein paar Straßen weiter im Haus III&70 ab 20 Uhr die Einzelvorrunden statt, deren Gewinner am Donnerstag (18.08.) im Übel&Gefährlich zu einem großartigen Finale in den Ring steigen. Beginn ist hier ebenfalls 20 Uhr. Jeder Hamburger Slam schickt seinen eigenen Starter ins Rennen, ob nun unter 20 oder nicht. Teams bekommen die Möglichkeit sich frei anzumelden. Wie immer entscheidet das Publikum über Sieger und Besiegten, wie immer kochen die Säle, wie immer erwartet uns ein spannender Wettkampf. Lesen oder Lesen lassen, das ist hier die Frage.

www.slam2011.de

taz-Salon

Do, 11.08. // 19.30 // Salon

Was der Westen von China lernen kann

Erst das rasante Wachstum, nun soll der Sozialstaat folgen: Krankenversicherung, Rente, soziale Absicherung - für alle. Im Reich der
Mitte geht der Fortschritt nach Plan. Dabei nutzt die Regierung geschickt die Instrumente eines starken Staates. Felix Lee folgt in seinem Buch »Die Gewinner der Krise« der Frage: Was kann der Westen von China lernen - ohne auf Demokratie und Menschenrechte zu verzichten?

Lesung und Diskussion mit Felix Lee, Wirtschaftsredakteur der taz
Moderation: Jan Kahlcke, Redaktionsleiter taz nord

Thomas Fuchs liest aus >Grenzverkehr<

Do. 05.05. // 20.30 // Salon

Milena zieht aus, um im angeblich Goldenen Westen ihr Glück zu suchen. Beim Escortservice Dreamgirls in Amsterdam findet sie ein zwar nicht gerade verdienstvolles, dafür aber einträgliches Betätigungsfeld. Dabei lernt sie viele skurrile Überlebenskünstler kennen, die ihr Geld auf mehr oder weniger legale Weise "verdienen". GRENZVERKEHR ist ein Roman über die Herrschaft der Torheit, den Traum vom Westen, die Jagd nach dem Geld und die Sehnsucht, dem Schlamassel zu entkommen. Ein Roman über Frauen und Männer, Amerikaner und Russen, Italiener und Holländer und Slowaken, Koreaner und Gartenzwerge - und bis auf Letztere kommt dabei keiner wirklich gut weg. Vergnüglich, spannend und mit einem Schuss Erotik, wobei es die Heldin schafft, im Herzen immer "rein" zu bleiben.

In GRENZVERKEHR geht es um das, was man für Geld tut. Und was nicht. Um das, was man aus Liebe tut. Und was nicht. GRENZVERKEHR ist eine Grenz-Erfahrung. Für die Heldin und die Leser.

 

Buchrelease: Ina Bruchlos liest aus "Alte Bekannte"

Di, 03.05. // 20.00 // Salon

Ina Bruchlos stellt ihr Neues Buch "Alte Bekannte" vor.
Unterstützt wird sie dabei von Gordon Roesnik und Stefan Boskamp.
"Im Grunde war es tatsächlich nicht logisch." Ina Bruchlos' Gedanken scheinen, sich jeder Struktur entledigt, durch ihren Kopf zu fliegen. Ab und an machen sie bei alten Bekannten halt: Kunst, Heimat, Elternhaus und dem 1. FC St. Pauli - nur um sich dann wieder in der Haltlosigkeit zu verflüchtigen. Mit irrsinnig viel Witz und tiefsinniger Kurzweiligkeit erzählt die Autorin Geschichten über alltägliche Begebenheiten die ebenso wie alte Bekannte ein Gefühl von gleichzeitiger Vertrautheit und Fremdheit hinterlassen - und damit sind sie ideale Begleiterinnen, egal ob für den Zug von FFM nach HH oder für die Halbzeitpause am Millerntor.

Weitere Informationen:

  http://www.minimaltrashart.de

 

Hannes Köhler liest aus 'In Spuren'

Fr, 13.05. // 20.00 // Salon

Es beginnt mit einem Witz. Jakobs bester Freund Felix verlässt die fröhliche Runde, um Zigaretten holen zu gehen ? und kommt nicht mehr zurück. Das Lachen vergeht, als Felix verschwunden bleibt. Jakob begibt sich
auf Spurensuche. In Felix? Wohnung stößt er auf dessen Tagebuch, das eine seltsame und verstörende Wirkung auf ihn ausübt, denn es enthält nicht nur die Wahrheit über den Freund, sondern auch Variationen des eigenen Lebens. Wer war Felix in Wirklichkeit und wo ist er jetzt? Was passiert mit Jakob, der beim Lesen des Tagebuchs immer mehr auch an seiner Sicht auf die Dinge zweifelt? Kann vielleicht die Imitation eines fremden Lebens Zwischenräume öffnen und Antworten geben?

Hannes Köhler stellt in seinem Debüt existenzielle Fragen nach Freundschaft, Liebe, Authentizität und Sinn ? Fragen, die für jede Zeit neu gestellt werden müssen. Mit »In Spuren« gelingt ihm dies auf eindringliche Weise.

"Lost Paradise" von Sebastian Heinzel

Do, 12.05. // 20.00 // Salon

Lost Paradise (2008) - Wie Tschernobyl ein junges Leben umwälzte und eine Geisterstadt erschuf

Olga, eine junge Journalistin aus Kiew, erinnert sich an eine paradiesische Kindheit: sie lebte in Pripyat, einer jungen Stadt voller Kinder, Pilze und Blumen. Der einzige Haken: Pripyat liegt direkt neben dem Reaktor von Tschernobyl. Mit acht Jahren wurden Olga und ihre Familie evakuiert. 22 Jahre später kehrt sie gemeinsam mit ihrem brasilianischen Ehemann zurück an den Ort ihrer Kindheit, der heute eine Geisterstadt ist. Ein Film über den Verlust von Heimat, die zweite Generation nach Tschernobyl und die Frage, ob man Gänseblümchen heute wieder essen kann?
Mit freundlicher Unterstützung von Essence Film GmbH

Eintritt frei!
Die DVD kann vor oder nach der Veranstaltung für 10,- Euro erworben werden.


   http://www.lostparadise-themovie.com

Thomas Fuchs liest aus >Grenzverkehr<

Do. 05.05. // 20.30 // Salon

Milena zieht aus, um im angeblich Goldenen Westen ihr Glück zu suchen. Beim Escortservice Dreamgirls in Amsterdam findet sie ein zwar nicht gerade verdienstvolles, dafür aber einträgliches Betätigungsfeld. Dabei lernt sie viele skurrile Überlebenskünstler kennen, die ihr Geld auf mehr oder weniger legale Weise "verdienen". GRENZVERKEHR ist ein Roman über die Herrschaft der Torheit, den Traum vom Westen, die Jagd nach dem Geld und die Sehnsucht, dem Schlamassel zu entkommen. Ein Roman über Frauen und Männer, Amerikaner und Russen, Italiener und Holländer und Slowaken, Koreaner und Gartenzwerge - und bis auf Letztere kommt dabei keiner wirklich gut weg. Vergnüglich, spannend und mit einem Schuss Erotik, wobei es die Heldin schafft, im Herzen immer "rein" zu bleiben.

In GRENZVERKEHR geht es um das, was man für Geld tut. Und was nicht. Um das, was man aus Liebe tut. Und was nicht. GRENZVERKEHR ist eine Grenz-Erfahrung. Für die Heldin und die Leser.

 

Buchrelease: Ina Bruchlos liest aus "Alte Bekannte"

Di, 03.05. // 20.00 // Salon

Ina Bruchlos stellt ihr Neues Buch "Alte Bekannte" vor.
Unterstützt wird sie dabei von Gordon Roesnik und Stefan Boskamp.
"Im Grunde war es tatsächlich nicht logisch." Ina Bruchlos' Gedanken scheinen, sich jeder Struktur entledigt, durch ihren Kopf zu fliegen. Ab und an machen sie bei alten Bekannten halt: Kunst, Heimat, Elternhaus und dem 1. FC St. Pauli - nur um sich dann wieder in der Haltlosigkeit zu verflüchtigen. Mit irrsinnig viel Witz und tiefsinniger Kurzweiligkeit erzählt die Autorin Geschichten über alltägliche Begebenheiten die ebenso wie alte Bekannte ein Gefühl von gleichzeitiger Vertrautheit und Fremdheit hinterlassen - und damit sind sie ideale Begleiterinnen, egal ob für den Zug von FFM nach HH oder für die Halbzeitpause am Millerntor.

Weitere Informationen:

  http://www.minimaltrashart.de

 

Taz Salon

Do, 17.03. // 19.30 // Haus

Kommt die Agrarwende?

Wagenschmiere im Hühnerfutter und Fleischreste in Rindermägen, Massenställe und Antibiotika-Missbrauch, Bodenerosion und Artensterben: Die industriell betriebene Landwirtschaft ist ökologisch, moralisch und gesundheitlich fragwürdig. Bietet der ökologische Landbau einen Ausweg? Wie sehr müssten wir dafür unser Leben ändern?

Unsere Gäste sind:
Carola Ketelholdt, Bioland Landesverband HH, MV, SH
Sebastian Lakner, Mitarbeiter für Agrarpolitik, Uni Göttingen
Klaus-Peter Lucht, Landwirt, Vorsitzender Bauernverband Rendsburg-Eckernförde
Rolf Winter, Bauer, Gut Wulksfelde

Moderation: Gernot Knödler, Redakteur taz nord

www.taz.de/veranstaltungen

 

taz salon

Do, 17.03. // 19.30 // Haus

Kommt die Agrarwende?
Wagenschmiere im Hühnerfutter und Fleischreste in Rindermägen,
Massenställe und Antibiotika-Missbrauch, Bodenerosion und Artensterben:
Die industriell betriebene Landwirtschaft ist ökologisch, moralisch und
gesundheitlich fragwürdig. Bietet der ökologische Landbau einen Ausweg?
Wie sehr müssten wir dafür unser Leben ändern?

Moderation: Gernot Knödler, Redakteur der taz nord

 

 

taz salon - Drohen Münchener Verhältnisse?

Do, 10.02. // 19.30 // Haus

Drohen Münchner Verhältnisse?

Hamburg wächst, aber der Wohnungsbau hält nicht Schritt. Steigende  Mieten verdrängen ärmere Schichten an den Stadtrand. Wie kann die Stadt  nach der Wahl umsteuern? Wo kann man überhaupt noch bauen? Und hemmen  Klimaschutz-Auflagen den Wohnugsbau?

Es diskutieren:
Eckard Pahlke, Vorsitzender des Mietervereins zu Hamburg
Heinrich Stüven, Vorsitzender des Grundeigentümer-Verbandes Hamburg
Michael Sachs, Wohnungsbau-Koordinator des Senats
Frank John, Lux&  Konsorten, Vorstandsmitglied Genossenschaft
Alternativen am Elbufer

Moderation: Gernot Knödler, Redakteur taz nord

 

Wolf-Ulrich-Kropp liest aus: Models und Mönche

Di, 08.02. // 20.00 // Salon

Autor und Globetrotter Wolf-Ulrich Cropp entführt mit Bericht
und Lesung aus seiner Neuerscheinung "Models und Mönche"
 
an die schönsten, aber auch an die brutalsten Schauplätze Thailands und Burmas. Wir genießen großartige Natur, erleben ursprüngliche Naturgemeinschaften, herrliche Baukunst, dramatische Geschichte. Schaudernd begeben wir uns im Dschungel auf gefährliche Schmugglerpfade, sind zu Gast bei Mohnbauern... auf der Suche nach einem Freund, der in Thailand verschollen ist. Wird er gefunden?
Im Kloster Tham Krabok, bei suchtheilenden Mönchen, lernen wir eine andere, erstaunliche Welt kennen, die uns den Buddhismus nahe bringt. "Eine Reisestory - spannend wie ein Krimi!" (E. Schütze, Offenbacher Post)

 

 

Archiv - Was bisher geschah:

 

 

 

Thomas Sabottka liest aus "It?s only Rock'n'Roll"

Do, 16.12. // 20.00 // Salon

Wenn er die Bühne betritt und seine absurd komischen, kitschig bitterbösen, manchmal beklemmend ehrlichen Geschichten vorträgt, dann ist das einfach "Rock'n'Roll": Direkt aus dem Leben, mitten ins Herz. Mit derbem Humor und entwaffnendem Charme präsentiert Sabottka den Alltagswahn und seine gescheiterten Helden. Das Spannende an seinen Geschichten ist, dass man am Anfang nie weiß, ob man am Ende lachen, weinen oder einfach nur schockiert gucken wird. Langweilig wird's jedenfalls nie!

Thomas Sabottka, Jahrgang 68 (geboren in Berlin Ost), spielte Theater, schrieb für Musikmagazine, veröffentlichte drei Romane und diverse Kurzgeschichtenbände. Als Autor und Performer folgt er nicht mehr den Regeln des konventionellen Literaturmarktes. Nicht die Menge der verkauften Bücher sind der Maßstab, sondern die Lesebühne. Literatur, die durch die Klubs zieht wie Combos, "Lit'n'Roll" sozusagen.

www.sabottka.de

Jeden Sonntag 22:00-0:00 auf www.UR-RADIO.de

"Auf diese Realitätsklatsche darf man sich zurecht freuen." (PRINZ)

"Sabottka liest seine Geschichten nicht nur vor, er lebt sie förmlich mit!" (WAZ)

"Eigen, schräg - toll!" (RADIO BOB)

7. Hamburger Science Slam

Fr, 10.12. // 21.00 // Studio 1

Der Science Slam findet in Hamburg bereits zum 7. Mal statt. Ein Anlass zu feiern? Wir finden schon. Daher gibt es im Haus III&70 dieses Mal im Anschluss an die Veranstaltung eine Science Party!

Ihr könnt Eure Forschung so erklären, dass jeder sie versteht? Ihr sitzt seit Monaten am Schreibtisch, aber sehnt Euch danach, auf einer Bühne zu stehen? Eure Leidenschaft sind Laborexperimente, und diese Begeisterung möchtet Ihr mit einem größeren Publikum teilen? Ihr seid mit Hingabe Wissenschaftler, aber Euer Showtalent schlummert vor sich hin? Dann macht mit!

Zehn Minuten stehen jedem Studenten oder Nachwuchswissenschaftler zur Verfügung, um dem Publikum sein oder ihr Projekt in einem populärwissenschaftlichen Vortrag vorzustellen. Alles ist erlaubt! Erzählt von Eurer Arbeit, bezieht das Publikum mit ein, zeigt Filme, Bilder, Gegenstände, aber vor allem: Gewinnt die Herzen der Zuschauer! Denn nur sie bilden die Jury und entscheiden, wer am Ende des Abends zum Science-Slam-Sieger gekürt wird.

Präsentiert werden können Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomarbeiten genau so wie Promotionsthemen und andere Forschungsprojekte.


Moderation:
Friederike Moldenhauer (8 min. Eimsbüttel, Machtclub)

Anmeldungen und Kontakt:
Julia Offe, hamburg@scienceslam.de oder unter 0179 ? 203 6765.

www.scienceslam.de

 

 

taz salon

Do, 09.12. // 19.30 // STUDIO 1

Am besten nichts Neues

Kritischer Journalismus sollte eigentlich eine Tautologie sein - und wird doch immer mehr zum Ausnahmefall. Die Redaktionen schwanken zwischen Herdentrieb, berauschender Verklärung und leiser Verzweiflung über immer weiter schrumpfende Etats. Haltung wird vom Zeitgeist bestimmt - und deutsche Medienmacher können bald nur noch billig und gleichförmig. Immer hilfloser stehen sie Lobbyisten, PR-Beratern und Spin-Doktoren gegenüber.

Tom Schimmeck, Mitgründer der taz hamburg, Reporter und Autor des Buchs "Am besten nichts Neues"

im Gespräch mit Steffen Grimberg, taz-Medienredakteur

 

Steve Blame: "Getting Lost Is Part Of The Journey" MTV, Deutschland und Ich

Mi, 08.12. // 20.00 // STUDIO 1

Köln, 15. Oktober 2010 - "Hi, Steve Blame here with MTV News". Jahrelang hören weltweit unzählige Musikbegeisterte Steve diesen Satz sagen. Er ist eines der bekanntesten Gesichter von MTV, dem Sender, der die Popkultur einer ganzen Ära verkörpert. Am 15.10.2010 erscheint sein erstes Buch "Getting Lost Is Part Of The Journey" im Bastei Lübbe Verlag.


Bereits als MTV sich Ende der Achtziger aufmachte aus dem hippen London ganz Europa zu erobern war Steve Blame dabei. Sieben Jahre lang interviewte er alle großen Popstars von McCartney über Madonna bis Stevie Wonder - aber auch große Personen der Zeitgeschichte wie Michail Gorbatschow oder den Dalai Lama.


In "Getting Lost Is Part Of The Journey" erzählt er seine Lebensgeschichte und berichtet von seinen schillerndsten Erlebnissen: von Partys, die wie fleischgewordene Popvideos waren. Von Interviews mit den ganz Großen wie David Bowie und Kurt Cobain. Vom Tag, als a-ha-Frontmann Morten Harket sein Auto reparierte. Vom Tanzen im Springbrunnen auf der Love Parade, wo er doch eigentlich arbeiten sollte. Oder davon, wie ihm Madonna zu einem besseren Sexleben verhalf.


Nach seinem Ausscheiden bei MTV zog er 1994 nach Köln und wurde Programmchef des deutschen Musikfernsehsenders Viva Zwei. Steve Blame war weiter mittendrin in der Medienwelt, feierte die Nächte durch - bis die Seifenblase platzte.


Heute laufen auf MTV vorwiegend Reality-Soaps und Klingeltonwerbung, Viva Zwei ist schon lange Geschichte und die Musikbranche hat sich komplett verändert. Steve auch - er schreibt mittlerweile Drehbücher, konzipiert neue TVShows und steht - ganz bewusst - nur noch selten vor der Kamera. Über sein Leben zwischen Ruhm und Absturz, zwischen Laissez-faire und Selbstdisziplin hat Steve Blame ein Buch geschrieben.


Mit viel Witz und Selbstironie erzählt Steve Blame von den Tücken des Ruhms und der wahnsinnigen Welt der Popmusik. "Getting Lost Is Part Of The Journey" ist ein Blick hinter die Kulissen des Musikfernsehens und eine Reise in die Popkultur der späten Achtziger und frühen Neunziger, begleitet von einem, der mittendrin und obenauf war. Von einem, der heute weiß, dass man sich manchmal erst verlieren muss, um sich selbst zu finden.

Auf der dunklen Seite der Erde

Mo, 25.10. // 20.00 // Salon

Todesarten ?Stories about Life + Death and das Dazwischen
spoken words + minimal metal

Die Geschichten drehen sich um die geeignete Art (Lifestyle) zu sterben, um einen alten Rockstar, ein Mädchen namens Olga, das Nachtleben von Schlingpflanzen und ein paar drakuleske Abstrusitäten. Ein eisiger Traum leitet dann über zu "Hurt" (Reznor/Cash), das Ivan interpretiert... bis die Kerze erlischt und die Gestalten im Dunkel der Nacht weiterleben.... Dauer: ca. 70 Minuten

Texte / spoken words von Billa und Djuna Barnes
Musik von Ivan Griko Mangia (Gitarre)

Billa wollte Piratin werden; so richtig mit einem grossen Hut, roten
Locken und einem Messer zwischen den Zähnen. In den Falten ihres weiten Beinkleids hätte sie den Säbel versteckt und nur falls ihr einer mit liebestollen Gedichten käme, würde sie sich zähmen lassen... Die Arbeiten der Autorin drehen sich um strube Geschichten und seltsame Gestalten.
In Zusammenarbeit mit anderen Künstlerinnen und Künstlern gestaltet sie Abendprogramme für kleine Bühnen, Bars und Salons. Ihre Texte veröffentlichte sie bisher in Anthologien, Kulturmagazinen oder als Hörstücke in ihrer Radiosendung "Auf hoher See" (Kanal K, 2004 bis 2007). www.billa.ch

Ivan Griko Mangia ist von Beruf Rockstar. Er studierte in Wien Gitarre am American Institute of Music und lernte von Grössen wie Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan, Steve Lukather, Michael Landau, John Frusciante. Heute spielt er in verschiedenen Formationen und
unterrichtet an der Gitarren + Bass Schule Baden.
In der Stille eines Hinterzimmers im italienischen Salento entstanden seine Songs, die er zur Zeit im Studio einspielt. 2011 erscheint ein erstes Album. www.myspace.com/ivanmangia

Piratesse Billa und Ivan Griko Mangia lernten einander in Helsinki kennen. Gegen Feuer für ihre Zigaretten schenkte sie seiner Gitarre einen Platz in ihren Geschichten. Ein Experiment. Sie proben und feilen an Texten und Klängen und schon fünf Wochen später treten
sie mit dem Programm "Todesarten" in Baden auf.
Sie las und er spielte ihr ins Wort. Das kam gut an. Grund genug also, um sich mit dem Programm an anderen Orten zu zeigen.

Dirk Bernemann liest aus Vogelstimmen

Mi, 20.10. // 20.00 // Salon

Dirk Bernemann, geboren 1975, schreibt seit er es kann. Seit 2005 veröffentlicht er regelmäßig Bücher, sein erstes Buch "Ich hab die Unschuld kotzen sehen" avancierte sogar zum szeneübergreifenden Bestseller.

Im Herbst ist Dirk Bernemann wieder unterwegs und hat sein neues Buch "Vogelstimmen" im Gepäck, ein zynischer und brutaler Roman, ein zwischen Selbstgefälligkeit und Selbstreflexion tänzelndes Literaturungetüm erster Kajüte. Melancholischer als zuletzt und ehrlicher als zumeist.

Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, der alles verliert, was er für beständig hielt und letztendlich seinen Frieden mit den Dingen findet, mit denen er jahrelang im Krieg war.

 

Robin Felder liest aus 'Unsympath'

Do, 30.09. // 20.00 // Salon

In Robin Felders Debüt schlüpft der Leser in den Kopf des erfolgreichen Musikproduzenten Peter Weidner und erfährt, was er für seine Mitmenschen, die Musikbranche und sich selbst empfindet: tiefe Abscheu. Und obwohl der Buchtitel Programm ist und Felder seinem Leser nichts erspart, fesselt und fasziniert der Roman bis zu seinem krassen, schonungslosen Ende: "Unsympath" ist ein literarischer Amoklauf.

Der Musikproduzent Peter Weidner ist mit Mitte 30 auf dem Gipfel seines Erfolgs angekommen: Er produziert Charthits am Stück, besitzt eine Eigentumswohnung in der Münchner Innenstadt, fährt Jaguar, ist smart, attraktiv und datet Frauen in Rekordzeit. Doch was auf den ersten Blick aussieht wie ein erfülltes Leben, ist in Wirklichkeit ein Albtraum: Peter Weidner hasst Menschen - allen voran sich selbst - und ist immer darauf bedacht, nicht im nächsten Moment die Selbstbeherrschung zu verlieren: "Ich bin so arrogant wie verzweifelt. Gleichzeitig geladen und hilflos, und nur eiserne Selbstbeherrschung hält mich davon ab, mein Gegenüber nicht sofort umzubringen." Zynisch und ätzend seziert der Autor Robin Felder - selbst erfolgreicher Musikproduzent - in seinem Debüt seine Mitmenschen, die Musikbranche und die Gefühlskälte seines Protagonisten, dessen Innen- und Außenperspektive er ebenso berührend und überzeugend wie distanziert und unzugänglich schildert. "Unsympath" ist ein radikales und erschreckend authentisches Buch, das bis zum Schluss fesselt und einen auch nach der Lektüre noch beschäftigt.

Robin Felder, Jahrgang 1971, Komponist und Texter aus München, schreibt und produziert erfolgreich für Künstler aus den verschiedenen Genres der Popmusik, u. a. Tom Novy, Disco Boys, Depeche Mode, Du & Ich, Kastelruther Spatzen, Hansi Hinterseer, Moby. "Unsympath" ist sein
erster Roman.

 

 

Bildungsinitiative Utopia

Das Ziel des Vereins ist es, Literatur, Vortrags- und Podiumsveranstaltungen als Reihen in der III&70 fortführen und das Programm weiter auszubauen. Das Kulturhaus III&70 ist der Haupt-Veranstaltungsort; externe Locations sind aber nicht ausgeschlossen. Der Saal der III&70 soll als Austragungsort von Presse- und Vortragsveranstaltungen verstärkt genutzt werden.

Der Verein will Ansprechpartner für externe Kontakte sein und wird sämtliche Veranstaltungen aus den Bereichen Literatur, Vorträge und Politik organisieren und betreuen. Dabei wird das Programm von dem Verein ausgewählt und gestaltet. Die Veranstaltungen sollen einen hohen Anspruch haben, der Öffentlichkeit aber zugänglich und verständlich sein. Der Verein möchte ein Netzwerk aufbauen und eine Plattform bilden, die es Wissenschaftlern, Literaten, Autoren und gesellschaftlich engagierten Menschen die Möglichkeit gibt, ihre Erfahrungen mit einem jungen Publikum auszutauschen.

Kontakt:

 

III&70 literarisch

Lesebühne LÄNGS: Die Fetisch-Lesung

28.08. // 20:30 // im Saal

Zeig mir deinen Fetisch und ich sag dir, wer du bist!
Heimliche, peinliche Macken gibt es nicht erst seit Feuchtgebiete: Sex-nur-bei-114-Kerzen-an-Haber, Türklinken-mit-links-und-rechts-anfassen-Müsser, Lebensmittel-von-außen-nach-innen-Esser?
Die Satiriker Liefka, Thomas und Jörch kennen kein Pardon und beichten, was der Fetisch hält. Mit special guest & Wodka Ahoj.

Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Mi 27.08. // Beginn: 18:30 // im Saal


Was ist los im Kaukasus?



Aktuelle Informationsveranstaltung
Der russisch-georgische Krieg: Fakten, Fragen, Hintergründe
mit:
Walter Kaufmann
Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung Tiflis, Georgien bis Ende Juni 08!
Manuel Sarrazin
GAL, Mitglied des Bundestages, Europapolitiker

Moderiert wird die Veranstaltung von
Jörn Dobert, umdenken e.V.

Während in Peking die Olympischen Spiele eröffnet wurden, begann wie aus dem Nichts ein blutiger Konflikt im Südkaukasus. Schon nach wenigen Stunden wurde in den Medien von mehr als 1.000 Todesopfern im Krieg zwischen Russland und Georgien berichtet. Wie ist die Vorgeschichte der Auseinandersetzung um Südossetien? Welche langfristigen Interessen verfolgen die Regierungen in Moskau und Tiflis? Was haben die NATO und die EU damit zu tun?
Ein Konflikt, der verwirrt und viele Fragen aufwirft. Wir versuchen, einige zu beantworten.

Eine Veranstaltung von:
"umdenken" Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Politisches Bildungswerk
Max-Brauer-Allee 116; 22765 Hamburg


 

Poetry Slam

Fr 19.09. // 21:00 // im Saal

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

www.slamthepony.de

Hamburger Krimifestival - Tod in ländlicher Idylle

07.11. // 20:00 // im Saal

Alexandra Kui liest aus "Blaufeuer",
Daniela Larcher liest aus "Die Zahl",
Harald Butz moderiert

Weitere Informationen und Tickets unter www.krimifestival-hamburg.de

 

Florian Bald: Eva, Belmondo & ich

MI 24.09. // 20:00 // im Saal

Lesung


Immer schon schlug in den Geschichten von Florian Bald die Handlung einen Haken, wenn man glaubte, ihr auf die Schliche gekommen zu sein. Immer schon bogen seine Protagonisten plötzlich ab und verschwanden im erzählerischen Unterholz, sobald man sich mit ihnen auf gerader Strecke wähnte. Seit neuestem tun sie es in literakustischem CinemaScope.
Nach zwei sehr erfolgreichen Chanson-Alben mit seiner Band "Mathilda", über die Die Welt schrieb: "So schön hat man Alltagsbeobachtungen über das Leben und immer wieder die Liebe, die fürchterliche und die fürchterlich schöne, selten in deutscher Sprache gehört", hat der Musiker und Autor Florian Bald nun im Verlag "pläne" eine Auswahl seiner Storys als Hörbuch veröffentlicht.
"Eva, Belmondo & ich" und enthält Geschichten, fast so abenteuerlich, als seien sie erfunden. Eine junge Ärztin macht sich auf eine skurrile Taxifahrt von Berlin nach Wien - ohne dabei allerdings eine der beiden Stadtgrenzen zu überschreiten. Zwei Siebenjährige bestehen das Abenteuer ihres Lebens, und ein Endvierziger treibt der besinnlichen Zeit aus Versehen die Besinnlichkeit aus.
Diese Geschichten werden eindrucksvoll gelesen vom Autor Florian Bald, von der Film- und Fernsehschauspielerin Loretta Stern sowie vom Geräusche-Magier Simon Brauer.

taz salon: Neubeginn im Alter

Do 13.11. // 20:00 // im Saal

Die Senioren von heute sind eine Generation von Pionieren: Sie erfinden das Alter neu und beginnen auch jenseits der 60 noch einmal von vorn.

Zu Gast im taz salon sind:

Inge Dethlefs, Biobäuerin auf Sylt, die jetzt Kunsttherapie mit Demenzkranken macht,

Hermann Schreiber, der als ehemaliger Chefredakteur von Geo noch einmal Praktikant am Theater wurde,

und Ulrike Herrmann, taz-Redakteurin und Autorin des Buches "Älter werden, Neues wagen".

Moderation: Burkhard Plemper, Soziologe und freier Journalist

 

 

Längs - die Lesebühne

Do 27.11. // 20:00 // Saal

Die Winterdepression ist in aller Munde. Ihr glaubt, November steht für Null, Nichts und Naja? Nee. Die Live-Literaten Liefka, Thomas und Jörch setzen auf Satire statt Sonnenbank. Heulen kann jeder! Skurrilen Texten, absurden Geschichten und den besten Slam-Performances zuhören, kann aber nur, wer sich zu LÄNGS in den Saal hochschleicht, Wodka mit Ahoj einverleibt und die ganze andere Scheiße mal vergisst.

 

 

"Dies ist kein Konzert" von Bas Böttcher

Di 03.06. // 20:00 // Saal


"Meine Texte betrachte ich als sinnliche Ereignisse. Sie finden auf Lesebühnen, im Fernsehen, in Literaturhäusern, in Diskotheken, in Bibliotheken, in Büchern, auf Festivals und auf CD statt."

Als reisender Dichter und Rezitator ist Bas Böttcher weltweit auf Tournee. Er ist Herausgeber und Produzent der DVD "Poetry Clips (Vol. 1)" ? der ersten Video Anthologie für deutschsprachige Bühnenliteratur. 2004 erschien sein Roman "Megaherz" im Rotbuch Verlag. Anfang 2006 erschien sein Gedichtband "Dies ist kein Konzert" (Buch & CD, Voland & Quist). Bas Böttcher ist Erfinder der Textbox. [ www.textbox.biz ]
Weitere Infos: http://www.basboettcher.de

 

 

Poetry Slam

Fr 19.12. // 21:00 // Saal

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

www.slamthepony.de

 

 

taz salon: Nach der Wahl des neuen Präsidenten der USA

Do 11.12. // Einlass: 19:30 // Beginn: 20:00 // Saal

taz nord lädt ein zur Lesung und Diskussion mit Bettina Gaus.

Bettina Gaus ist politische Korrespondentin der taz, sie liest aus ihrem neuen Buch:

Auf der Suche nach Amerika
Begegnungen mit einem fremden Land

Inside USA: Anhand von vielen Begegnungen und Gesprächen sucht Bettina Gaus Antworten auf die Frage, was Amerikaner heute wirklich bewegt. Bettina Gaus' Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen erzählen von den gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Realitäten und Widersprüchen Amerikas. Eine große Reportage über Träume und Albträume im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

 

 

60 Jahre Menschenrechte

Mi 10.12. // 19:30 // Saal & Anbau

Am 10.12.1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der UNO verabschiedet. Seitdem ist viel geschehen - bemerkt und unbemerkt. Deshalb wird am 10.12.2008 gefeiert, aber auch nachgedacht.

Amnesty international, die Gesellschaft für bedrohte Völker, peace brigades international und european mediterranean youth bridge haben ein vielfältiges Programm zusammengestellt und betrachten die Wahrung der Menschenrechte aus vielfältigen Blickwinkeln: es wird diskutiert, Theater gespielt, Filme gezeigt und Musik geboten.

 

 

sneep-Vortrag: Coca Cola im Visier der NGOs

Mi 21.01. // 20:00 // Anbau

Unternehmen und NGOs haben schon seit den 1970ern sehr unterschiedliche Auffassungen darüber, welche (und wie viel) gesellschaftliche Verantwortung Unternehmen auf dem globalen gesellschaftlichen Spielfeld übernehmen sollen, auf dem sie sich zunehmend bewegen. Konfliktreiche Auseinandersetzungen, die von NGOs transnational und öffentlichkeitswirksam inszeniert werden, sind seither immer wieder auf der Tagesordnung. Auch der global operierende Coca-Cola-Konzern ist zur Zielscheibe von politischem NGO-Aktivismus geworden. Dem Unternehmen wird z.B. vorgeworfen, in Indien Grundwasserressourcen zu verknappen und pestizidbelastete Getränke zu vertreiben. Obwohl die Informationslage letztlich unklar bleibt, sägen die an der Kampagne beteiligten NGOs gezielt und relativ erfolgreich an der Reputation und gesellschaftlichen Legitimität des Unternehmens. Anhand des Konflikts um Coca-Cola soll gezeigt und diskutiert werden, welche Beziehungsformen es zwischen Unternehmen und NGOs gibt, wie NGOs mit Hilfe von normativem Druck Unternehmenspolitik beeinflussen können und welche Rolle NGOs als "moralische Unternehmer" in der Konstruktion globaler Unternehmensverantwortung spielen.

Referentin: Janina Curbach (Uni Hamburg)
Veranstalter: sneep - Studentisches Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik

 

 

Poetry Slam

Fr 16.01. // 21:00 // Saal

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

www.slamthepony.de

 

 

Helge Timmerberg - Best of Lesung

Mi 14.01. // 20:00 // Saal


Helge Timmerberg wurde 1952 im hessischen Dorfitter geboren. Mit 17 trampte er von Bielefeld in den Himalaya, wo ihm beim Meditieren in einem Ashram eine innere Stimme sagte: »Geh nach Hause und werde Journalist.« Seitdem ist das Unterwegssein Timmerbergs Thema, er schreibt darüber Reportagen und Bücher, unter anderem Shiva Moon ? eine Reise durch Indien (Rowohlt, 2006). Für sein neues Werk In 80 Tagen um die Welt (Rowohlt Berlin, 2008) folgte er mit einigen Abweichungen der Route von Phileas Fogg. Während Jules Vernes Held einen Detektiv auf den Fersen hatte, hörte Timmerberg wieder eine innere Stimme: »Hör auf. Für dich ist das Reisen vorbei. Du hast genug gesehen «. Doch wie Fogg ließ auch Timmerberg sich nicht beirren; er vollendete seine Weltreise in genau achtzig Tagen . Wenn er nicht unterwegs ist, lebt er in Marrakesch, St. Gallen, Wien oder Berlin.

 

"Man fängt beim Lesen an, die guten Sätze zu unterstreichen, und bald ist die Hälfte des Buches unterstrichen, und dann schaut man sich die restlichen Sätze an und stellt fest, dass die eigentlich auch sehr gut sind..." (Süddeutsche Zeitung über "Tiger fressen keine Yogis.")

 

"Verlassen Sie auf keinen Fall das Flugzeug, bevor Sie nicht alle 26 Storys aus "Timmerbergs-Reise-ABC" gelesen haben. (Lufthansa-Magazin)

 

 

taz salon

Do 15.01. // Einlass: 19:30 // Beginn: 20:00 // Saal

taz nord lädt ein zur Lesung von Detlef Kuhlbrodt

Der Ben Witter-Preisträger 2008, Feuilletonist & Blogger, seit 20 Jahren taz-Autor, liest aus seinem Buch 'Morgens leicht, später laut. Singles'

Detlef Kuhlbrodt schreibt über Randexistenzen ebenso leicht und melancholisch wie über die Faszination von Flipperautomaten, den Abschied von Freunden, die Besuche beim Zahnarzt und den Tod eines Maulwurfs. Die Archivierung des Alltags und seiner Gefühls- und Erfahrungswelten ist ein großangelegter Selbstversuch, der nichts unterscheidet oder belanglos werden lässt. Alles hat seinen Wert.

 

 

Mischa-Sarim Vérollet: "Das Leben ist keine Waldorfschule" (Kopie 1)

Do 29.01. // 20:00 // Club

 

Das Leben ist keine Waldorfschule ... und Mischa-Sarim Vérollet weiß genau, warum: Als Kind eines britischen Vaters mit französischen Wurzeln und einer deutschen Mutter, führte er schon früh ein Leben im Wechsel von Hier und Dort: Frankreich, Spanien und schließlich - Bielefeld. Kein Zuckerschlecken für einen Jungen, der zu allem Überfluss mit schiefen Zähnen, einer schier unbezähmbaren Haarpracht und Pommesärmchen geschlagen ist. Des einen Leid ist des anderen Freud, denn aus traumatischen Kindheits- und Jugenderlebnissen entsprang die Lust am Schreiben und so entstanden ? und entstehen noch ? Geschichten, die von skurrilen Begebenheiten und vom Scheitern im Alltag erzählen. Urkomisch. Gnadenlos. Cool. Mischa-Sarim Vérollet gehört zu den besten Slam Poeten Deutschlands ? 20 seiner Texte gibt es nun in Buchform im Hamburger Carlsen Verlag. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

www.verollet.com


www.carlsen.de

 

 

Stücke schießen // Szenische Lesung

Di 14.04. // 20:00 Uhr // Anbau

Theater mal anders: In einer Mischung aus klassischer Lesung und gespieltem Theater wird Theater als Lesung erlebbar. Taufrische Bühnenwerke von Hildesheimer Studenten des Studiengangs "Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus" werden von Hamburger Schauspielern gelesen und performt. Und ganz nebenbei bietet sich dem geneigten Publikum ein Einblick in Tendenzen gegenwärtiger Dramatik.


Amüsante, traurige, skurrile, stabile, heiße, kalte, singende, vielleicht auch klingende Theaterstücke werden auf diese Art jeden zweiten Dienstag im Monat dargeboten, und auf ihre Bühnentauglichkeit getestet.

 

 

Poetry Slam

FR 20.03. // 21:00 // Saal

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

www.slamthepony.de

 

 

taz salon: Gewalt im Namen der Ehre

Do 12.03. // Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr // Saal

Podiumsdiskussion über Konsequenzen für Hamburg nach dem Mord an Morsal Obeidi. ExpertInnen diskutieren, warum es zu Übergriffen gegen Töchter und Ehefrauen kommt, wenn diese selbstbestimmt leben wollen. Ist die Vorstellung verletzter Ehre ein Konstrukt, um die eigene Macht zu behalten?
Wie können Staat und Gesellschaft darauf reagieren?

Es diskutieren:

Halima Krausen, Imamin an der Hamburg Iman-Ali-Moschee

Tonguç Baykurt, Autor von "Ibos Ehre"

Martina Felz vom Referat Opferschutz der Innenbehörde

Saide Sesin Martinez von der Interkulturellen Beratungsstelle
für Opfer von häuslicher Gewalt und Zwangsheirat, LÂLE

Moderation:
Friederike Gräff, Redakteurin taz nord

 

 

Poesie liebt Musik, Teil 2: Kommando Elektrolyrik

Do 12.03. // 20:00 // Club

Die Autorengruppe Kommando Schreibmaschine besteht aus den Autoren Ivo Theele (*1980 in Bremen), Anja Fluegge (*1978 in Detmold), Arne Hirsemann (*1986 in Wustrow) und Patrick Pieper (*1980 in Arnsberg) sowie dem Musiker Lukas Schlaffke (*1985 in Mühlhausen/Thüringen). 2007 haben die Autoren den Mitteldeutschen Literaturbühnenpreis gewonnen, seitdem treten sie regelmäßig in ganz Deutschland auf. Dabei performen sie ihre Texte als progressive Untergrund-Poesie, als satirisch-politische Unterhaltung, zwischendurch aber auch mal nachdenklich gesellschaftskritisch oder als persönliche Innenbetrachtung.
Das Projekt Kommando Elektrolyrik existiert seit Anfang 2008: Literatur mit live gespielter elektronischer Musik, die facetten- und detailreich die Texte der Autoren atmosphärisch unterstützt, teilweise aber auch eine ganz eigene Dynamik entfalten lässt, deren Rhythmus in die Beine geht. Das ist Literatur, die ganze neue Wege beschreitet und sich an der Schnittstelle von Konzert und Lesung befindet!

www.myspace.com

 

 

Internationales Frauenfestival 2009: Hatice Akyün liest aus »Ali zum Dessert«, Leben und Partnerschaft in zwei Kulturen.

Mo 02.03. // 20:00 // Saal

Hatice Akyün wurde 1969 in Akpinar Köyü in Zentralanatolien geboren. 1972 kam sie mit ihrer Familie nach Deutschland, wo sie seither lebt. Sie schreibt als freie Journalistin u.a. für den Spiegel, Emma und den Tagesspiegel.

Mit ihrem ersten Buch "Einmal Hans mit scharfer Soße" gelang ihr auf Anhieb ein Spiegel-Bestseller. Auch in ihrem neuen Buch "Ali zum Dessert" nimmt Hatice Akyün den Leser mit auf eine interessante Reise in ihre beiden Lebenswelten - ein Feuerwerk an hinreißend ironischen Geschichten.

www.frauenfestival.de

www.akyuen.de

 

 

Poesie liebt Musik, Teil 1: Beatpoeten

Do 26.02. // 20:00 // Club

Jan Egge Sedelies ist Autor, Zeitungsredakteur und Literaturveranstalter. Die renommierte Schriftstellerin Tanja Dückers lobt Sedelies? Gedichte in der "Zeit" als "angenehm nicht-kulturbetriebsnudelhaft", die "Intro" mag Sedelies? Angriff auf die Politik im Alltäglichen und die "taz" findet es einfach nur schön, wenn er mit Mikrofonständern wirft. Costa Carlos Alexander ist ein Alter Frickler an Groovebox und Chaospad. Als Punkrocker gestartet und DJ gealtert, greift er nun auf elektronische Instrumente zurück, um als Live-FX-Trickser und Elektro-Klanginstallateur bei "B.U.T.Z.E." und der "Maximalgang" für den passenden Beat zu sorgen. Seit 2006 touren sie zusammen als Beatpoeten durch die Republik.

Die Beatpoeten formen aus Gedichten und Prosastücken kleine Hörspielminiaturen, Traumreisen und mitreißende Liedtexte. Das Besondere: Die Stimme wird zum begleitenden Instrument, Lyrik wird tanzbar. Während Alexander per Chaospad und Groovebox feingliedrige Melodien produziert, die mal melancholisch, mal treibend, immer rhythmisch daherkommen, performt Sedelies die Texte. Solche Melangen kennt man vielleicht aus dem Hip-Hop-Bereich, aber die Beatpoeten verbinden keine Rapeinlagen mit vorproduzierten Beats: die Beats entstehen live, werden improvisiert und entfalten sich im Zusammenspiel des Duos auf der Bühne. Zudem sind die Texte hintergründig, intelligent, hochpolitsch und trotzdem unterhaltsam. Es geht nicht darum möglichst laut und lästig seine Sicht der Dinge klarzustellen, sondern unprätentiös Geschichten zu erzählen, die berühren. Nicht mehr und nicht weniger. Inhaltlich geht es genauso um die Prozesse zu Genua 2001 oder die Generation Prekariat bis Zukunftsangst, wie das Gefühl, nach zu vielen Bieren allein nach Hause zu wanken ohne Sinn und Sehnsüchten dahinter, um melancholische Momente zwischen Arbeitszeit und Freizeit, um den Ausverkauf des letzten Protests, aber auch um die letzten rosa Delfine im Mekong. Die Beatpoeten bieten keine einfachen Parolen an, aber trotzdem das Gefühl, dass es anders geht, anders möglich ist, zu leben, zu feiern, zu sein.

"Beat trifft Poetry trifft dich ins Gesicht. Die Beatpoeten Jan Egge Sedelies und Costa Carlos Alexander kombinieren politische Lyrik mit mal melancholischen, mal treibenden Elektroklängen. Brecht würde dazu tanzen. Das kannst du auch!"


www.myspace.com
www.sprechstation-verlag.de
Beginn: 20:00 Uhr

 

 

Poetry Slam

FR 20.02. // 21:00 // Saal

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

www.slamthepony.de

 

 

Black Poetry Night

FR 13.02. // 21:00 // Saal

Poetry hat in der Kultur der schwarzen Diaspora eine lange Tradition, die in ihren Ursprüngen bis zu den Griots in Afrika zurückreicht, die geschichtliche Ereignisse und Erzählungen mündlich über Generationen hinweg weitergaben. In der Diaspora befasst sich "Black Poetry? neben Geschichte auch mit Rassismus, Unterdrückung, Lebensbedingungen und politischen oder sozialen Themen. Weitere Inhalte kommen aus Bereichen der schwarzen Kultur , persönlichen Erlebnissen und universellen Aspekten des Lebens.


Musikalische Elemente unterstützen Dynamik und Gestik des individuellen Vortragsstils mit dem auf emotionaler Ebene die Kraft der Worte in die Herzen der ZuhörerInnen geleitet wird.

In mehreren durch Livemusik eingeleiteten Sets tragen die " Black Poets " in abwechslungsreicher Weise englische und deutsche Texte vor.


Veranstalter : ISD Hamburg / Nigel Asher

 

 

TAZ Salon

Do 12.02. // Einlass: 19:30 Uhr // Beginn: 20:00 Uhr // Saal

Der Staat als Retter des Kapitalismus?

Die Weltwirtschaft kollabiert und plötzlich ertönt der Ruf nach dem Staat, der noch vor kurzem verpönt war. Ist die gegenwärtige Krise nur eine Vertrauenskrise oder die Folge weitreichender Veränderungen in der Weltwirtschaft? Was kann die Politik dagegen tun?

Podiumsdiskussion zur Finanz- und Weltwirtschaftskrise mit drei Ökonomen unterschiedlicher Schulen und einem Wirtschaftsrechtler:

Elmar Altvater, Enquête-Kommission Globalisierung der Weltwirtschaft Gustav Horn, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung
Dennis Snower, Institut für Weltwirtschaft, Kiel
Udo Reifner, Institut für Finanzdienstleistungen (IFF), Hamburg

Moderation: Gernot Knödler, Redakteur taz nord

 

 

Mischa-Sarim Vérollet: "Das Leben ist keine Waldorfschule"

Do 29.01. // 20:00 // Club

 

Das Leben ist keine Waldorfschule ... und Mischa-Sarim Vérollet weiß genau, warum: Als Kind eines britischen Vaters mit französischen Wurzeln und einer deutschen Mutter, führte er schon früh ein Leben im Wechsel von Hier und Dort: Frankreich, Spanien und schließlich - Bielefeld. Kein Zuckerschlecken für einen Jungen, der zu allem Überfluss mit schiefen Zähnen, einer schier unbezähmbaren Haarpracht und Pommesärmchen geschlagen ist. Des einen Leid ist des anderen Freud, denn aus traumatischen Kindheits- und Jugenderlebnissen entsprang die Lust am Schreiben und so entstanden ? und entstehen noch ? Geschichten, die von skurrilen Begebenheiten und vom Scheitern im Alltag erzählen. Urkomisch. Gnadenlos. Cool. Mischa-Sarim Vérollet gehört zu den besten Slam Poeten Deutschlands ? 20 seiner Texte gibt es nun in Buchform im Hamburger Carlsen Verlag. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

www.verollet.com


www.carlsen.de

 

 

Wie politisch ist Kunst heute? Die Schriftstellerinnen Jutta Heinrich und Sudabeh Mohafez im Gespräch

Do 28.05. // 20:00 // Saal

Mit dem Slogan "Kunst ist politisch" sind historisch künstlerische Formen wie Agitprop oder das Brechtsche Epische Theater verbunden. In drei Veranstaltungen, die sich den künstlerischen Bereichen Bildende Kunst, Theater und Literatur widmen, fragen wir nach einem gewandelten Politikbegriff, aber auch nach dem Selbstverständnis der KünstlerInnen als gesellschaftliche AkteurInnen, der Funktion des Mediums Kunst und gegenwärtigen künstlerischen Ausdrucksformen. In Diskussionen, Werkstattgesprächen und Lesungen treten dabei die KünstlerInnen in einen Dialog mit dem Publikum über ihre Kreationen. Unterschiedliche Perspektiven auf Kunst und Gesellschaft werden vorgestellt und diskutiert.


Mit Jutta Heinrich (*1940) und Sudabeh Mohafez (*1963) treffen zwei Autorinnen aufeinander, die unterschiedliche Generationen und Biographien repräsentieren. Gemeinsam ist ihnen der politische Anspruch, den sie mit ihrer Literatur verbinden. Sudabeh Mohafez lebt in Stuttgart, Jutta Heinrich in Hamburg, wo sie den Vorsitz des Literaturzentrums innehat. Beide lesen exemplarisch aus ihren Werken und stellen sich der Diskussion.

Moderation: Jörn Dobert (umdenken) und Dr. Alexandra Lübcke (Kulturwissenschaftlerin)

Die Lesung ist Teil der Veranstaltungsreihe "Positionen!? Wie politisch ist Kunst heute?" der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. und des Literaturzentrums Hamburg.

www.umdenken-boell.de

 

 

Großes Kanzlerkandidatinnen-Casting in Hamburg Die PARTEI tritt zur Bundestagswahl 2009 an, Wahlziel: "SPD plus X"

Sa 04.07. // Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr // Saal

Unter dem Motto "Frau - ja, aber schöner!" findet am 4. Juli in Hamburg ein Kanzlerkandidatinnen-Casting statt.

10 bildhübsche Frauen unter 35 mit politischer Vision treten gegeneinander an, um sich als Kanzler-Kandidatin der PARTEI zu empfehlen.
Alle zehn sind bereit, als willenlose Marionette in den Händen des Bundesvorstandes zu agieren.

Vier Spitzenpolitiker der PARTEI stellen die Jury.

Das Kandidatinnen-Casting ist eine bewährte PARTEI-Idee; schon vor der Bundestagswahl 2005 wurde in Berlin vor 800 Zuschauern die PARTEI-Kandidatin gecastet.
Damen, aufgepaßt!

Bewerbung über casting(at)die-partei-hamburg.de
(mit Lichtbild und unter Altersangabe)

 

 

Slam Revue: "reine Utopie"

Sa 20.06. // 21:00 // Saal

Im Juni beginnt im Haus III&70 eine neue Lesereihe, die auf den Namen "reine Utopie" hört. (Nunja, wäre sie eine Person, würde sie!)

Mit dem Ziel, in regelmäßigen Abständen die Buttercreme der deutschen und internationalen Slamszene auf eine Bühne außerhalb des Wettbewerbs und außerhalb der Zeitlimitationen zu zerren, startet das Slam the pony Team am Samstag, den 20.6.2009 durch.

Dabei sollen internationale Slammer jeweils von Teams aus dem
deutschsprachigen Raum sowie Hamburger Locals begleitet werden.

Eröffnen werden die Reihe der Kalifornische Poetry Jesus Derrick Brown und sein unwiderstehlicher Sidekick Mike McGee.

www.brownpoetry.com

www.mikemcgee.net

 

 

Poetry Slam

FR 19.06. // 21:00 // Saal

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

www.slamthepony.de

 

 

Altonale literatur: very norway

Do 18.06. //  Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 21:00 Uhr // Saal

Die norwegischen Autoren Mirjam Kristensen und Matias Faldbakken verbünden sich mit dem Hamburger Autor Stevan Paul. Matias Faldbakken stellt seinen neuen Roman "Unfun" vor, der aus der Sicht der afrikanisch-skandinavischen Anarchistin Lucy familiale Endzeitstimmung verbreitet. Mirjam Kristensen erzählt in ihrem neuen Roman "Ein Nachmittag im Herbst" von Rakel, deren Mann während eines Museumsbesuchs spurlos verschwindet. Und Stevan Paul liest aus seinem im September erscheinenden Erzählband "Monsieur, der Hummer und ich".

Moderation: Daniel Beskos (mairisch Verlag) und Sirkka Klöpper-Mauermann
dt. Texte: Stephan Benson.

Mit freundlicher Unterstützung des Königlich Norwegischen Generalkonsulats und NORLA. In Kooperation mit dem mairisch Verlag

www.altonale.de

Foto: Matias Faldbakken

 

 

Helge Timmerberg - Best of

Fr 12.06. // Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr // Saal

Helge Timmerberg, geboren 1952 in Dorfitter (Hessen), entschloß sich mit Zwanzig im Himalaja dazu, Journalist zu werden. Seitdem schreibt er Reisereportagen aus allen Teilen der Welt - bisher mit Ausnahme der Fidschis und Australien. Nur Crew-Mitglieder der großen Fluglinien sind möglicherweise mehr unterwegs. Seine Wohnung nennt er Basis-Camp, und alle Ansätze des modernen Nomaden, ernsthaft seßhaft zu werden, schlugen bisher fehl. Er versuchte es in Marrakesch (drei Jahre), in Havanna (zwei Jahre) und Wien. Zur Zeit ist Berlin sein ständiger Abflugsort.
Timmerberg schreibt u. a. für Tempo, Bunte, Süddeutsche Zeitung Magazin, Stern, Der Spiegel, Die Zeit, Bild, BZ, Elle, Playboy, Penthouse, Lui, Merian, Pur, Wiener, Wienerin, Allegra.

 

 

taz salon: Chávez - ein Modell für Lateinamerika?


Do 11.06. // Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr // Saal

In Venezuela soll ein "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" entstehen. Doch nun sinkt der Ölpreis, das Land muss Nahrungsmittel importieren, die Kriminalität steigt. Trotzdem gilt Chávez noch immer vielen als Hoffnungsträger. Was kann Lateinamerika von Venezuela lernen?

 

 

Stücke schießen // Szenische Lesung

Di 09.06. // 20:00 // Anbau

Theater mal anders: In einer Mischung aus klassischer Lesung und gespieltem Theater wird Theater als Lesung erlebbar. Taufrische Bühnenwerke von Hildesheimer Studenten des Studiengangs "Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus" werden von Hamburger Schauspielern gelesen und performt. Und ganz nebenbei bietet sich dem geneigten Publikum ein Einblick in Tendenzen gegenwärtiger Dramatik.

Amüsante, traurige, skurrile, stabile, heiße, kalte, singende, vielleicht auch klingende Theaterstücke werden auf diese Art am zweiten Dienstag im Monat dargeboten, und auf ihre Bühnentauglichkeit getestet.

 

 

Wie politisch ist Kunst heute? Die Schriftstellerinnen Jutta Heinrich und Sudabeh Mohafez im Gespräch

Do 28.05. // 20:00 // Saal

Mit dem Slogan "Kunst ist politisch" sind historisch künstlerische Formen wie Agitprop oder das Brechtsche Epische Theater verbunden. In drei Veranstaltungen, die sich den künstlerischen Bereichen Bildende Kunst, Theater und Literatur widmen, fragen wir nach einem gewandelten Politikbegriff, aber auch nach dem Selbstverständnis der KünstlerInnen als gesellschaftliche AkteurInnen, der Funktion des Mediums Kunst und gegenwärtigen künstlerischen Ausdrucksformen. In Diskussionen, Werkstattgesprächen und Lesungen treten dabei die KünstlerInnen in einen Dialog mit dem Publikum über ihre Kreationen. Unterschiedliche Perspektiven auf Kunst und Gesellschaft werden vorgestellt und diskutiert.
Mit Jutta Heinrich (*1940) und Sudabeh Mohafez (*1963) treffen zwei Autorinnen aufeinander, die unterschiedliche Generationen und Biographien repräsentieren. Gemeinsam ist ihnen der politische Anspruch, den sie mit ihrer Literatur verbinden. Sudabeh Mohafez lebt in Stuttgart, Jutta Heinrich in Hamburg, wo sie den Vorsitz des Literaturzentrums innehat. Beide lesen exemplarisch aus ihren Werken und stellen sich der Diskussion.

Moderation: Jörn Dobert (umdenken) und Dr. Alexandra Lübcke (Kulturwissenschaftlerin)

Die Lesung ist Teil der Veranstaltungsreihe "Positionen!? Wie politisch ist Kunst heute?" der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. und des Literaturzentrums Hamburg.

www.umdenken-boell.de

 

 

Poetry Slam

FR 15.05. // 21:00 // Saal

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

www.slamthepony.de

 

 

taz salon: Gute Schule ist möglich - trotz und wegen der Eltern!

Do 14.05. // Einlass: 19:30 | Beginn: 20:00 // Saal

Lesung mit anschließendem Gespräch, taz - Redakteur Christian Füller liest aus seinem Buch "Die gute Schule".

 

 

taz salon: "In Schlucken-zwei-Spechte"

Do 09.07. // Einlass 19:30 | Beginn 20:00 // Saal

Ralf Sotscheck und Harry Rowohlt, die beiden Altmeister unter den Newcomern, taz-Korrespondent in Dublin und Sachbuchautor der eine, bienenfleißiger Übersetzer und /Zeit/-Kolumnist der andere, strahlende Erscheinungen alle zwei, führen durch das Wunderland der Sotisse. Wer weiß, was es mit dem Motto "In Schlucken-zwei-Spechte" auf sich hat, kommt umsonst rein. Alle anderen auch.

Anmeldung erforderlich unter: Harry&Ralf(at)taz-nord.de

 

 

Was für eine Uni brauchen wir? Eine Diskussionsveranstaltung der tageszeitung

DO 10.09 // 20.00 // Saal

Über den Sinn und Unsinn der Reformen jüngster Zeit mit besonderer Berücksichtigung der Frage: Wen können wir eigentlich noch wählen?

In Hamburg hat es an der Universität richtig gekracht, die dortige Uni-Chefin Monika Auweter-Kurtz musste nach einem Aufstand von 120 Professoren wegen ihres umstrittenen Führungsstils den Hut nehmen. Doch auch in anderen Uni-Städten wie Berlin brodelt es. Und an der Hamburger Uni sind keineswegs alle Konflikte beigelegt.

Die Idee, Hochschulen wie Unternehmen zu führen, die im Wettbewerb gegeneinander antreten, wurde in nur wenigen Jahren in ganz Deutschland durchgesetzt. Hochschulpolitik ist wieder ein Thema, finden wir. Und das trotz Föderalismus auch im Bundestagswahlkampf. Schließlich werden die Leitlinien für die Bildungspolitik im Forschungsministerium festgezogen. Eine Blaupause für diese Wende hatte 1995 CDU-Forschungsminister Jürgen Rüttgers vorgelegt.

Wir fragen, wie wichtig ist Wettbewerb? Wie wichtig sind Mitbestimmung und Transparenz? Und welche Interessen haben Forschenden und welche die Studierenden? Und was können wir aus dem Fall Hamburg lernen.

Diskussion mit:

Maria von Welser, Direktorin des Landesfunkhauses Hamburg und stellvertretende Vorsitzende des Hochschulrats
Hans-Martin Gutmann, Professor für Praktische Theologie mit dem Schwerpunkt Homiletik
Ines Pohl, taz-Chefredakteurin
Kaija Kutter, taz nord-Bildungsredakteurin
Ralf Bollmann, taz-Politikredakteur

Moderation: Jan Feddersen (taz)

 

 

Robert Misik liest aus seinem neuem Buch "Politik der Paranoia. Gegen die neuen Konservativen"

Di 12.05. // 19:00 // Saal

Das Buch stellt die Gesamtheit neokonservativen Denkens auf den Prüfstand: die neoliberalen Marktpropheten, die Moralapostel einer neuen Bürgerlichkeit, die Propagandisten eines Kampf der Kulturen, die Prediger der traditionellen Mutterrolle, die Anhänger der "Renaissance des Religiösen". Robert Misik beschreibt aber nicht nur, warum das völlig untaugliche und einander widersprechende Weltbilder sind, sondern er zeigt auch, warum eine funktionstüchtige Gesellschaft Modernität und soziale Gerechtigkeit braucht.

Die Konservativen glauben an den freien Markt. Aber eine radikale Marktgesellschaft hat auch Folgen, die sie nicht so sehr mögen: nämlich Hedonimus, Müll-Fernsehen, berufstätige Frauen. In der ökonomischen Sphäre setzen sie auf Totalliberalisierung ? dafür bombardieren sie die Gesellschaft mit ihren Moralpredigten. Robert Misik beschreibt die wirre Welt der "Neokonservativen" ? ihren blinden Glauben an freie Märkte ebenso wie ihr tief sitzendes Ressentiment gegen alles Moderne und den gefährlichen Irrglauben, dass mehr gesellschaftliche Ungleichheit positive Auswirkungen hätte. Der Autor will mit Witz und Verve aber auch den Linken Mut machen. Moderne Gesellschaften, die sich mehr Gleichheit und Wohlfahrt für alle zum Ziel setzen, haben nicht nur glücklichere Bürger, sie sind auch wirtschaftlich erfolgstüchtiger.

Robert Misik, 42, taz-kolumnist, profil-Journalist, Blogger und Videoblogger. Autor des Politbestsellers "Genial dagegen. Kritisches Denken von Marx bis Michael Moore". Zuletzt bei Aufbau: "Das Kultbuch. Glanz und Elend der Kommerzkultur", im September 2009 bei AtV. Robert Misik lebt in Wien.

Veranstalter: politische Bildungswerk umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

www.umdenken-boell.de

 

 

Stücke schießen // Szenische Lesung

Di 12.05. // 20:00 // Anbau

Theater mal anders: In einer Mischung aus klassischer Lesung und gespieltem Theater wird Theater als Lesung erlebbar. Taufrische Bühnenwerke von Hildesheimer Studenten des Studiengangs "Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus" werden von Hamburger Schauspielern gelesen und performt. Und ganz nebenbei bietet sich dem geneigten Publikum ein Einblick in Tendenzen gegenwärtiger Dramatik.


Amüsante, traurige, skurrile, stabile, heiße, kalte, singende, vielleicht auch klingende Theaterstücke werden auf diese Art am zweiten Dienstag im Monat dargeboten, und auf ihre Bühnentauglichkeit getestet.

 

 

DJU-Hamburg: Lehren aus der Zukunft - von Heuschrecken und anderen Verlegern

Di 28.04. // 20:00 // Saal

Die Hamburger Morgenpost hat eine abwechslungsreiche Vergangenheit hinter sich: Einst als traditionsreiche SPD-Zeitung eingestellt und an die Schweizer Greif-Brüder verkauft, dann übergegangen zum Verlag Gruner + Jahr, der sie mit kleinen Umwegen zusammen mit dem Berliner Verlag an die Mecom-Groupe des David Montgomery veräußerte. Im Januar nun wurde dieses Zeitungspaket, zu dem neben der Mopo auch Berliner Zeitung und Berliner Kurier gehören, an das Kölner Verlagshaus M. DuMont Schauberg verkauft. Unter diesem Dach finden sich jetzt neben den Hamburger und Berliner Zeitungen folgenden deutsche Titel: Kölner Stadtanzeiger, Kölnische Rundschau, Kölner Express, Frankfurter Rundschau und die Mitteldeutsche Zeitung.

Die Gäste auf dem Podium werden sich unter anderem folgende Fragen diskutieren:
Besteht ein grundsätzlicher Unterschied zwischen den beiden Verlegertypen "Heuschrecke/Mecom" und "traditioneller nationaler Herausgeber/DuMont")?
Findet ein Wechsel in Qualität und Quantität statt, oder bleibt alles beim Alten?
Was bedeutet der verlegerische Wechsel von Montgomery zur DuMont-Verlagsgruppe?
Ist es sinnvoll, gemeinsame Seiten für unterschiedliche Zeitungen zu erstellen?
Stehen die sogenannten redaktionellen Synergien für Qualitätsvielfalt oder Qualitätsverlust?
Was bedeutet mediale Konzentration für die Freien und Festen in den Redaktionen?

Podiumsgäste:
Martin Dieckmann (ver.di, Fachbereichsleiter HH/Nord FB 8)
Holger Artus (Betriebsratsvorsitzender Hamburger Morgenpost)
Renate Gensch (Betriebsratsvorsitzende Berliner Verlag)
Heinrich Klaffs (Redakteur Hamburger Morgenpost)
Moderation: Wulf Beleites (Mitglied des dju- Bundesvorstandes)

Veranstalter: Deutsche Journalistinnen und Journalisten Union Hamburg

 

 

Soziales Europa: Darfs ein bisschen mehr Soziales sein? Die soziale EU in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise

Di 05.05. // 19:00 // Saal

Die Finanz- und Wirtschaftskrise stellt die EU vor besondere Aufgaben. In Zeiten, in denen die Angst vor zunehmender Arbeitslosigkeit und sozialer Ausgrenzung in Europa wächst, brauchen wir europäische Antworten auf sozialpolitische Fragen. Welche Chancen und Risiken birgt eine Europäische Sozialpolitik und wie stellen wir uns eine Soziale EU vor? Das ist das Thema unserer Veranstaltung am 5. Mai.

Was kann die EU für mehr Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern tun? Wie kann sie gerechte Löhne sichern und Lohndumping verhindern? Wie soll sie Armut bekämpfen? Was kann sie gegen Diskriminierung tun? Wie erreichen wir gleichen Lohn für gleiche Arbeit?

Diese Fragen diskutieren
Manuel Sarrazin MdB (Mitglied im Europaausschuss des dt. Bundestags)
Dr. Katharina Erdmenger (Leiterin des DGB-Verbindungsbüros in Brüssel) Michael Thomas Fröhlich (Unternehmensvereinigung Nord).
Moderation: Katharina Fegebank (Landesvorsitzende der GAL Hamburg)

Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung unter marcel.kreykenbohm(at)gal-fraktion.de wird gebeten.

 

 

Vattenfall Lesetage: Christoph Wortberg "Easy"

Mi 22.04. // 10:00 // Saal

Alex` Mutter weigert sich aufzustehen. Überfordert vom Leben, bleibt sie nach der Kündigung ihres Jobs einfach im Bett. Alex ist 14 und weiß nicht, wo ihm der Kopf steht. Verzweifelt versucht er, den Anschein aufrechtzuerhalten, es sei alles normal. Er muss die Zwillinge zur Schule bringen, für sich selbst ein Attest besorgen, die Frau vom Sozialamt bei Laune halten, einkaufen, putzen, kochen ? alles machbar. Aber das Konto ist total in den Miesen. Die einzige Lösung, die ihm dazu einfällt, ist sein Vater. Doch der hat seine Familie schon vor Jahren im Stich gelassen. Alex sucht ihn und macht eine schwerwiegende Entdeckung...

Kartenreservierung unter:
01801-63 87 67 (3,9 Cent/Min.aus dem Festnetz der T-Com, ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen)
oder auf der Website: www.vattenfall.de/lesetage

 

 

Vattenfall Lesetage: Andreas Schendel "Dann tu's doch"

Mo 20.04. // 19:00 // Saal

Zoltán ist vierzehn und führt mit seiner Mutter und seinem älteren Bruder Peti in einem Plattenbau bei Budapest nicht gerade ein komfortables Leben. Die Wohnung ist eine Bruchbude und Geld gibt es kaum. Eines Tages ist der bewunderte große Bruder verschwunden. Er ist nach Deutschland abgehauen, um Geld zu verdienen. Ein rothariges Mädchen mit Sommersprossen taucht in der Siedlung auf, Aranka, die mit ihrer Mutter gerade erst hierhergezogen ist. Zoltán verliebt sich sofort in sie. Dass sie zwei Jahre älter ist als er, macht ihm nichts aus. Doch plötzlich ist sein älterer Bruder Peti wieder zurück und kommt ihm in die Quere... Kartenreservierung unter: 01801-63 87 67 (3,9 Cent/Min.aus dem Festnetz der T-Com, ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen) oder auf der Website: www.vattenfall.de/lesetage

 

 

Vattenfall Lesetage: Gianrico Carofiglio "Die Vergangenheit ist ein gefährliches Land"

So 19.04. // 19:00 // Saal

"Der 22-jährige Giorgio ist das, was man einen mustergültigen Sohn nennt. Das ändert sich, als er auf einer Party den charismatischen Francesco kennenlernt, einen ebenso undurchschaubaren wie charmanten Nichtstuer, der von Anfang an eine ungeheure Faszination auf Giorgio ausübt. Was dieser nicht ahnt: Francesco wird ihn nach und nach in eine Welt hineinziehen, die ihm zum Verhängnis wird. Anfangs noch im Rausch dieses zügellosen Lebens, treibt Giorgio auf eine entsetzliche Katastrophe zu ... Gianrico Carofiglio schreibt spannende Krimis und Thriller, prägnant, intensiv, voller Tempo, Tiefe und Witz."

Kartenreservierung unter: 01801-63 87 67 (3,9 Cent/Min.aus dem Festnetz der T-Com, ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen) oder auf der Website: www.vattenfall.de/lesetage

 

 

Poetry Slam

FR 17.04. // 21:00 // Saal

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

www.slamthepony.de

 

 

TAZ Salon: Roger Repplinger liest aus seinem Buch "Leg Dich, Zigeuner"

Do 16.04. // Einlass: 19:30 Uhr // Beginn: 20:00 Uhr // Saal

Geschmeidig, schnell, elegant: Wenn Johann Trollmann boxt, fiebert das Publikum der frühen 30er-Jahre am Ring mit. Er hat nur einen »Fehler«: Er ist Sinto, kein »Arier«. Die SA-Leute unter den Zuschauern brüllen: »Leg dich, Zigeuner, oder wir holen dich.« Als er 1942 ins KZ Neuengamme verschleppt wird, ist ein anderes Sportidol schon da: Tull Harder, Mittelstürmer des Hamburger SV, Nationalspieler, SS-Wachmann.

Roger Repplinger und Reimer Möller, Archivleiter in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, werden anschließend Fragen beantworten.

Für Johann "Rukeli" Trollmann wird am 24. Mai ein Stolperstein vor der Flora auf dem Schulterblatt verlegt, wo Trollmann in den 30er Jahren geboxt hat.

 

 

Sex - von Spaß war nie die Rede

Sa 04.04. // 20:30 // Saal

Sex ist wunderbar! Richtig guter, total geiler Sex ist grandios und traumhaft euphorisierend ? aber leider verdammt selten. Der meiste Sex ist schön. Oder recht schön. Ganz okay. Gegebenenfalls zweckdienlich. Doch es gibt auch den schlechten Sex, bei dem schief läuft, was nur schief laufen kann, wo man statt kommen lieber gehen will. Wer hat gesagt, dass es beim Liebesspiel nicht auch Verlierer gibt?

"Sex - von Spaß war nie die Rede" versammelt über 40 Autorinnen und Autoren aus der deutschen Lesbühnen-, Poetry Slam-, Comedy- und Kabarettszene (darunter Eckart von Hirschhausen, Martina Brandl u. Jess Jochimsen) mit ihren Geschichten über Pubertätskatastrophen, Verkehrspannen und Montagsautos im Bett. Herausgeber und Autor Volker Surmann präsentiert das Werk in einer unterhaltsamen Leseshow mit der Kieler Poetry-Slammerin und Autorin Liv Andresen, der Hamburger Slam-Poetin Bente Varlemann sowie dem Berliner Autoren Anselm Neft. Noch nie war schlechter Sex so unterhaltsam!

 

 

Poetry Slam

FR 20.03. // 21:00 // Saal

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

www.slamthepony.de

 

 

Poesie liebt Musik, Teil 2: Kommando Elektrolyrik

Do 12.03. // 20:00 // Club

Die Autorengruppe Kommando Schreibmaschine besteht aus den Autoren Ivo Theele (*1980 in Bremen), Anja Fluegge (*1978 in Detmold), Arne Hirsemann (*1986 in Wustrow) und Patrick Pieper (*1980 in Arnsberg) sowie dem Musiker Lukas Schlaffke (*1985 in Mühlhausen/Thüringen). 2007 haben die Autoren den Mitteldeutschen Literaturbühnenpreis gewonnen, seitdem treten sie regelmäßig in ganz Deutschland auf. Dabei performen sie ihre Texte als progressive Untergrund-Poesie, als satirisch-politische Unterhaltung, zwischendurch aber auch mal nachdenklich gesellschaftskritisch oder als persönliche Innenbetrachtung.
Das Projekt Kommando Elektrolyrik existiert seit Anfang 2008: Literatur mit live gespielter elektronischer Musik, die facetten- und detailreich die Texte der Autoren atmosphärisch unterstützt, teilweise aber auch eine ganz eigene Dynamik entfalten lässt, deren Rhythmus in die Beine geht. Das ist Literatur, die ganze neue Wege beschreitet und sich an der Schnittstelle von Konzert und Lesung befindet!

www.myspace.com

 

 

taz salon: Gewalt im Namen der Ehre

Do 12.03. // Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr // Saal

Podiumsdiskussion über Konsequenzen für Hamburg nach dem Mord an Morsal Obeidi. ExpertInnen diskutieren, warum es zu Übergriffen gegen Töchter und Ehefrauen kommt, wenn diese selbstbestimmt leben wollen. Ist die Vorstellung verletzter Ehre ein Konstrukt, um die eigene Macht zu behalten?
Wie können Staat und Gesellschaft darauf reagieren?

Es diskutieren:

Halima Krausen, Imamin an der Hamburg Iman-Ali-Moschee

Tonguç Baykurt, Autor von "Ibos Ehre"

Martina Felz vom Referat Opferschutz der Innenbehörde

Saide Sesin Martinez von der Interkulturellen Beratungsstelle
für Opfer von häuslicher Gewalt und Zwangsheirat, LÂLE

Moderation:
Friederike Gräff, Redakteurin taz nord

 

 

Internationales Frauenfestival 2009: Hatice Akyün liest aus »Ali zum Dessert«, Leben und Partnerschaft in zwei Kulturen.

Mo 02.03. // 20:00 // Saal

Hatice Akyün wurde 1969 in Akpinar Köyü in Zentralanatolien geboren. 1972 kam sie mit ihrer Familie nach Deutschland, wo sie seither lebt. Sie schreibt als freie Journalistin u.a. für den Spiegel, Emma und den Tagesspiegel.

Mit ihrem ersten Buch "Einmal Hans mit scharfer Soße" gelang ihr auf Anhieb ein Spiegel-Bestseller. Auch in ihrem neuen Buch "Ali zum Dessert" nimmt Hatice Akyün den Leser mit auf eine interessante Reise in ihre beiden Lebenswelten - ein Feuerwerk an hinreißend ironischen Geschichten.

www.frauenfestival.de

www.akyuen.de

 

 

Poesie liebt Musik, Teil 1: Beatpoeten

Do 26.02. // 20:00 // Club

Jan Egge Sedelies ist Autor, Zeitungsredakteur und Literaturveranstalter. Die renommierte Schriftstellerin Tanja Dückers lobt Sedelies? Gedichte in der "Zeit" als "angenehm nicht-kulturbetriebsnudelhaft", die "Intro" mag Sedelies? Angriff auf die Politik im Alltäglichen und die "taz" findet es einfach nur schön, wenn er mit Mikrofonständern wirft. Costa Carlos Alexander ist ein Alter Frickler an Groovebox und Chaospad. Als Punkrocker gestartet und DJ gealtert, greift er nun auf elektronische Instrumente zurück, um als Live-FX-Trickser und Elektro-Klanginstallateur bei "B.U.T.Z.E." und der "Maximalgang" für den passenden Beat zu sorgen. Seit 2006 touren sie zusammen als Beatpoeten durch die Republik.

Die Beatpoeten formen aus Gedichten und Prosastücken kleine Hörspielminiaturen, Traumreisen und mitreißende Liedtexte. Das Besondere: Die Stimme wird zum begleitenden Instrument, Lyrik wird tanzbar. Während Alexander per Chaospad und Groovebox feingliedrige Melodien produziert, die mal melancholisch, mal treibend, immer rhythmisch daherkommen, performt Sedelies die Texte. Solche Melangen kennt man vielleicht aus dem Hip-Hop-Bereich, aber die Beatpoeten verbinden keine Rapeinlagen mit vorproduzierten Beats: die Beats entstehen live, werden improvisiert und entfalten sich im Zusammenspiel des Duos auf der Bühne. Zudem sind die Texte hintergründig, intelligent, hochpolitsch und trotzdem unterhaltsam. Es geht nicht darum möglichst laut und lästig seine Sicht der Dinge klarzustellen, sondern unprätentiös Geschichten zu erzählen, die berühren. Nicht mehr und nicht weniger. Inhaltlich geht es genauso um die Prozesse zu Genua 2001 oder die Generation Prekariat bis Zukunftsangst, wie das Gefühl, nach zu vielen Bieren allein nach Hause zu wanken ohne Sinn und Sehnsüchten dahinter, um melancholische Momente zwischen Arbeitszeit und Freizeit, um den Ausverkauf des letzten Protests, aber auch um die letzten rosa Delfine im Mekong. Die Beatpoeten bieten keine einfachen Parolen an, aber trotzdem das Gefühl, dass es anders geht, anders möglich ist, zu leben, zu feiern, zu sein.

"Beat trifft Poetry trifft dich ins Gesicht. Die Beatpoeten Jan Egge Sedelies und Costa Carlos Alexander kombinieren politische Lyrik mit mal melancholischen, mal treibenden Elektroklängen. Brecht würde dazu tanzen. Das kannst du auch!"


www.myspace.com
www.sprechstation-verlag.de
Beginn: 20:00 Uhr

 

 

Poetry Slam

FR 20.02. // 21:00 // Saal

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

www.slamthepony.de

 

 

Black Poetry Night

FR 13.02. // 21:00 // Saal

Poetry hat in der Kultur der schwarzen Diaspora eine lange Tradition, die in ihren Ursprüngen bis zu den Griots in Afrika zurückreicht, die geschichtliche Ereignisse und Erzählungen mündlich über Generationen hinweg weitergaben. In der Diaspora befasst sich "Black Poetry? neben Geschichte auch mit Rassismus, Unterdrückung, Lebensbedingungen und politischen oder sozialen Themen. Weitere Inhalte kommen aus Bereichen der schwarzen Kultur , persönlichen Erlebnissen und universellen Aspekten des Lebens.


Musikalische Elemente unterstützen Dynamik und Gestik des individuellen Vortragsstils mit dem auf emotionaler Ebene die Kraft der Worte in die Herzen der ZuhörerInnen geleitet wird.

In mehreren durch Livemusik eingeleiteten Sets tragen die " Black Poets " in abwechslungsreicher Weise englische und deutsche Texte vor.


Veranstalter : ISD Hamburg / Nigel Asher

 

 

TAZ Salon

Do 12.02. // Einlass: 19:30 Uhr // Beginn: 20:00 Uhr // Saal

Der Staat als Retter des Kapitalismus?

Die Weltwirtschaft kollabiert und plötzlich ertönt der Ruf nach dem Staat, der noch vor kurzem verpönt war. Ist die gegenwärtige Krise nur eine Vertrauenskrise oder die Folge weitreichender Veränderungen in der Weltwirtschaft? Was kann die Politik dagegen tun?

Podiumsdiskussion zur Finanz- und Weltwirtschaftskrise mit drei Ökonomen unterschiedlicher Schulen und einem Wirtschaftsrechtler:

Elmar Altvater, Enquête-Kommission Globalisierung der Weltwirtschaft Gustav Horn, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung
Dennis Snower, Institut für Weltwirtschaft, Kiel
Udo Reifner, Institut für Finanzdienstleistungen (IFF), Hamburg

Moderation: Gernot Knödler, Redakteur taz nord

 

 

Mischa-Sarim Vérollet: "Das Leben ist keine Waldorfschule"

Do 29.01. // 20:00 // Club

 

Das Leben ist keine Waldorfschule ... und Mischa-Sarim Vérollet weiß genau, warum: Als Kind eines britischen Vaters mit französischen Wurzeln und einer deutschen Mutter, führte er schon früh ein Leben im Wechsel von Hier und Dort: Frankreich, Spanien und schließlich - Bielefeld. Kein Zuckerschlecken für einen Jungen, der zu allem Überfluss mit schiefen Zähnen, einer schier unbezähmbaren Haarpracht und Pommesärmchen geschlagen ist. Des einen Leid ist des anderen Freud, denn aus traumatischen Kindheits- und Jugenderlebnissen entsprang die Lust am Schreiben und so entstanden ? und entstehen noch ? Geschichten, die von skurrilen Begebenheiten und vom Scheitern im Alltag erzählen. Urkomisch. Gnadenlos. Cool. Mischa-Sarim Vérollet gehört zu den besten Slam Poeten Deutschlands ? 20 seiner Texte gibt es nun in Buchform im Hamburger Carlsen Verlag. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

www.verollet.com


www.carlsen.de

 

 

sneep-Vortrag: Coca Cola im Visier der NGOs

Mi 21.01. // 20:00 // Anbau

Unternehmen und NGOs haben schon seit den 1970ern sehr unterschiedliche Auffassungen darüber, welche (und wie viel) gesellschaftliche Verantwortung Unternehmen auf dem globalen gesellschaftlichen Spielfeld übernehmen sollen, auf dem sie sich zunehmend bewegen. Konfliktreiche Auseinandersetzungen, die von NGOs transnational und öffentlichkeitswirksam inszeniert werden, sind seither immer wieder auf der Tagesordnung. Auch der global operierende Coca-Cola-Konzern ist zur Zielscheibe von politischem NGO-Aktivismus geworden. Dem Unternehmen wird z.B. vorgeworfen, in Indien Grundwasserressourcen zu verknappen und pestizidbelastete Getränke zu vertreiben. Obwohl die Informationslage letztlich unklar bleibt, sägen die an der Kampagne beteiligten NGOs gezielt und relativ erfolgreich an der Reputation und gesellschaftlichen Legitimität des Unternehmens. Anhand des Konflikts um Coca-Cola soll gezeigt und diskutiert werden, welche Beziehungsformen es zwischen Unternehmen und NGOs gibt, wie NGOs mit Hilfe von normativem Druck Unternehmenspolitik beeinflussen können und welche Rolle NGOs als "moralische Unternehmer" in der Konstruktion globaler Unternehmensverantwortung spielen.

Referentin: Janina Curbach (Uni Hamburg)
Veranstalter: sneep - Studentisches Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik

 

 

Poetry Slam

Fr 16.01. // 21:00 // Saal

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

www.slamthepony.de

 

 

taz salon

Do 15.01. // Einlass: 19:30 // Beginn: 20:00 // Saal

taz nord lädt ein zur Lesung von Detlef Kuhlbrodt

Der Ben Witter-Preisträger 2008, Feuilletonist & Blogger, seit 20 Jahren taz-Autor, liest aus seinem Buch 'Morgens leicht, später laut. Singles'

Detlef Kuhlbrodt schreibt über Randexistenzen ebenso leicht und melancholisch wie über die Faszination von Flipperautomaten, den Abschied von Freunden, die Besuche beim Zahnarzt und den Tod eines Maulwurfs. Die Archivierung des Alltags und seiner Gefühls- und Erfahrungswelten ist ein großangelegter Selbstversuch, der nichts unterscheidet oder belanglos werden lässt. Alles hat seinen Wert.

 

 

Helge Timmerberg - Best of Lesung

Mi 14.01. // 20:00 // Saal


Helge Timmerberg wurde 1952 im hessischen Dorfitter geboren. Mit 17 trampte er von Bielefeld in den Himalaya, wo ihm beim Meditieren in einem Ashram eine innere Stimme sagte: »Geh nach Hause und werde Journalist.« Seitdem ist das Unterwegssein Timmerbergs Thema, er schreibt darüber Reportagen und Bücher, unter anderem Shiva Moon ? eine Reise durch Indien (Rowohlt, 2006). Für sein neues Werk In 80 Tagen um die Welt (Rowohlt Berlin, 2008) folgte er mit einigen Abweichungen der Route von Phileas Fogg. Während Jules Vernes Held einen Detektiv auf den Fersen hatte, hörte Timmerberg wieder eine innere Stimme: »Hör auf. Für dich ist das Reisen vorbei. Du hast genug gesehen «. Doch wie Fogg ließ auch Timmerberg sich nicht beirren; er vollendete seine Weltreise in genau achtzig Tagen . Wenn er nicht unterwegs ist, lebt er in Marrakesch, St. Gallen, Wien oder Berlin.

 

"Man fängt beim Lesen an, die guten Sätze zu unterstreichen, und bald ist die Hälfte des Buches unterstrichen, und dann schaut man sich die restlichen Sätze an und stellt fest, dass die eigentlich auch sehr gut sind..." (Süddeutsche Zeitung über "Tiger fressen keine Yogis.")

 

"Verlassen Sie auf keinen Fall das Flugzeug, bevor Sie nicht alle 26 Storys aus "Timmerbergs-Reise-ABC" gelesen haben. (Lufthansa-Magazin)

 

 

Poetry Slam

Fr 19.12. // 21:00 // Saal

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

www.slamthepony.de

 

 

taz salon: Nach der Wahl des neuen Präsidenten der USA

Do 11.12. // Einlass: 19:30 // Beginn: 20:00 // Saal

taz nord lädt ein zur Lesung und Diskussion mit Bettina Gaus.

Bettina Gaus ist politische Korrespondentin der taz, sie liest aus ihrem neuen Buch:

Auf der Suche nach Amerika
Begegnungen mit einem fremden Land

Inside USA: Anhand von vielen Begegnungen und Gesprächen sucht Bettina Gaus Antworten auf die Frage, was Amerikaner heute wirklich bewegt. Bettina Gaus' Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen erzählen von den gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Realitäten und Widersprüchen Amerikas. Eine große Reportage über Träume und Albträume im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

 

 

60 Jahre Menschenrechte

Mi 10.12. // 19:30 // Saal & Anbau

Am 10.12.1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der UNO verabschiedet. Seitdem ist viel geschehen - bemerkt und unbemerkt. Deshalb wird am 10.12.2008 gefeiert, aber auch nachgedacht.

Amnesty international, die Gesellschaft für bedrohte Völker, peace brigades international und european mediterranean youth bridge haben ein vielfältiges Programm zusammengestellt und betrachten die Wahrung der Menschenrechte aus vielfältigen Blickwinkeln: es wird diskutiert, Theater gespielt, Filme gezeigt und Musik geboten.

 

 

Längs - die Lesebühne

Do 27.11. // 20:00 // Saal

Die Winterdepression ist in aller Munde. Ihr glaubt, November steht für Null, Nichts und Naja? Nee. Die Live-Literaten Liefka, Thomas und Jörch setzen auf Satire statt Sonnenbank. Heulen kann jeder! Skurrilen Texten, absurden Geschichten und den besten Slam-Performances zuhören, kann aber nur, wer sich zu LÄNGS in den Saal hochschleicht, Wodka mit Ahoj einverleibt und die ganze andere Scheiße mal vergisst.

 

 

taz salon: Neubeginn im Alter

Do 13.11. // 20:00 // im Saal

Die Senioren von heute sind eine Generation von Pionieren: Sie erfinden das Alter neu und beginnen auch jenseits der 60 noch einmal von vorn.

Zu Gast im taz salon sind:

Inge Dethlefs, Biobäuerin auf Sylt, die jetzt Kunsttherapie mit Demenzkranken macht,

Hermann Schreiber, der als ehemaliger Chefredakteur von Geo noch einmal Praktikant am Theater wurde,

und Ulrike Herrmann, taz-Redakteurin und Autorin des Buches "Älter werden, Neues wagen".

Moderation: Burkhard Plemper, Soziologe und freier Journalist

 

 

Hamburger Krimifestival - Tod in ländlicher Idylle

07.11. // 20:00 // im Saal

Alexandra Kui liest aus "Blaufeuer",
Daniela Larcher liest aus "Die Zahl",
Harald Butz moderiert

Weitere Informationen und Tickets unter www.krimifestival-hamburg.de

 

 

Florian Bald: Eva, Belmondo & ich

MI 24.09. // 20:00 // im Saal

Lesung


Immer schon schlug in den Geschichten von Florian Bald die Handlung einen Haken, wenn man glaubte, ihr auf die Schliche gekommen zu sein. Immer schon bogen seine Protagonisten plötzlich ab und verschwanden im erzählerischen Unterholz, sobald man sich mit ihnen auf gerader Strecke wähnte. Seit neuestem tun sie es in literakustischem CinemaScope.
Nach zwei sehr erfolgreichen Chanson-Alben mit seiner Band "Mathilda", über die Die Welt schrieb: "So schön hat man Alltagsbeobachtungen über das Leben und immer wieder die Liebe, die fürchterliche und die fürchterlich schöne, selten in deutscher Sprache gehört", hat der Musiker und Autor Florian Bald nun im Verlag "pläne" eine Auswahl seiner Storys als Hörbuch veröffentlicht.
"Eva, Belmondo & ich" und enthält Geschichten, fast so abenteuerlich, als seien sie erfunden. Eine junge Ärztin macht sich auf eine skurrile Taxifahrt von Berlin nach Wien - ohne dabei allerdings eine der beiden Stadtgrenzen zu überschreiten. Zwei Siebenjährige bestehen das Abenteuer ihres Lebens, und ein Endvierziger treibt der besinnlichen Zeit aus Versehen die Besinnlichkeit aus.
Diese Geschichten werden eindrucksvoll gelesen vom Autor Florian Bald, von der Film- und Fernsehschauspielerin Loretta Stern sowie vom Geräusche-Magier Simon Brauer.

 

 

Poetry Slam

Fr 19.09. // 21:00 // im Saal

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

www.slamthepony.de

 

 

Amnesty International - Menschenrechtsarbeit vor Ort: Aktuelles aus Usbekistan

Do 04.09. // Beginn: 20:00 // im Anbau

Veranstaltung von Amnesty International mit den beiden in Usbekistan arbeitenden Journalisten Marcus Bensmann und Galima Bukharbeava.

Die Gruppe Hamburg-Mitte von Amnesty International hat die beiden Reporter eingeladen, um mit ihnen zusammen über die Menschenrechtslage in Usbekistan zu informieren und zu diskutieren.

Eintritt: auf Spendenbasis

 

Das Deutsche Literaturinstitut Leipzig lädt ein zur "Hausdurchsuchung"

Mo 30.06. // 20:00 // Saal

Das Deutsche Literaturinstitut Leipzig bietet als einzige Einrichtung im deutschsprachigen Raum den Universitätsstudiengang Literarisches Schreiben an. Lyrik, Prosa und Dramatik werden gelehrt. Der Unterricht wird von drei hauptamtlichen Dozenten (Hans-Ulrich Treichel, Josef Haslinger und Michael Lentz) und einer Reihe von wechselnden Gastdozenten (2007  Roland Schimmelpfennig, Jens Sparschuh und Norbert Hummelt) erteilt.

Institutionsstil. Weltfremdheit. Elfenbeinturm. Schlagworte, die schon oft im Zusammenhang mit dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig benutzt worden sind. Manchmal nicht ohne Grund, soviel Ehrlichkeit muss sein. Aber ein Institut heißt nicht: ein Stil. Mit der Hausdurchsuchung des Deutschen Literaturinstituts  räumen die Studenten damit auf. Autoren/innen möchten beweisen, dass es auch anders geht. Einstimmig vielstimmig sind die Fundstücke, die sie dem Publikum vorstellen möchten. Manchmal noch ein wenig roh, manchmal auch schon fertig; aber eines ist allen Literaturstudenten gemeinsam: Ihre Texte sind nicht nur für  andere Autoren geschrieben, sondern für Leser. Das Publikum bekommt neue und frische Literatur serviert, die noch nicht fertig zwischen zwei Buchdeckeln steckt. Egal, ob Lyrik, Prosa oder Dramatik: Die Auswahl der Texte konzentriert sich ganz bewusst auf die Vielfältigkeit der Sprache.

 

 

Poetry Slam EM Special

Fr 20.06. // 21:00 // Saal

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

Gäste: tba






ZWO lesen # 9: Ganz schlimm

Di 17.06. // 20:00 // Anbau

Zwo Zu Eins
Zwo, das sind zwei Autoren aus dem Writers' Room. Eins, das ist jemand anderes. Zum Beispiel ein stadtbekannter Autor. Oder vielleicht ein Musiker. Oder jemand ganz anderes. Auf jeden Fall jemand, den die zwei gerne dabei haben wollen.

mit
Wolf Dubjenko, Lutz Kramer + Special Guest: N.N.

Wolf Dubjenko liebt Gedichte, schreibt aber keine selbst. Stattdessen verfaßt er Satiren, Erzählungen, Kurzgeschichten. Und neuerdings auch einen Kriminalroman. Der Ermittler heißt Groot, er ist auch die Hauptfigur der Erzählung "Die Prüfung", die Dubjenko vorlesen wird.
Dubjenko ist Jahrgang 1950, geboren im Sternzeichen Skorpion. Nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Psychologie war er in verschiedenen Berufen tätig, u.a. als Versicherungsvertreter, Grabredner, Krankenkassenangestellter, Kleindarsteller und Lehrer am Abendgymnasium. Er ist Mitglied der Autorengruppe "Jetzt" und veröffentlichte in diversen Anthologien.

Lutz Kramer hat sich in der norddeutschen Poetry-Slam-Szene mit zahlreichen Auftritten einen Namen gemacht. Der lautet DJ Scheiße. Wer sich so nennt, hat entweder voll einen an der Marmel oder einen gewissen Sinn für Ironie. Auf Kramer trifft beides zu. Sagt Kramer.
Bei der Zwo-zu-Eins-Lesung präsentiert er einen Langtext: Im Frühjahr bereiste er Jamaika, eigentlich als stinknormaler Urlaub geplant. Doch die Insel entpuppte sich als verrückt, lustig, skurril und Sinnbild für die Dinge auf der Welt, die "irgendwie nicht ganz richtig laufen", so daß sich Kramer genötigt sah, einen Reisebericht zu verfassen.
Unter dem Titel "Ganz schlimm ? oder Ya Mon, so läuft das hier!" berichtet er von allgegenwärtigen touristischen Exzessen, Verkäufern für Alles (wirklich: Alles!), hektischen Reggae-Konzerten und einer typisch jamaikanischen Beerdigungsparty in den Bergen.
Zur Zeit schreibt Lutz Kramer an seinem ersten Roman "Ballasong, oder das Glück hat keine Ahnung"

Special Guest: N.N.  

Moderation: Hartmut Pospiech (Machtclub, Hamburg ist Slamburg)

www.writersroom.de

 

Amnesty international - Mexikoabend

Do 29.05. // 19:30 // Saal:

Filmabend mit anschließender Diskussion :
"Señorita Extraviada - Missing Young Woman"

In der mexikanischen Industriestadt Ciudad Juárez an der Grenze zu den USA kommt es seit Jahren immer wieder zu bestialischen Gewaltmorden an Frauen. Innerhalb der letzten zehn Jahre wurden über 350 junge Frauen auf grausamste Weise misshandelt und ermordet. Die Opfer sind fast ausschließlich Fabrikarbeiterinnen, die für einen Hungerlohn unter menschenunwürdigen Bedingungen in einer der zahlreichen Maquiladoras ? große Exportfabriken für den Weltmarkt ? beschäftigt sind. Bisher ist es keiner Behörde, NGO oder Internationalen Kampagne gelungen, diese Morde zu verhindern, oder Schuldige dafür zu bestrafen.
In dem Dokumentarfilm SENORITA EXTRAVIADA ? MISSING YOUNG WOMAN versucht die Filmemacherin Lourdes Portillo Licht in das Schicksal der ermordeten Frauen zu bringen, indem sie mit Familien der Opfer, Polizeibeamten, Vertretern der örtlichen Ermittlungsbehörden und Frauen spricht, die Mordanschläge wie durch ein Wunder überlebten. Gezeigt werden auch die Initiativen der Familienangehörigen, ihre Frauen und Mädchen in gemeinsamer Aktion zu schützen.

Die Amnesty International Hochschulgruppe lädt zu einem gemeinsamen Filmabend ein mit Informationen zu den Geschehnissen in Mexiko. Anschließend stehen Experten von International Peace Brigades (PBI) und Amnesty International für Fragen zur aktuellen Menschrechtssituation in Kolumbien zur Verfügung und es kann über die gesehenen Bilder diskutiert werden.

Veranstalter: Amnesty International

Homepage: www.latainamerika.de

live unter http://www.ligx.de/#/gig/amnestyinternational

 

Längs - Die Lesebühne

Do 22.05. // 20:30 // Saal:

LÄNGS ? Satire im Kulturhaus III&70

Zum letzten Mal vor der zweimonatigen III&70-Sommerpause lädt die Lesebühne LÄNGS zu Satire made in Hamburg. Wussten Sie, dass Jack-Nicholson-Terrier das beliebteste Haustier der modernen Hausfrau sind? Und dass man das Internet in Sachsen-Anhalt über die Fußnägel empfängt? Die drei Satiriker von LÄNGS beantworten Fragen, die niemand gestellt hat. Mit eigenen Texten füllen Sie auch die gröbste Wissenslücke mit höchster Diskretion. Dazu gibt?s Gastautoren, Spoken Word und Wodka mit Ahoj-Brause.

www.laengs.de

live unter http://www.ligx.de/#/gig/laengsdielesebuehne

 

Zwo Lesen # 8

Di 20.05. // 20:00 // Anbau:


Zwo zu Eins ist eine gute Ausgangslage. Für's Rückspiel sowieso, 
aber auch für die zweite Saison der Lesereihe "Zwo" im Haus III&70. 
Zwo, das sind zwei Autoren aus dem Writers' Room. Eins, das ist 
jemand anderes. Zum Beispiel ein stadtbekannter Autor. Oder 
vielleicht ein Musiker. Oder jemand ganz anderes. Auf jeden Fall 
jemand, den die zwei gerne dabei haben wollen.

Daniel Bielenstein - Mark Weidenfeld, der Held aus Daniel Bielensteins jüngstem Roman Zwei Singles zu Dritt, ist vor sechs Jahren Vater eines Sohnes geworden, war aber mit Ilona, der Mutter des Kindes, nicht verheiratet und nicht einmal richtig zusammen. Nun muss er die Konsequenzen tragen. Von einem richtigen Sorgerecht kann er nur träumen, von einem geregelten Umgang will Ilona nichts wissen. Was bleibt ihm anderes übrig, als den Kampf um sein Kind aufzunehmen.
Auf gewohnt amüsante Weise nimmt sich Daniel Bielenstein in seinem Roman eines ernsten Themas an. Es geht um Väter, die für einen geregelten Umgang mit ihren Kindern kämpfen. Bei "Zwo Zu Eins" wird er erstmals aus dem frisch erschienenen Buch lesen.

Charlotte Richter-Peill, geboren 1969, lebt in Hamburg, wo sie als freie Schriftstellerin arbeitet. Sie hat zwei Romane geschrieben ("Die Köchin" und "Das letzte Zimmer") herausgebracht, daneben vor allem in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht; viele ihrer Texte werden für den Hörfunk vertont. 2001 erhielt Charlotte Richter-Peill den Förderpreis der Stadt Hamburg und 2004 ein Aufenthaltsstipendium für Autoren im Künstlerhaus Kloster Cismar.

Special Guest: N.N.

Moderation: Hartmut Pospiech (Machtclub, Hamburg ist Slamburg)

mehr Infos unter: www.writersroom.de

live unter http://www.ligx.de/#/gig/zwozueins2

 

"Dies ist kein Konzert" von Bas Böttcher

Di 03.06. // 20:00 // Saal


"Meine Texte betrachte ich als sinnliche Ereignisse. Sie finden auf Lesebühnen, im Fernsehen, in Literaturhäusern, in Diskotheken, in Bibliotheken, in Büchern, auf Festivals und auf CD statt."

Als reisender Dichter und Rezitator ist Bas Böttcher weltweit auf Tournee. Er ist Herausgeber und Produzent der DVD "Poetry Clips (Vol. 1)" ? der ersten Video Anthologie für deutschsprachige Bühnenliteratur. 2004 erschien sein Roman "Megaherz" im Rotbuch Verlag. Anfang 2006 erschien sein Gedichtband "Dies ist kein Konzert" (Buch & CD, Voland & Quist). Bas Böttcher ist Erfinder der Textbox. [ www.textbox.biz ]
Weitere Infos: http://www.basboettcher.de

 

 

Poetry Slam

Fr 16.05. // 21:00 // Saal:

special guest: tba

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

live unter http://www.ligx.de/#/gig/poetryslam

 

40 Jahre Studentenbewegung: Lesung mit Peter Piwitt

Do 15.05. // 20:00 // Saal:

Der Hamburger Schriftsteller Peter Piwitt liest aus seinen Werken "Das Bein des Bergmanns Wu", "Boccherini und die Bürgerpflichten" und "Die Gärten im März".
Neben der Vorstellung seiner Romane wird Peter Piwitt außerdem über seine Erlebnisse und Eindrücke aus der Zeit der 68er berichten, unter anderem von der Schah-Demonstration in Hamburg im Mai 1968.
Peter Piwitt, 1935 in Wohlsdorf geboren,  hat in Frankfurt, München und Berlin Soziologie, Philosophie und Literaturwissenschaften studiert. 
Seit 1968 lebt und arbeitet er als freier Schriftsteller in Hamburg. Seine gesellschaftskritischen Werke setzten sich mit den politischen Bedingungen in Italien und Deutschland auseinander. Peter Piwitt ist Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland.

Veranstalter: Deutsche Journalisten Union Hamburg (DJU), Verband deutscher Schriftsteller Hamburg (VS)

Diese Lesung ist Teil der Reihe "40 Jahre Studentenbewegung", die vom 16.4. bis zum 3.6.2008 andauert.
Die Veranstaltungsreihe wird von der Deutschen Journalisten Union, dem Verband deutscher Schriftsteller, der Humanistischen Union und umdenken e.V. organisiert.

live unter http://www.ligx.de/#/gig/studentenbewegung2

 

40 Jahre Studentenbewegung: Lesung mit Gerd Fuchs

Di. 13.05. // 20:00 // Saal:

Mit seinem Text "Adenauers Enkel" beschreibt der Hamburger Schriftsteller Gerd Fuchs die gesellschaftliche Spannung der sechziger Jahre. Die Studentenbewegung mündet in die Außerparlamentarische Opposition. Es entsteht eine Auseinandersetzung zwischen den Söhnen und Töchtern und ihren Nazi-Vätern. Die studentische Opposition klagt ihre Elterngenartion an und stellt ihren Vätern Fragen zum Dritten Reich und deren Mitwirkung im Nazideutschland. Es ist auch eine Anklage gegen das sich bildende "establishment" in Parteien, Gewerkschaften und gesellschaftlichen Institutionen.
Gerd Fuchs, 1932 im Saarland geboren, studierte in Köln, München und London Germanistik und Angelistik. In den 60 Jahren arbeitete er als Kultur- und Feuilletonredakteur der Welt und des Spiegels. Ab 1968 ist er als freier Schriftsteller tätig. Gerd Fuchs ist Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland.

Veranstalter: Deutsche Journalisten Union Hamburg (DJU), Verband deutscher Schriftsteller Hamburg (VS)

Diese Lesung ist Teil der Reihe "40 Jahre Studentenbewegung", die vom 16.4. bis zum 3.6.2008 andauert.
Die Veranstaltungsreihe wird von der Deutschen Journalisten Union, dem Verband deutscher Schriftsteller, der Humanistischen Union und umdenken e.V. organisiert.

live unter http://www.ligx.de/#/gig/studentenbewegung

 

taz salon: Grüne Hoffnung, schwarze Zukunft?

08.05. // 20:00 // Saal 

Am 7. Mai soll der schwarz-grüne Hamburger Senat von der Bürgerschaft
gewählt werden. Im taz salon debattieren einen Tag später VertreterInnen
aus Wirtschaft, Umwelt, Sozialbereich und Politik über Erwartungen und Befürchtungen.
 
Gabi Brasch, Vorstand Diakonisches Werk
Günther Klemm, Syndikus Handelskammer
Marlies Strehlow, Verband Frauen- und Mädcheneinrichtungen (pro:fem)
Stephan Zirpel, Geschäftsführer Naturschutzbund (Nabu)
 
Impulsreferate: Robert Habeck, Grüner Parteichef Schleswig-Holstein
 
Moderation: Sven-Michael Veit (Politischer Korrespondent taz nord)

 

Hamburg - wachsende Stadt, wachsende Armut

Mi 07.05. // 19:30 // Saal:

Die neuen Schlagworte von "sozialer Verwahrlosung" und "neuer Unterschicht" haben längst ihren Weg über die Medien in unsere Alltagssprache gefunden. Armut ist besonders in heißen Wahlkampfphasen ein Thema. Die Ausgrenzung derer, die mit abgekoppelten Lebensläufen in eigenen Milieus jenseits der Gesellschaft leben, schreitet voran. Trotz Wohlfahrtstaat sind Kinderarmut, Altersarmut, Armut von Alleinerziehenden und Familien mit Migrationshintergrund sichtbare Probleme.

Hamburg scheint mit dem Leitbild "Metropole Hamburg ? Wachsende Stadt" eine aufstrebende Region zu sein. Durch die Förderung von benachteiligten Stadtteilen sollen Lebensqualität und bessere Entwicklungschancen für alle Hamburger geschaffen werden. Mit Betreuungsinitiativen und Netzwerkbildung in sechs Stadtteilen wie Altona Altstadt, Wilhelmsburg oder Billstedt werden Quartiers-, Bildungs-, und Familienoffensiven finanziert. In Höhe von zusätzlichen 10 Millionen Euro zu den insgesamt schon eingesetzten 20 Millionen Euro pro Jahr wird Hamburg lebenswert für alle ? so lautete der Slogan des Hamburger Bürgermeisters im Wahlkampf der Bürgerschaftswahl 2008.

Ist das wirklich so? Was verbirgt sich hinter dem Begriff "Armut"? Kann Stadtpolitik dem "Teufelskreis Armut" entgegenwirken? Wo steht Hamburg mit seinen Maßnahmen? Wie geht die politische Ebene damit um?
Wir möchten mit den Referenten und Ihnen darüber diskutieren.

Auf dem Podium werden diskutieren:

Prof. Dr. Ursel Becher, Pädagogikprofessorin und Autorin der Studie »...die im Dunkeln sieht man nicht« über Kinderarmut in Hamburg
Stephan Karrenbauer, Hinz und Kunzt
Willy Rickert, Behörde für Stadtentwicklung
Carl Mario Spitzmüller, SAGA GWG
Burkhard Plemper, Journalist/Soziologe, Moderation


Eine Veranstaltung von hamburgPolis: www.hamburgPolis.de

live unter  http://www.ligx.de/#/gig/wachsendestadt

 

Studieren in Europa: Es ist noch kein Master vom Himmel gefallen.

Mo 05.05. // 19:30 // Saal:

Gemeinsam mit seinen europäischen Nachbarn hat sich Deutschland 1999 in Bologna das Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2010 einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum mit einem System zur gegenseitigen Anerkennung von Studienleistungen und Studienabschlüssen zu schaffen. Der Bologna-Prozess ist die tiefstgreifende Hochschulreform der letzten Jahre.

Die hiesige Diskussion über Bologna wird weitgehend von der Angst vor einem Schmalspur-Bachelor-Studium mit einem rigiden Studienplan beherrscht, bei dem die Entfaltung eigener Interessen und der wissenschaftliche Tiefgang viel zu kurz kommen. Hinzu kommt, dass sowohl die Akzeptanz des neuen Studienabschlusses beim Berufseinstieg als auch die Frage, wer denn bis zum Master weiter studieren darf, weitgehend ungeklärt sind.

Was bringt "Bologna" für Studierenden tatsächlich?
Sind die praktischen Probleme in Deutschland unweigerlich Folge des Bologna-Prozesses oder können wir von anderen Ländern lernen?
Welche Möglichkeiten haben Studierende und politische AkteurInnen auf den Prozess Einfluss zu nehmen (auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene)?

Es diskutieren miteinander und mit dem Publikum:

Helga Trüpel, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Europa-Parlament-Abgeordnete
Dr. Jochen Hellmann, Uni Hamburg, Akademisches Auslandsamt
Benjamnin Gildemeister, AStA, Uni Hamburg, Juso-Hochschulgruppe
Martin Burmester, CampusGrün, Uni Hamburg, Studentischer Akkreditierungspool

Veranstalter: umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Kooperationspartner: ASTA Uni Hamburg, CampusGrün Uni Hamburg

http://www.ligx.de/#/gig/studierenineuropa

 

Längs - Die Lesebühne

Do 24.04. // 20:30 // Saal:

LÄNGS - Satire im Kulturhaus III&70
Denken macht glücklich! Sagen die drei Live-Literaten Thomas Nast, Liefka Würdemann und Jörg Schwedler und nicken mit ihren klugen Köpfen. Ein bisschen denken und man versteht viel mehr! Hamburgs einzige Lesebühne liest Texte über den Zusammenhang zwischen Wurst und Kosmos, Pepsi und Polen sowie Pferdestärken und den imminenten Weltfrieden. ? Hä? Ja, genau. Dazu gibt?s Gastautoren, jede Menge Spoken Word, Lachkrämpfe und Wodka mit Ahoj-Brause gratis.

>> LIVE-STREAMING unter www.ligx.de <<

Infos zu Längs unter http://lesebuehne.jimdo.com/

 

Sabine Ludwig: "Der 7. Sonntag im August"

Di 22.04 // 16:00 // Saal

Sabine Ludwig liest aus Ihrem Buch, für Kinder ab 9 Jahre.

"Der 7. Sonntag im August"
Wer mag ihn schon, diesen letzten Tag der Sommerferien? Die Schulmappe liegt immer noch unausgeräumt in der Ecke und das Zeugnis ist auch nicht unterschrieben. Die 11-jährige Freddy hat jedenfalls überhaupt keine Lust auf die Schule. Und dann geschieht das Unglaubliche: Als Freddy am nächsten Morgen aufwacht, ist schon wieder Sonntag! Der letzte Ferientag wiederholt sich und wiederholt sich ? und Freddy scheint die Einzige zu sein, die merkt, dass sie alle in einer verrückten Zeitschleife feststecken.

>> LIVE-STREAMING unter www.ligx.de <<

Brigitte Blobel liest aus Ihrem Buch "Zwischen Bagdad und Nirgendwo"

MO 21.04. // 19:00 // Saal

Der Hölle des Krieges in Bagdad entflohen, kommt Said zu seinem Onkel nach Berlin. Was er im Irak erlebt hat, lässt sich nicht erzählen. Aber trotz des Terrors dort liebt er sein Land und fühlt sich seiner Kultur und Religion verbunden. Wie sollte er das alles abstreifen - nur weil die anderen in Deutschland ihn anfeinden?

Enttäuscht von der Ablehnung, die ihm entgegenschlägt, sucht Said verzweifelt nach seiner Identität. Als Said Lena näher kommt, scheint er jemanden gefunden zu haben, der ihn versteht.

Aber dann geschehen Dinge, die Said zum Äußersten treiben...

Poetry Slam mit Special Guest: Nils Heinrich

Fr 18.04. // ab 21:00 // im Saal:
Der ehemalige Berliner Brauseboy ist zufällig in der Gegend und so haben Thomas und Paul sich den guten Herren ins Netz gehen lassen, um das geneigte Publikum teilhaben zu lassen an all dem großartigen Zeug, was der Herr Heinrich so produziert, ob er das jetzt aus Büchern, zerfetzten Textzetteln oder Notenblättern abliest oder im Zweifelsfall auch auswendig von sich gibt.

Das Mikrofon ist für mitteilungsbedürftige Slammermünder wie immer offen, jedes offene Ohr zahlt 1,50? Eintritt. Wer nicht beweisen kann, dass er nur auf einem Ohr hört, zahlt für beide. Los gehts um 21h im Saal des Haus III&70.

Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.

www.slamthepony.de

>> LIVE-STREAMING unter www.ligx.de <<

 

40 Jahre Vietnam-Opposition

Mi 16.04. // ab 19:30 // im Saal:
Der Vietnam-Krieg war Anlaß zum Prostest der Außerparlamentarischen Opposition 1968.  Aufgrund dessen fand am 7.2.1968 in Berlin der "Internationale Vietnamkongreß" statt.
Heute nach 40 Jahren soll mit dieser Veranstaltung an den Vietnam-Krieg und die Vietnam-Opposition in der damaligen Bundesrepublik erinnert werden. Der Journalist Matias Boem hat in seinem Artikel "Die geheime Flotte des Vietkong" den "Ho-Chi-Minh-Pfad zur See" in mare 62 beschrieben und wird neben seinem Text auch Fotos und Filmausschnitte hierzu vorstellen.
Prof. Bernd Greiner schrieb mit seinem Buch "Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam", das Standardwerk über den Vietnam-Krieg. Er stellt in seinem Vortrag das Buch in Kernthesen vor.
Außerdem gibt der DJU-Vorsitzende Michael Rittendorf einen Überblick über die Vietnam-Solidarität und den Internationalen Vietnam-Kongreß 1968 in Berlin.

Veranstalter: Deutsche Journalisten Union Hamburg (DJU), Verband deutscher Schriftsteller Hamburg (VS)

Diese Lesung ist Teil der Reihe "40 Jahre Studentenbewegung", die vom 16.4. bis zum 3.6.2008 andauert. Die Veranstaltungsreihe wird von der Deutschen Journalisten Union, dem Verband deutscher Schriftsteller, der Humanistischen Union und umdenken e.V. organisiert.


Eintritt: 6,-

 

Zwo Lesen # 7: Kunst-Märchen

Di 15.04. // ab 20:00 // im Anbau:
Zwo Zu Eins
Zwo, das sind zwei Autoren aus dem Writers' Room. Eins, das ist jemand anderes. Zum Beispiel ein stadtbekannter Autor. Oder vielleicht ein Musiker. Oder jemand ganz anderes. Auf jeden Fall jemand, den die zwei gerne dabei haben wollen.

mit René Harder, Petra Kluge + Special Guest: Rupprecht Matthies

Rupprecht Matthies macht O-Ton mit poetischem Wirrwarr: im Zug sitzen und nebenan reden Mitreisende über ihren Beruf, die Verwandtschaft, das Reiseziel oder Schulklassen erobern sich das Abteil. Wie es einem dabei geht, erzählt Rupprecht Matthies in kurzen Geschichten. Gesprächsfetzen wechseln sich ab mit Beschreibungen der Situationen ab.
Matthies, geb. 1959, ist bildender Künstler, schreibt aber immer wieder reale Begebenheiten auf.

René Harder ist Schauspieler, Autor und Regisseur, war als Darsteller an zahlreichen deutschen Theatern, in der "Lindenstraße" und in anderen Fernsehserien zu sehen. Als Autor und Regisseur inszenierte er Theaterstücke in Hamburg, Görlitz oder Konstanz, drehte den fabelhaften Dokumentarfilm "Herr Pilipenko und sein U-Boot", der auf zahlreichen Festival lief und mit einigen Preisen ausgezeichnet wurde.
Harder liest aus seinem ersten Roman. Der ist noch so geheim, daß außer ihm niemand weiß, wovon er denn eigentlich handelt.

Petra Kluge liest ein "Kunst"-Märchen, in dem es Bilder geht. Es geht um ein Kind, das das eine Bild liebt und auf dem anderen herumkaut. Es geht um märchenhaftes Geld, um sehr feine Herren mit Chauffeur und um einen Bungalow mit einem dicken Krokoportemonnaie auf dem Teakholztisch darin. Dabei wird viel Schokolade gegessen und noch mehr Zigaretten werden geraucht und natürlich gibt es auch einen märchenhaften Schluss.
Petra Kluge, geboren in Düsseldorf, lebt in Hamburg. Verheiratet, ein Kind. Sie hat dauerhaft im Kunsthandel gearbeitet, seit einigen Jahren schreibt sie. Zunächst eine Reihe längerer Erzählungen, dann ein Roman. Zur Zeit schreibt sie an einer Sammlung von Texten über "Kunst und Leben".

Moderation: Hartmut Pospiech (Machtclub, Hamburg ist Slamburg)

mehr Infos: www.writersroom.de

Eintritt: 3,-

>> LIVE-STREAMING unter www.ligx.de <<

 

taz salon: Hamburgs neue Farbenlehre

Fr 10.04. // ab 19:30 // im Saal:
Senatsbildung in Hamburg. Podiumsdiskussion mit:
N.N., CDU
Michael Neumann, SPD, Fraktionsvorsitzender
Christa Goetsch, GAL, Fraktionsvorsitzende
Dora Heyenn, Linke, Fraktionsvorsitzende

Moderation: Sven-Michael Veit (Politischer Korrespondent taz nord)

Eintritt frei


Die dunkle Stunde 4

Fr 10.04. // ab 20:30 // im Club:
Robert Schlunze mit einer sensationellen Live-Lesung seines Hörspiels für Bekloppte! VERY SPECIAL AGENT JASON LUTZ in:
Mutant-Nazi-Zomboiden greifen an!

Blue Hill Mountains, Virginia - Donnerstag, 39. Juni - 22:17 Uhr...

Ein grauenhafter Mord geschieht. Ein junges Model wird entführt. Die Polizei ist ratlos. Very Special Agent Jason Lutz bekommt einen gefährlichen Auftrag.

Der Superschurke und wahnsinnige Wissenschaftler Dr. Elmar Schnitzel will mit Hilfe von Nazi-Zombies und fünfzehn entführten Nachwuchs-Schönheiten, die er halbnackt in einem geheimen Bunker gefangen hält, eine neue Herrenrasse erschaffen.
Jason Lutz soll ihn stoppen.
Myra Radomskaya, eine servierttische Spionin, ist Jason Lutz dicht auf den Fersen.
Ein sechs Meter großes, durch Penisvergrößerungssalbe mutiertes Monster läuft Amok und zerfleischt Schlachtvieh und Menschen im Blutrausch.

Dann wird die Geschichte höchst bizarr...

Präsentiert von: LAUSCH - Phantastische Hörspiele - www.merlausch.de und LIGX - Einfach Live sein - www.ligx.de

Informationen zum Hörspiel bei www.rokatoonz.com

Eintritt: 3,-

 

>> Poetry Slam

Fr 21.03. // ab 21:00 // im Saal

Mit Mirco Buchwitz
Unser Vertreter bei den Deutschen Meisterschaften im Herbst 2007 (Finalist) beehrt uns mit seiner Anwesenheit. Diesmal nicht im offenen Wettbewerb, sondern außer Konkurrenz, was ihm und uns und euch Gelegenheit gibt, sich (nochmals) von seinen exquisiten Tonspuren und deren Wirkung auf das neuronale Netz zu überzeugen!

Einen Vorgeschmack auf Mirco gibts hier!

www.slamthepony.de

Eintritt: 3,-


>> Längs - Die Lesebühne: Das erste Mal!

D0 20.03. // ab 20:00 // im Saal

Lesebühne LÄNGS feiert Premiere in der III&70!

Das erste Mal vergisst du nie. Das erste Mal Angie Merkel die Hand geben etwa. Vom ersten Absturz ganz zu schweigen.
Die Live-Literaten Thomas Nast, Liefka Würdemann und Jörg Schwedler laden erstmalig in die III&70.

Kurz vor der Weltherrschaft lesen die Satiriker rockige Texte über das erste Mal - live von Barhockern für lange und kurze Beine. Dazu gibt's special guests, Spoken Word und Wodka mit Ahoj-Brause gratis. Ab Gründonnerstag regelmäßig.

www.laengs.de

Eintritt: 4,50 // Vorverkauf

 

>> Zwo Zu Eins # 6: Blues in A-Moll

Di 18.03 // ab 20:00 // im Anbau

Zwo, das sind zwei Autoren aus dem Writers' Room. Eins, das ist jemand anderes. Zum Beispiel ein stadtbekannter Autor. Oder vielleicht ein Musiker. Oder jemand ganz anderes. Auf jeden Fall jemand, den die zwei gerne dabei haben wollen.

Mit Carsten Brandau, Kilian Winkelmann
+ Special Guest: David Gieselmann

Moderation: Hartmut Pospiech

David Gieselmann lebt mit Frau und zwei Kindern in Hamburg. Er schreibt Komödien und Hörspiele sowie Kolumnen über Popmusik auf seiner Homepage www.popticker.de. Er wird bei dieser Lesung einer Figur eine Stimme verleihen, die sowohl schon in einem Stück ("die Tauben") als auch in einem Hörspiel ("Blauzeugen") sowie in so manchem Text für den Popticker vorkam: Dietmar Poppeling, ehemaliger Popbeauftragter der rot-grünen Bundesregierung, der heute ein wenig zurückgezogen in Nürnberg lebt. Die TAZ bezeich­nete
ihn einst als "Popengel der neuen Mitte".

Carsten Brandau - Dieses Mal wird er Prosa lesen: Über das T-Shirt von Bernhard und über das Matschauge einer Riesengarnele. Darüber, dass Rastlosigkeit eine Eigenschaft ist und dass Eigenschaft und Einstellung in diametralem Gegensatz zueinander stehen können. Brandau erzählt von ?seiner Sommerbekanntschaft? und spielt ein Kurz-Hörspiel vor, das den
Moment beschreibt, ?als der Schalter umgelegt wurde.? Brandau, 1970 in Hamburg geboren, studierte in Trier, London und Heidelberg Germanistik,
Geschichte und Philosophie, war danach vier Jahre Regieassistent am Theater und lebt seit 2003 als Theaterregisseur und Autor mit Freundin und Tochter wieder in Hamburg. Seine Theaterstücke wurden mehrfach aus­gezeichnet und u.a. am Hamburger Thalia Theater und am Wiener Burgtheater vorgestellt.

Kilian Winkelmann hat was mitgebracht über Blues in A-Moll, der zu wilden Küssen führt, über Jam Sessions und ungeklärte Paarungsverhältnisse, über eine divenhafte Gesangs­ lehrerin mit exzessivem Liebesleben, und über den Kater danach. Winkelmann, Jahrgang 1976, ist Autor und Bluessänger. Er studierte Kreatives Schreiben und Schauspiel. Neben freier Theater­arbeit und Regie­assistenzen sammelte er Erfahrungen bei den Jobs, die alle Schrift­steller durchlaufen müssen: Bürobote, Fabrikarbeiter, Video­theks­ angestellter und Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes. Nachdem er ansatzweise genug erlebt
hatte, begann er Kurzgeschichten, Gedichte und szenische Dialoge zu schreiben. Er arbeitet an seinem ersten Roman.

Eintritt: 5,-; 4,- (ermäßigt)

 

taz salon // Kenia: Blutbad im Urlaubsparadies

DO 13.03. // 20:00 im Saal

Die gefälschte Präsidentschaftswahl hat Kenia an den Rand des Abgrunds geführt. Über Jahrzehnte schwelende ethnisch-politische Konflikte brachen mit einer Brutalität aus, die an den Völkermord in Ruanda erinnert. Ist die Demokratisierung in Kenia noch zu retten? Und was bedeutet es für die Hoffnungen Afrikas, dass sich das vermeintliche Vorzeigeland Kenia als so instabil erwiesen hat?

Podiumsdiskussion mit:
Ulrike Herrmann, taz-Redakteurin
Prof. Rolf Hofmeier, Ehemaliger Direktor des Instituts für Afrikakunde
Ralph-Michael Peters, Wahlbeobachter der EU und Kenia-Experte
Yvonne Awuor Atieno, Deutscher Afrika-Verein, Chawema e.V.
Moderation: Jan Kahlcke, Redaktionsleiter der taz nord

>> LIVE-STREAMING unter www.ligx.de <<

 

Humanistische Union - Telefonüberwachung und kein Ende?

27.02 // 20:00 // Saal

Vortrag von Dr. Jürgen Kühling, Bundesverfassungsrichter a. D., Rechtsanwalt

Wir wollen keinen Überwachungsstaat. Wir wollen nicht, dass die Freiheitsrechte des Grundgesetzes von Sicherheitsinteressen überwuchert werden. Und deswegen sind die Telefonüberwachung und andere Überwachungsmaßnahmen des Staates ein Dauerbrenner für uns. Die HU Hamburg ist mit dieser Thematik auf der Höhe der Zeit.

Mit Dr. Jürgen Kühling haben wir einen Referenten gewinnen können, der das gestellte Thema auf qualifizierte Weise zu durchdringen und darzustellen vermag. Jürgen Kühling hat sich als Bundesverfassungsrichter einen hervorragenden Namen gemacht und ist darüber hinaus als kritischer Humanist bundesweit bekannt.

>> LIVE-STREAMING unter www.ligx.de <<

 

>> "Vergiss nicht, mich zu vergessen" Geschichten über die Liebe und das Leben

Di 26.02. // ab 20:30 // im Anbau
Mit den Autorinnen Anne von Vaszary (Berlin) und Sonja Polligkeit (Hamburg).


Sonja Polligkeit
Geboren vor Weihnachten 1977. Seitdem nichts mehr geliebt als Geschichten zu erzählen. Absolventin der Autorenschule Hamburg. Lebt als Autorin und Regisseurin in Hamburg.


Anne von Vaszary
Geboren am Frühlingsanfang 1975 in Sachsen. Studium der Dramaturgie an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Lebt seit 2005 als freie Autorin und Computerspielentwicklerin in Berlin.

www.sonjapolligkeit.com
www.annevonvaszary.de

Eintritt: 4,-

 

>> Black History Month - Buchpräsentation mit Lesung - Noah Sow ? " Deutschland Schwarz Weiss ?

Di 26.02. // ab 20:00 // im Saal: Das Buch "Deutschland Schwarz Weiß" informiert auf anschauliche Weise über den alltäglichen Rassismus: woher er kommt, wie er weitergegeben wird, wozu er dient, und wie er sich oft versteckt äußert. Um diese Erkenntnisse nicht nur an das Publikum heranzutragen, verlassen Buch und Lesung den üblichen Stil schwerer Kost und schaffen es, für jede Zielgruppe unterhaltsam zu
informieren.
In "Deutschland Schwarz Weiß Live" erfahren Sie unter Anderem:
-  was Schwarze wirklich denken wenn Sie sie auf ihre Haare ansprechen
-  warum es schlimmer ist, "die weiße Massai" zuende zu lesen als nicht zur
    Lichterkette zu gehen
-  20 schlechte und 20 gute Ideen für einen Gesprächsanfang
-  wie man über Afrika schreibt
-  was die zivilisierte Welt vom Stamm der Bayern lernen kann
-  10 Tipps für die Zukunft

Noah Sow ist Autorin, Musikerin, Produzentin, Medienkritikerin. Durch viele TV-Auftritte, Liveshows und Personality-Sendungen bei WDR, HR und Radio Fritz ist sie vor allem bei jungen Erwachsenen bekannt. Sie ist Vorstandsvorsitzende der Schwarzen deutschen media-watch-Organisation "der braune mob".

Eintritt frei

Mit Unterstütung von

 

 

Black History Month - Buchpräsentation mit Lesung - Noah Sow - " Deutschland Schwarz Weiss "

26.02 // 20:00 // Saal

Das Buch "Deutschland Schwarz Weiß" informiert auf anschauliche Weise über den alltäglichen Rassismus: woher er kommt, wie er weitergegeben wird, wozu er dient, und wie er sich oft versteckt äußert. Um diese Erkenntnisse nicht nur an das Publikum heranzutragen, verlassen Buch und Lesung den üblichen Stil schwerer Kost und schaffen es, für jede Zielgruppe unterhaltsam zu
informieren.

In "Deutschland Schwarz Weiß Live" erfahren Sie unter Anderem:
-  was Schwarze wirklich denken wenn Sie sie auf ihre Haare ansprechen
-  warum es schlimmer ist, "die weiße Massai" zuende zu lesen als nicht zur Lichterkette zu gehen
-  20 schlechte und 20 gute Ideen für einen Gesprächsanfang
-  wie man über Afrika schreibt
-  was die zivilisierte Welt vom Stamm der Bayern lernen kann
-  10 Tipps für die Zukunft

Noah Sow ist Autorin, Musikerin, Produzentin, Medienkritikerin. Durch viele TV-Auftritte, Liveshows und Personality-Sendungen bei WDR, HR und Radio Fritz ist sie vor allem bei jungen Erwachsenen bekannt. Sie ist Vorstandsvorsitzende der Schwarzen deutschen media-watch-Organisation "der braune mob".

Veranstalter: C.Bertelsmann Verlag

>> LIVE-STREAMING unter www.ligx.de <<

 

>> Zwo Zu Eins #5: Die große weite See

Di 19.02 // ab 20:00 // im Anbau:
Zwo Zu EinsZwo, das sind zwei Autoren aus dem Writers' Room. Eins, das ist jemand anderes. Zum Beispiel ein stadtbekannter Schrifsteller. Oder vielleicht ein Musiker. Oder jemand ganz anderes. Auf jeden Fall jemand, den die zwei gerne dabei haben wollen.Mit Friederike Meltendorf, Hartmut Pospiech und Special Guest: Arne Rautenberg
www.writersroom.de

Eintritt: 5,- (ermäßigt 4,-)

 

>> POETRY SLAM

Fr 15.02. // ab 21:00 // im Saal: Mit Mischael-Sarim Verollet aus Bielefeld und Dari Hunziker aus Zürich. Mehr infos unter Slam the Pony

>> AMNESTY INTERNATIONAL: KOLUMBIEN-FILMABEND

Mi 06.02. // ab 19:30 // im Anbau
mit anschließender Diskussion: "Hasta la última piedra" (Bis zum letzen Stein)
Die Amnesty International Hochschulgruppe lädt zu einem gemeinsamen Filmabend ein mit Informationen zu Kolumbien. Anschließend stehen Experten von International Peace Brigades (PBI) und Amnesty International für Fragen zur aktuellen Menschrechtssituation in Kolumbien zur Verfügung und es kann über die gesehenen Bilder diskutiert werden.

>> TAZ SALON

Do 07.02. // ab 20:00 // im Saal: Sozial? Tolerant? Weltoffen?
Vier Frauen. Vier Migrantinnen. Vier Politikerinnen. Vier Parteien. Vier Entwürfe für Hamburg nach der Bürgerschaftswahl.

>> Rosa-Luxemburg-Bildungswerk Hamburg e.V.: Lesung und Diskussion mit Seyran Ates

Mo 11.02. // 19:30 // im Saal
"Der Multikulti-Irrtum"? Eine notwenige Diskussion für eine bessere Integrationspolitik in Deutschland
"Syran Ates ist eine der profiliertesten islamkritischen Stimmen in Deutschland. Sie ist aber auch eine treffsichere Kritikerin des jahrzehntelangen Versagens der deutschen Politik und der Gesellschaft, die Zuwanderer angemessen aufzunehmen." (Das Parlament) Sie kennt nicht nur aufgrund eigener biographischer Erfahrungen die Situation von MigrantInnen, sondern auch durch ihre rechtsanwaltliche Praxis. Eindringlich warnt sie vor dem sozialen Abrutschen der dritten Einwandergeneration. In Ihren Thesen, die sie auf der Veranstaltung vorstellt, kritisiert sie diejenigen Teile der türkischen Community, die an überkommenen islamischen Riten und Gewohnheiten festhält genauso wie diejenigen, die eine "falsche Akzeptanz" an den Tag legen. Ates macht Vorschläge für eine andere Integrationspolitik, sie fordert eine "transkulturelle" Gesellschaft, in der Grenzen verwischen und ein Gleichgewicht der Kulturen erreicht wird, in der Toleranz nicht mit Gleichgültigkeit verwechselt wird.

Pferdestall

PonyBar

Astrastube

Kaltstart

Klubsen
Originalton Hamburg Anderseits