Archiv - Was bisher geschah:
Was für eine Uni brauchen wir? Eine Diskussionsveranstaltung der tageszeitung
DO 10.09 // 20.00 // Saal
Über den Sinn und Unsinn der Reformen jüngster Zeit mit besonderer Berücksichtigung der Frage: Wen können wir eigentlich noch wählen?
In Hamburg hat es an der Universität richtig gekracht, die dortige Uni-Chefin Monika Auweter-Kurtz musste nach einem Aufstand von 120 Professoren wegen ihres umstrittenen Führungsstils den Hut nehmen. Doch auch in anderen Uni-Städten wie Berlin brodelt es. Und an der Hamburger Uni sind keineswegs alle Konflikte beigelegt.
Die Idee, Hochschulen wie Unternehmen zu führen, die im Wettbewerb gegeneinander antreten, wurde in nur wenigen Jahren in ganz Deutschland durchgesetzt. Hochschulpolitik ist wieder ein Thema, finden wir. Und das trotz Föderalismus auch im Bundestagswahlkampf. Schließlich werden die Leitlinien für die Bildungspolitik im Forschungsministerium festgezogen. Eine Blaupause für diese Wende hatte 1995 CDU-Forschungsminister Jürgen Rüttgers vorgelegt.
Wir fragen, wie wichtig ist Wettbewerb? Wie wichtig sind Mitbestimmung und Transparenz? Und welche Interessen haben Forschenden und welche die Studierenden? Und was können wir aus dem Fall Hamburg lernen.
Diskussion mit:
Maria von Welser, Direktorin des Landesfunkhauses Hamburg und stellvertretende Vorsitzende des Hochschulrats
Hans-Martin Gutmann, Professor für Praktische Theologie mit dem Schwerpunkt Homiletik
Ines Pohl, taz-Chefredakteurin
Kaija Kutter, taz nord-Bildungsredakteurin
Ralf Bollmann, taz-Politikredakteur
Moderation: Jan Feddersen (taz)
Robert Misik liest aus seinem neuem Buch "Politik der Paranoia. Gegen die neuen Konservativen"
Di 12.05. // 19:00 // Saal
Das Buch stellt die Gesamtheit neokonservativen Denkens auf den Prüfstand: die neoliberalen Marktpropheten, die Moralapostel einer neuen Bürgerlichkeit, die Propagandisten eines Kampf der Kulturen, die Prediger der traditionellen Mutterrolle, die Anhänger der "Renaissance des Religiösen". Robert Misik beschreibt aber nicht nur, warum das völlig untaugliche und einander widersprechende Weltbilder sind, sondern er zeigt auch, warum eine funktionstüchtige Gesellschaft Modernität und soziale Gerechtigkeit braucht.
Die Konservativen glauben an den freien Markt. Aber eine radikale Marktgesellschaft hat auch Folgen, die sie nicht so sehr mögen: nämlich Hedonimus, Müll-Fernsehen, berufstätige Frauen. In der ökonomischen Sphäre setzen sie auf Totalliberalisierung ? dafür bombardieren sie die Gesellschaft mit ihren Moralpredigten. Robert Misik beschreibt die wirre Welt der "Neokonservativen" ? ihren blinden Glauben an freie Märkte ebenso wie ihr tief sitzendes Ressentiment gegen alles Moderne und den gefährlichen Irrglauben, dass mehr gesellschaftliche Ungleichheit positive Auswirkungen hätte. Der Autor will mit Witz und Verve aber auch den Linken Mut machen. Moderne Gesellschaften, die sich mehr Gleichheit und Wohlfahrt für alle zum Ziel setzen, haben nicht nur glücklichere Bürger, sie sind auch wirtschaftlich erfolgstüchtiger.
Robert Misik, 42, taz-kolumnist, profil-Journalist, Blogger und Videoblogger. Autor des Politbestsellers "Genial dagegen. Kritisches Denken von Marx bis Michael Moore". Zuletzt bei Aufbau: "Das Kultbuch. Glanz und Elend der Kommerzkultur", im September 2009 bei AtV. Robert Misik lebt in Wien.
Veranstalter: politische Bildungswerk umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
www.umdenken-boell.de
Stücke schießen // Szenische Lesung
Di 12.05. // 20:00 // Anbau
Theater mal anders: In einer Mischung aus klassischer Lesung und gespieltem Theater wird Theater als Lesung erlebbar. Taufrische Bühnenwerke von Hildesheimer Studenten des Studiengangs "Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus" werden von Hamburger Schauspielern gelesen und performt. Und ganz nebenbei bietet sich dem geneigten Publikum ein Einblick in Tendenzen gegenwärtiger Dramatik.
Amüsante, traurige, skurrile, stabile, heiße, kalte, singende, vielleicht auch klingende Theaterstücke werden auf diese Art am zweiten Dienstag im Monat dargeboten, und auf ihre Bühnentauglichkeit getestet.
DJU-Hamburg: Lehren aus der Zukunft - von Heuschrecken und anderen Verlegern
Di 28.04. // 20:00 // Saal
Die Hamburger Morgenpost hat eine abwechslungsreiche Vergangenheit hinter sich: Einst als traditionsreiche SPD-Zeitung eingestellt und an die Schweizer Greif-Brüder verkauft, dann übergegangen zum Verlag Gruner + Jahr, der sie mit kleinen Umwegen zusammen mit dem Berliner Verlag an die Mecom-Groupe des David Montgomery veräußerte. Im Januar nun wurde dieses Zeitungspaket, zu dem neben der Mopo auch Berliner Zeitung und Berliner Kurier gehören, an das Kölner Verlagshaus M. DuMont Schauberg verkauft. Unter diesem Dach finden sich jetzt neben den Hamburger und Berliner Zeitungen folgenden deutsche Titel: Kölner Stadtanzeiger, Kölnische Rundschau, Kölner Express, Frankfurter Rundschau und die Mitteldeutsche Zeitung.
Die Gäste auf dem Podium werden sich unter anderem folgende Fragen diskutieren:
Besteht ein grundsätzlicher Unterschied zwischen den beiden Verlegertypen "Heuschrecke/Mecom" und "traditioneller nationaler Herausgeber/DuMont")?
Findet ein Wechsel in Qualität und Quantität statt, oder bleibt alles beim Alten?
Was bedeutet der verlegerische Wechsel von Montgomery zur DuMont-Verlagsgruppe?
Ist es sinnvoll, gemeinsame Seiten für unterschiedliche Zeitungen zu erstellen?
Stehen die sogenannten redaktionellen Synergien für Qualitätsvielfalt oder Qualitätsverlust?
Was bedeutet mediale Konzentration für die Freien und Festen in den Redaktionen?
Podiumsgäste:
Martin Dieckmann (ver.di, Fachbereichsleiter HH/Nord FB 8)
Holger Artus (Betriebsratsvorsitzender Hamburger Morgenpost)
Renate Gensch (Betriebsratsvorsitzende Berliner Verlag)
Heinrich Klaffs (Redakteur Hamburger Morgenpost)
Moderation: Wulf Beleites (Mitglied des dju- Bundesvorstandes)
Veranstalter: Deutsche Journalistinnen und Journalisten Union Hamburg
Soziales Europa: Darfs ein bisschen mehr Soziales sein? Die soziale EU in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise
Di 05.05. // 19:00 // Saal
Die Finanz- und Wirtschaftskrise stellt die EU vor besondere Aufgaben. In Zeiten, in denen die Angst vor zunehmender Arbeitslosigkeit und sozialer Ausgrenzung in Europa wächst, brauchen wir europäische Antworten auf sozialpolitische Fragen. Welche Chancen und Risiken birgt eine Europäische Sozialpolitik und wie stellen wir uns eine Soziale EU vor? Das ist das Thema unserer Veranstaltung am 5. Mai.
Was kann die EU für mehr Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern tun? Wie kann sie gerechte Löhne sichern und Lohndumping verhindern? Wie soll sie Armut bekämpfen? Was kann sie gegen Diskriminierung tun? Wie erreichen wir gleichen Lohn für gleiche Arbeit?
Diese Fragen diskutieren
Manuel Sarrazin MdB (Mitglied im Europaausschuss des dt. Bundestags)
Dr. Katharina Erdmenger (Leiterin des DGB-Verbindungsbüros in Brüssel) Michael Thomas Fröhlich (Unternehmensvereinigung Nord).
Moderation: Katharina Fegebank (Landesvorsitzende der GAL Hamburg)
Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung unter marcel.kreykenbohm(at)gal-fraktion.de wird gebeten.
Vattenfall Lesetage: Christoph Wortberg "Easy"
Mi 22.04. // 10:00 // Saal
Alex` Mutter weigert sich aufzustehen. Überfordert vom Leben, bleibt sie nach der Kündigung ihres Jobs einfach im Bett. Alex ist 14 und weiß nicht, wo ihm der Kopf steht. Verzweifelt versucht er, den Anschein aufrechtzuerhalten, es sei alles normal. Er muss die Zwillinge zur Schule bringen, für sich selbst ein Attest besorgen, die Frau vom Sozialamt bei Laune halten, einkaufen, putzen, kochen ? alles machbar. Aber das Konto ist total in den Miesen. Die einzige Lösung, die ihm dazu einfällt, ist sein Vater. Doch der hat seine Familie schon vor Jahren im Stich gelassen. Alex sucht ihn und macht eine schwerwiegende Entdeckung...
Kartenreservierung unter:
01801-63 87 67 (3,9 Cent/Min.aus dem Festnetz der T-Com, ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen)
oder auf der Website: www.vattenfall.de/lesetage
Vattenfall Lesetage: Andreas Schendel "Dann tu's doch"
Mo 20.04. // 19:00 // Saal
Zoltán ist vierzehn und führt mit seiner Mutter und seinem älteren Bruder Peti in einem Plattenbau bei Budapest nicht gerade ein komfortables Leben. Die Wohnung ist eine Bruchbude und Geld gibt es kaum. Eines Tages ist der bewunderte große Bruder verschwunden. Er ist nach Deutschland abgehauen, um Geld zu verdienen. Ein rothariges Mädchen mit Sommersprossen taucht in der Siedlung auf, Aranka, die mit ihrer Mutter gerade erst hierhergezogen ist. Zoltán verliebt sich sofort in sie. Dass sie zwei Jahre älter ist als er, macht ihm nichts aus. Doch plötzlich ist sein älterer Bruder Peti wieder zurück und kommt ihm in die Quere... Kartenreservierung unter: 01801-63 87 67 (3,9 Cent/Min.aus dem Festnetz der T-Com, ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen) oder auf der Website: www.vattenfall.de/lesetage
Vattenfall Lesetage: Gianrico Carofiglio "Die Vergangenheit ist ein gefährliches Land"
So 19.04. // 19:00 // Saal
"Der 22-jährige Giorgio ist das, was man einen mustergültigen Sohn nennt. Das ändert sich, als er auf einer Party den charismatischen Francesco kennenlernt, einen ebenso undurchschaubaren wie charmanten Nichtstuer, der von Anfang an eine ungeheure Faszination auf Giorgio ausübt. Was dieser nicht ahnt: Francesco wird ihn nach und nach in eine Welt hineinziehen, die ihm zum Verhängnis wird. Anfangs noch im Rausch dieses zügellosen Lebens, treibt Giorgio auf eine entsetzliche Katastrophe zu ... Gianrico Carofiglio schreibt spannende Krimis und Thriller, prägnant, intensiv, voller Tempo, Tiefe und Witz."
Kartenreservierung unter: 01801-63 87 67 (3,9 Cent/Min.aus dem Festnetz der T-Com, ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen) oder auf der Website: www.vattenfall.de/lesetage
Poetry Slam
FR 17.04. // 21:00 // Saal
Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.
www.slamthepony.de
TAZ Salon: Roger Repplinger liest aus seinem Buch "Leg Dich, Zigeuner"
Do 16.04. // Einlass: 19:30 Uhr // Beginn: 20:00 Uhr // Saal
Geschmeidig, schnell, elegant: Wenn Johann Trollmann boxt, fiebert das Publikum der frühen 30er-Jahre am Ring mit. Er hat nur einen »Fehler«: Er ist Sinto, kein »Arier«. Die SA-Leute unter den Zuschauern brüllen: »Leg dich, Zigeuner, oder wir holen dich.« Als er 1942 ins KZ Neuengamme verschleppt wird, ist ein anderes Sportidol schon da: Tull Harder, Mittelstürmer des Hamburger SV, Nationalspieler, SS-Wachmann.
Roger Repplinger und Reimer Möller, Archivleiter in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, werden anschließend Fragen beantworten.
Für Johann "Rukeli" Trollmann wird am 24. Mai ein Stolperstein vor der Flora auf dem Schulterblatt verlegt, wo Trollmann in den 30er Jahren geboxt hat.
Sex - von Spaß war nie die Rede
Sa 04.04. // 20:30 // Saal
Sex ist wunderbar! Richtig guter, total geiler Sex ist grandios und traumhaft euphorisierend ? aber leider verdammt selten. Der meiste Sex ist schön. Oder recht schön. Ganz okay. Gegebenenfalls zweckdienlich. Doch es gibt auch den schlechten Sex, bei dem schief läuft, was nur schief laufen kann, wo man statt kommen lieber gehen will. Wer hat gesagt, dass es beim Liebesspiel nicht auch Verlierer gibt?
"Sex - von Spaß war nie die Rede" versammelt über 40 Autorinnen und Autoren aus der deutschen Lesbühnen-, Poetry Slam-, Comedy- und Kabarettszene (darunter Eckart von Hirschhausen, Martina Brandl u. Jess Jochimsen) mit ihren Geschichten über Pubertätskatastrophen, Verkehrspannen und Montagsautos im Bett. Herausgeber und Autor Volker Surmann präsentiert das Werk in einer unterhaltsamen Leseshow mit der Kieler Poetry-Slammerin und Autorin Liv Andresen, der Hamburger Slam-Poetin Bente Varlemann sowie dem Berliner Autoren Anselm Neft. Noch nie war schlechter Sex so unterhaltsam!
Poetry Slam
FR 20.03. // 21:00 // Saal
Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.
www.slamthepony.de
Poesie liebt Musik, Teil 2: Kommando Elektrolyrik
Do 12.03. // 20:00 // Club
Die Autorengruppe Kommando Schreibmaschine besteht aus den Autoren Ivo Theele (*1980 in Bremen), Anja Fluegge (*1978 in Detmold), Arne Hirsemann (*1986 in Wustrow) und Patrick Pieper (*1980 in Arnsberg) sowie dem Musiker Lukas Schlaffke (*1985 in Mühlhausen/Thüringen). 2007 haben die Autoren den Mitteldeutschen Literaturbühnenpreis gewonnen, seitdem treten sie regelmäßig in ganz Deutschland auf. Dabei performen sie ihre Texte als progressive Untergrund-Poesie, als satirisch-politische Unterhaltung, zwischendurch aber auch mal nachdenklich gesellschaftskritisch oder als persönliche Innenbetrachtung.
Das Projekt Kommando Elektrolyrik existiert seit Anfang 2008: Literatur mit live gespielter elektronischer Musik, die facetten- und detailreich die Texte der Autoren atmosphärisch unterstützt, teilweise aber auch eine ganz eigene Dynamik entfalten lässt, deren Rhythmus in die Beine geht. Das ist Literatur, die ganze neue Wege beschreitet und sich an der Schnittstelle von Konzert und Lesung befindet!
www.myspace.com
taz salon: Gewalt im Namen der Ehre
Do 12.03. // Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr // Saal
Podiumsdiskussion über Konsequenzen für Hamburg nach dem Mord an Morsal Obeidi. ExpertInnen diskutieren, warum es zu Übergriffen gegen Töchter und Ehefrauen kommt, wenn diese selbstbestimmt leben wollen. Ist die Vorstellung verletzter Ehre ein Konstrukt, um die eigene Macht zu behalten?
Wie können Staat und Gesellschaft darauf reagieren?
Es diskutieren:
Halima Krausen, Imamin an der Hamburg Iman-Ali-Moschee
Tonguç Baykurt, Autor von "Ibos Ehre"
Martina Felz vom Referat Opferschutz der Innenbehörde
Saide Sesin Martinez von der Interkulturellen Beratungsstelle
für Opfer von häuslicher Gewalt und Zwangsheirat, LÂLE
Moderation:
Friederike Gräff, Redakteurin taz nord
Internationales Frauenfestival 2009: Hatice Akyün liest aus »Ali zum Dessert«, Leben und Partnerschaft in zwei Kulturen.
Mo 02.03. // 20:00 // Saal
Hatice Akyün wurde 1969 in Akpinar Köyü in Zentralanatolien geboren. 1972 kam sie mit ihrer Familie nach Deutschland, wo sie seither lebt. Sie schreibt als freie Journalistin u.a. für den Spiegel, Emma und den Tagesspiegel.
Mit ihrem ersten Buch "Einmal Hans mit scharfer Soße" gelang ihr auf Anhieb ein Spiegel-Bestseller. Auch in ihrem neuen Buch "Ali zum Dessert" nimmt Hatice Akyün den Leser mit auf eine interessante Reise in ihre beiden Lebenswelten - ein Feuerwerk an hinreißend ironischen Geschichten.
www.frauenfestival.de
www.akyuen.de
Poesie liebt Musik, Teil 1: Beatpoeten
Do 26.02. // 20:00 // Club
Jan Egge Sedelies ist Autor, Zeitungsredakteur und Literaturveranstalter. Die renommierte Schriftstellerin Tanja Dückers lobt Sedelies? Gedichte in der "Zeit" als "angenehm nicht-kulturbetriebsnudelhaft", die "Intro" mag Sedelies? Angriff auf die Politik im Alltäglichen und die "taz" findet es einfach nur schön, wenn er mit Mikrofonständern wirft. Costa Carlos Alexander ist ein Alter Frickler an Groovebox und Chaospad. Als Punkrocker gestartet und DJ gealtert, greift er nun auf elektronische Instrumente zurück, um als Live-FX-Trickser und Elektro-Klanginstallateur bei "B.U.T.Z.E." und der "Maximalgang" für den passenden Beat zu sorgen. Seit 2006 touren sie zusammen als Beatpoeten durch die Republik.
Die Beatpoeten formen aus Gedichten und Prosastücken kleine Hörspielminiaturen, Traumreisen und mitreißende Liedtexte. Das Besondere: Die Stimme wird zum begleitenden Instrument, Lyrik wird tanzbar. Während Alexander per Chaospad und Groovebox feingliedrige Melodien produziert, die mal melancholisch, mal treibend, immer rhythmisch daherkommen, performt Sedelies die Texte. Solche Melangen kennt man vielleicht aus dem Hip-Hop-Bereich, aber die Beatpoeten verbinden keine Rapeinlagen mit vorproduzierten Beats: die Beats entstehen live, werden improvisiert und entfalten sich im Zusammenspiel des Duos auf der Bühne. Zudem sind die Texte hintergründig, intelligent, hochpolitsch und trotzdem unterhaltsam. Es geht nicht darum möglichst laut und lästig seine Sicht der Dinge klarzustellen, sondern unprätentiös Geschichten zu erzählen, die berühren. Nicht mehr und nicht weniger. Inhaltlich geht es genauso um die Prozesse zu Genua 2001 oder die Generation Prekariat bis Zukunftsangst, wie das Gefühl, nach zu vielen Bieren allein nach Hause zu wanken ohne Sinn und Sehnsüchten dahinter, um melancholische Momente zwischen Arbeitszeit und Freizeit, um den Ausverkauf des letzten Protests, aber auch um die letzten rosa Delfine im Mekong. Die Beatpoeten bieten keine einfachen Parolen an, aber trotzdem das Gefühl, dass es anders geht, anders möglich ist, zu leben, zu feiern, zu sein.
"Beat trifft Poetry trifft dich ins Gesicht. Die Beatpoeten Jan Egge Sedelies und Costa Carlos Alexander kombinieren politische Lyrik mit mal melancholischen, mal treibenden Elektroklängen. Brecht würde dazu tanzen. Das kannst du auch!"
www.myspace.com
www.sprechstation-verlag.de
Beginn: 20:00 Uhr
Poetry Slam
FR 20.02. // 21:00 // Saal
Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.
www.slamthepony.de
Black Poetry Night
FR 13.02. // 21:00 // Saal
Poetry hat in der Kultur der schwarzen Diaspora eine lange Tradition, die in ihren Ursprüngen bis zu den Griots in Afrika zurückreicht, die geschichtliche Ereignisse und Erzählungen mündlich über Generationen hinweg weitergaben. In der Diaspora befasst sich "Black Poetry? neben Geschichte auch mit Rassismus, Unterdrückung, Lebensbedingungen und politischen oder sozialen Themen. Weitere Inhalte kommen aus Bereichen der schwarzen Kultur , persönlichen Erlebnissen und universellen Aspekten des Lebens.
Musikalische Elemente unterstützen Dynamik und Gestik des individuellen Vortragsstils mit dem auf emotionaler Ebene die Kraft der Worte in die Herzen der ZuhörerInnen geleitet wird.
In mehreren durch Livemusik eingeleiteten Sets tragen die " Black Poets " in abwechslungsreicher Weise englische und deutsche Texte vor.
Veranstalter : ISD Hamburg / Nigel Asher
TAZ Salon
Do 12.02. // Einlass: 19:30 Uhr // Beginn: 20:00 Uhr // Saal
Der Staat als Retter des Kapitalismus?
Die Weltwirtschaft kollabiert und plötzlich ertönt der Ruf nach dem Staat, der noch vor kurzem verpönt war. Ist die gegenwärtige Krise nur eine Vertrauenskrise oder die Folge weitreichender Veränderungen in der Weltwirtschaft? Was kann die Politik dagegen tun?
Podiumsdiskussion zur Finanz- und Weltwirtschaftskrise mit drei Ökonomen unterschiedlicher Schulen und einem Wirtschaftsrechtler:
Elmar Altvater, Enquête-Kommission Globalisierung der Weltwirtschaft Gustav Horn, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung
Dennis Snower, Institut für Weltwirtschaft, Kiel
Udo Reifner, Institut für Finanzdienstleistungen (IFF), Hamburg
Moderation: Gernot Knödler, Redakteur taz nord
Mischa-Sarim Vérollet: "Das Leben ist keine Waldorfschule"
Do 29.01. // 20:00 // Club
Das Leben ist keine Waldorfschule ... und Mischa-Sarim Vérollet weiß genau, warum: Als Kind eines britischen Vaters mit französischen Wurzeln und einer deutschen Mutter, führte er schon früh ein Leben im Wechsel von Hier und Dort: Frankreich, Spanien und schließlich - Bielefeld. Kein Zuckerschlecken für einen Jungen, der zu allem Überfluss mit schiefen Zähnen, einer schier unbezähmbaren Haarpracht und Pommesärmchen geschlagen ist. Des einen Leid ist des anderen Freud, denn aus traumatischen Kindheits- und Jugenderlebnissen entsprang die Lust am Schreiben und so entstanden ? und entstehen noch ? Geschichten, die von skurrilen Begebenheiten und vom Scheitern im Alltag erzählen. Urkomisch. Gnadenlos. Cool. Mischa-Sarim Vérollet gehört zu den besten Slam Poeten Deutschlands ? 20 seiner Texte gibt es nun in Buchform im Hamburger Carlsen Verlag. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!
www.verollet.com
sneep-Vortrag: Coca Cola im Visier der NGOs
Mi 21.01. // 20:00 // Anbau
Unternehmen und NGOs haben schon seit den 1970ern sehr unterschiedliche Auffassungen darüber, welche (und wie viel) gesellschaftliche Verantwortung Unternehmen auf dem globalen gesellschaftlichen Spielfeld übernehmen sollen, auf dem sie sich zunehmend bewegen. Konfliktreiche Auseinandersetzungen, die von NGOs transnational und öffentlichkeitswirksam inszeniert werden, sind seither immer wieder auf der Tagesordnung. Auch der global operierende Coca-Cola-Konzern ist zur Zielscheibe von politischem NGO-Aktivismus geworden. Dem Unternehmen wird z.B. vorgeworfen, in Indien Grundwasserressourcen zu verknappen und pestizidbelastete Getränke zu vertreiben. Obwohl die Informationslage letztlich unklar bleibt, sägen die an der Kampagne beteiligten NGOs gezielt und relativ erfolgreich an der Reputation und gesellschaftlichen Legitimität des Unternehmens. Anhand des Konflikts um Coca-Cola soll gezeigt und diskutiert werden, welche Beziehungsformen es zwischen Unternehmen und NGOs gibt, wie NGOs mit Hilfe von normativem Druck Unternehmenspolitik beeinflussen können und welche Rolle NGOs als "moralische Unternehmer" in der Konstruktion globaler Unternehmensverantwortung spielen.
Referentin: Janina Curbach (Uni Hamburg)
Veranstalter: sneep - Studentisches Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik
Poetry Slam
Fr 16.01. // 21:00 // Saal
Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.
www.slamthepony.de
taz salon
Do 15.01. // Einlass: 19:30 // Beginn: 20:00 // Saal
taz nord lädt ein zur Lesung von Detlef Kuhlbrodt
Der Ben Witter-Preisträger 2008, Feuilletonist & Blogger, seit 20 Jahren taz-Autor, liest aus seinem Buch 'Morgens leicht, später laut. Singles'
Detlef Kuhlbrodt schreibt über Randexistenzen ebenso leicht und melancholisch wie über die Faszination von Flipperautomaten, den Abschied von Freunden, die Besuche beim Zahnarzt und den Tod eines Maulwurfs. Die Archivierung des Alltags und seiner Gefühls- und Erfahrungswelten ist ein großangelegter Selbstversuch, der nichts unterscheidet oder belanglos werden lässt. Alles hat seinen Wert.
Helge Timmerberg - Best of Lesung
Mi 14.01. // 20:00 // Saal
Helge Timmerberg wurde 1952 im hessischen Dorfitter geboren. Mit 17 trampte er von Bielefeld in den Himalaya, wo ihm beim Meditieren in einem Ashram eine innere Stimme sagte: »Geh nach Hause und werde Journalist.« Seitdem ist das Unterwegssein Timmerbergs Thema, er schreibt darüber Reportagen und Bücher, unter anderem Shiva Moon ? eine Reise durch Indien (Rowohlt, 2006). Für sein neues Werk In 80 Tagen um die Welt (Rowohlt Berlin, 2008) folgte er mit einigen Abweichungen der Route von Phileas Fogg. Während Jules Vernes Held einen Detektiv auf den Fersen hatte, hörte Timmerberg wieder eine innere Stimme: »Hör auf. Für dich ist das Reisen vorbei. Du hast genug gesehen «. Doch wie Fogg ließ auch Timmerberg sich nicht beirren; er vollendete seine Weltreise in genau achtzig Tagen . Wenn er nicht unterwegs ist, lebt er in Marrakesch, St. Gallen, Wien oder Berlin.
"Man fängt beim Lesen an, die guten Sätze zu unterstreichen, und bald ist die Hälfte des Buches unterstrichen, und dann schaut man sich die restlichen Sätze an und stellt fest, dass die eigentlich auch sehr gut sind..." (Süddeutsche Zeitung über "Tiger fressen keine Yogis.")
"Verlassen Sie auf keinen Fall das Flugzeug, bevor Sie nicht alle 26 Storys aus "Timmerbergs-Reise-ABC" gelesen haben. (Lufthansa-Magazin)
Poetry Slam
Fr 19.12. // 21:00 // Saal
Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.
www.slamthepony.de
taz salon: Nach der Wahl des neuen Präsidenten der USA
Do 11.12. // Einlass: 19:30 // Beginn: 20:00 // Saal
taz nord lädt ein zur Lesung und Diskussion mit Bettina Gaus.
Bettina Gaus ist politische Korrespondentin der taz, sie liest aus ihrem neuen Buch:
Auf der Suche nach Amerika
Begegnungen mit einem fremden Land
Inside USA: Anhand von vielen Begegnungen und Gesprächen sucht Bettina Gaus Antworten auf die Frage, was Amerikaner heute wirklich bewegt. Bettina Gaus' Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen erzählen von den gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Realitäten und Widersprüchen Amerikas. Eine große Reportage über Träume und Albträume im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
60 Jahre Menschenrechte
Mi 10.12. // 19:30 // Saal & Anbau
Am 10.12.1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der UNO verabschiedet. Seitdem ist viel geschehen - bemerkt und unbemerkt. Deshalb wird am 10.12.2008 gefeiert, aber auch nachgedacht.
Amnesty international, die Gesellschaft für bedrohte Völker, peace brigades international und european mediterranean youth bridge haben ein vielfältiges Programm zusammengestellt und betrachten die Wahrung der Menschenrechte aus vielfältigen Blickwinkeln: es wird diskutiert, Theater gespielt, Filme gezeigt und Musik geboten.
Längs - die Lesebühne
Do 27.11. // 20:00 // Saal
Die Winterdepression ist in aller Munde. Ihr glaubt, November steht für Null, Nichts und Naja? Nee. Die Live-Literaten Liefka, Thomas und Jörch setzen auf Satire statt Sonnenbank. Heulen kann jeder! Skurrilen Texten, absurden Geschichten und den besten Slam-Performances zuhören, kann aber nur, wer sich zu LÄNGS in den Saal hochschleicht, Wodka mit Ahoj einverleibt und die ganze andere Scheiße mal vergisst.
taz salon: Neubeginn im Alter
Do 13.11. // 20:00 // im Saal
Die Senioren von heute sind eine Generation von Pionieren: Sie erfinden das Alter neu und beginnen auch jenseits der 60 noch einmal von vorn.
Zu Gast im taz salon sind:
Inge Dethlefs, Biobäuerin auf Sylt, die jetzt Kunsttherapie mit Demenzkranken macht,
Hermann Schreiber, der als ehemaliger Chefredakteur von Geo noch einmal Praktikant am Theater wurde,
und Ulrike Herrmann, taz-Redakteurin und Autorin des Buches "Älter werden, Neues wagen".
Moderation: Burkhard Plemper, Soziologe und freier Journalist
Hamburger Krimifestival - Tod in ländlicher Idylle
07.11. // 20:00 // im Saal
Alexandra Kui liest aus "Blaufeuer",
Daniela Larcher liest aus "Die Zahl",
Harald Butz moderiert
Weitere Informationen und Tickets unter www.krimifestival-hamburg.de
Florian Bald: Eva, Belmondo & ich
MI 24.09. // 20:00 // im Saal
Lesung
Immer schon schlug in den Geschichten von Florian Bald die Handlung einen Haken, wenn man glaubte, ihr auf die Schliche gekommen zu sein. Immer schon bogen seine Protagonisten plötzlich ab und verschwanden im erzählerischen Unterholz, sobald man sich mit ihnen auf gerader Strecke wähnte. Seit neuestem tun sie es in literakustischem CinemaScope.
Nach zwei sehr erfolgreichen Chanson-Alben mit seiner Band "Mathilda", über die Die Welt schrieb: "So schön hat man Alltagsbeobachtungen über das Leben und immer wieder die Liebe, die fürchterliche und die fürchterlich schöne, selten in deutscher Sprache gehört", hat der Musiker und Autor Florian Bald nun im Verlag "pläne" eine Auswahl seiner Storys als Hörbuch veröffentlicht.
"Eva, Belmondo & ich" und enthält Geschichten, fast so abenteuerlich, als seien sie erfunden. Eine junge Ärztin macht sich auf eine skurrile Taxifahrt von Berlin nach Wien - ohne dabei allerdings eine der beiden Stadtgrenzen zu überschreiten. Zwei Siebenjährige bestehen das Abenteuer ihres Lebens, und ein Endvierziger treibt der besinnlichen Zeit aus Versehen die Besinnlichkeit aus.
Diese Geschichten werden eindrucksvoll gelesen vom Autor Florian Bald, von der Film- und Fernsehschauspielerin Loretta Stern sowie vom Geräusche-Magier Simon Brauer.
Poetry Slam
Fr 19.09. // 21:00 // im Saal
Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.
www.slamthepony.de
Amnesty International - Menschenrechtsarbeit vor Ort: Aktuelles aus Usbekistan
Do 04.09. // Beginn: 20:00 // im Anbau
Veranstaltung von Amnesty International mit den beiden in Usbekistan arbeitenden Journalisten Marcus Bensmann und Galima Bukharbeava.
Die Gruppe Hamburg-Mitte von Amnesty International hat die beiden Reporter eingeladen, um mit ihnen zusammen über die Menschenrechtslage in Usbekistan zu informieren und zu diskutieren.
Eintritt: auf Spendenbasis
Das Deutsche Literaturinstitut Leipzig lädt ein zur "Hausdurchsuchung"
Mo 30.06. // 20:00 // Saal
Das Deutsche Literaturinstitut Leipzig bietet als einzige Einrichtung im deutschsprachigen Raum den Universitätsstudiengang Literarisches Schreiben an. Lyrik, Prosa und Dramatik werden gelehrt. Der Unterricht wird von drei hauptamtlichen Dozenten (Hans-Ulrich Treichel, Josef Haslinger und Michael Lentz) und einer Reihe von wechselnden Gastdozenten (2007 Roland Schimmelpfennig, Jens Sparschuh und Norbert Hummelt) erteilt.
Institutionsstil. Weltfremdheit. Elfenbeinturm. Schlagworte, die schon oft im Zusammenhang mit dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig benutzt worden sind. Manchmal nicht ohne Grund, soviel Ehrlichkeit muss sein. Aber ein Institut heißt nicht: ein Stil. Mit der Hausdurchsuchung des Deutschen Literaturinstituts räumen die Studenten damit auf. Autoren/innen möchten beweisen, dass es auch anders geht. Einstimmig vielstimmig sind die Fundstücke, die sie dem Publikum vorstellen möchten. Manchmal noch ein wenig roh, manchmal auch schon fertig; aber eines ist allen Literaturstudenten gemeinsam: Ihre Texte sind nicht nur für andere Autoren geschrieben, sondern für Leser. Das Publikum bekommt neue und frische Literatur serviert, die noch nicht fertig zwischen zwei Buchdeckeln steckt. Egal, ob Lyrik, Prosa oder Dramatik: Die Auswahl der Texte konzentriert sich ganz bewusst auf die Vielfältigkeit der Sprache.
Poetry Slam EM Special
Fr 20.06. // 21:00 // Saal
Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.
Gäste: tba
ZWO lesen # 9: Ganz schlimm
Di 17.06. // 20:00 // Anbau
Zwo Zu Eins
Zwo, das sind zwei Autoren aus dem Writers' Room. Eins, das ist jemand anderes. Zum Beispiel ein stadtbekannter Autor. Oder vielleicht ein Musiker. Oder jemand ganz anderes. Auf jeden Fall jemand, den die zwei gerne dabei haben wollen.
mit
Wolf Dubjenko, Lutz Kramer + Special Guest: N.N.
Wolf Dubjenko liebt Gedichte, schreibt aber keine selbst. Stattdessen verfaßt er Satiren, Erzählungen, Kurzgeschichten. Und neuerdings auch einen Kriminalroman. Der Ermittler heißt Groot, er ist auch die Hauptfigur der Erzählung "Die Prüfung", die Dubjenko vorlesen wird.
Dubjenko ist Jahrgang 1950, geboren im Sternzeichen Skorpion. Nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Psychologie war er in verschiedenen Berufen tätig, u.a. als Versicherungsvertreter, Grabredner, Krankenkassenangestellter, Kleindarsteller und Lehrer am Abendgymnasium. Er ist Mitglied der Autorengruppe "Jetzt" und veröffentlichte in diversen Anthologien.
Lutz Kramer hat sich in der norddeutschen Poetry-Slam-Szene mit zahlreichen Auftritten einen Namen gemacht. Der lautet DJ Scheiße. Wer sich so nennt, hat entweder voll einen an der Marmel oder einen gewissen Sinn für Ironie. Auf Kramer trifft beides zu. Sagt Kramer.
Bei der Zwo-zu-Eins-Lesung präsentiert er einen Langtext: Im Frühjahr bereiste er Jamaika, eigentlich als stinknormaler Urlaub geplant. Doch die Insel entpuppte sich als verrückt, lustig, skurril und Sinnbild für die Dinge auf der Welt, die "irgendwie nicht ganz richtig laufen", so daß sich Kramer genötigt sah, einen Reisebericht zu verfassen.
Unter dem Titel "Ganz schlimm ? oder Ya Mon, so läuft das hier!" berichtet er von allgegenwärtigen touristischen Exzessen, Verkäufern für Alles (wirklich: Alles!), hektischen Reggae-Konzerten und einer typisch jamaikanischen Beerdigungsparty in den Bergen.
Zur Zeit schreibt Lutz Kramer an seinem ersten Roman "Ballasong, oder das Glück hat keine Ahnung"
Special Guest: N.N.
Moderation: Hartmut Pospiech (Machtclub, Hamburg ist Slamburg)
www.writersroom.de
Amnesty international - Mexikoabend
Do 29.05. // 19:30 // Saal:
Filmabend mit anschließender Diskussion :
"Señorita Extraviada - Missing Young Woman"
In der mexikanischen Industriestadt Ciudad Juárez an der Grenze zu den USA kommt es seit Jahren immer wieder zu bestialischen Gewaltmorden an Frauen. Innerhalb der letzten zehn Jahre wurden über 350 junge Frauen auf grausamste Weise misshandelt und ermordet. Die Opfer sind fast ausschließlich Fabrikarbeiterinnen, die für einen Hungerlohn unter menschenunwürdigen Bedingungen in einer der zahlreichen Maquiladoras ? große Exportfabriken für den Weltmarkt ? beschäftigt sind. Bisher ist es keiner Behörde, NGO oder Internationalen Kampagne gelungen, diese Morde zu verhindern, oder Schuldige dafür zu bestrafen.
In dem Dokumentarfilm SENORITA EXTRAVIADA ? MISSING YOUNG WOMAN versucht die Filmemacherin Lourdes Portillo Licht in das Schicksal der ermordeten Frauen zu bringen, indem sie mit Familien der Opfer, Polizeibeamten, Vertretern der örtlichen Ermittlungsbehörden und Frauen spricht, die Mordanschläge wie durch ein Wunder überlebten. Gezeigt werden auch die Initiativen der Familienangehörigen, ihre Frauen und Mädchen in gemeinsamer Aktion zu schützen.
Die Amnesty International Hochschulgruppe lädt zu einem gemeinsamen Filmabend ein mit Informationen zu den Geschehnissen in Mexiko. Anschließend stehen Experten von International Peace Brigades (PBI) und Amnesty International für Fragen zur aktuellen Menschrechtssituation in Kolumbien zur Verfügung und es kann über die gesehenen Bilder diskutiert werden.
Veranstalter: Amnesty International
Homepage: www.latainamerika.de
live unter http://www.ligx.de/#/gig/amnestyinternational
Längs - Die Lesebühne
Do 22.05. // 20:30 // Saal:
LÄNGS ? Satire im Kulturhaus III&70
Zum letzten Mal vor der zweimonatigen III&70-Sommerpause lädt die Lesebühne LÄNGS zu Satire made in Hamburg. Wussten Sie, dass Jack-Nicholson-Terrier das beliebteste Haustier der modernen Hausfrau sind? Und dass man das Internet in Sachsen-Anhalt über die Fußnägel empfängt? Die drei Satiriker von LÄNGS beantworten Fragen, die niemand gestellt hat. Mit eigenen Texten füllen Sie auch die gröbste Wissenslücke mit höchster Diskretion. Dazu gibt?s Gastautoren, Spoken Word und Wodka mit Ahoj-Brause.
www.laengs.de
live unter http://www.ligx.de/#/gig/laengsdielesebuehne
Zwo Lesen # 8
Di 20.05. // 20:00 // Anbau:
Zwo zu Eins ist eine gute Ausgangslage. Für's Rückspiel sowieso,
aber auch für die zweite Saison der Lesereihe "Zwo" im Haus III&70.
Zwo, das sind zwei Autoren aus dem Writers' Room. Eins, das ist
jemand anderes. Zum Beispiel ein stadtbekannter Autor. Oder
vielleicht ein Musiker. Oder jemand ganz anderes. Auf jeden Fall
jemand, den die zwei gerne dabei haben wollen.
Daniel Bielenstein - Mark Weidenfeld, der Held aus Daniel Bielensteins jüngstem Roman Zwei Singles zu Dritt, ist vor sechs Jahren Vater eines Sohnes geworden, war aber mit Ilona, der Mutter des Kindes, nicht verheiratet und nicht einmal richtig zusammen. Nun muss er die Konsequenzen tragen. Von einem richtigen Sorgerecht kann er nur träumen, von einem geregelten Umgang will Ilona nichts wissen. Was bleibt ihm anderes übrig, als den Kampf um sein Kind aufzunehmen.
Auf gewohnt amüsante Weise nimmt sich Daniel Bielenstein in seinem Roman eines ernsten Themas an. Es geht um Väter, die für einen geregelten Umgang mit ihren Kindern kämpfen. Bei "Zwo Zu Eins" wird er erstmals aus dem frisch erschienenen Buch lesen.
Charlotte Richter-Peill, geboren 1969, lebt in Hamburg, wo sie als freie Schriftstellerin arbeitet. Sie hat zwei Romane geschrieben ("Die Köchin" und "Das letzte Zimmer") herausgebracht, daneben vor allem in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht; viele ihrer Texte werden für den Hörfunk vertont. 2001 erhielt Charlotte Richter-Peill den Förderpreis der Stadt Hamburg und 2004 ein Aufenthaltsstipendium für Autoren im Künstlerhaus Kloster Cismar.
Special Guest: N.N.
Moderation: Hartmut Pospiech (Machtclub, Hamburg ist Slamburg)
mehr Infos unter: www.writersroom.de
live unter http://www.ligx.de/#/gig/zwozueins2
"Dies ist kein Konzert" von Bas Böttcher
Di 03.06. // 20:00 // Saal
"Meine Texte betrachte ich als sinnliche Ereignisse. Sie finden auf Lesebühnen, im Fernsehen, in Literaturhäusern, in Diskotheken, in Bibliotheken, in Büchern, auf Festivals und auf CD statt."
Als reisender Dichter und Rezitator ist Bas Böttcher weltweit auf Tournee. Er ist Herausgeber und Produzent der DVD "Poetry Clips (Vol. 1)" ? der ersten Video Anthologie für deutschsprachige Bühnenliteratur. 2004 erschien sein Roman "Megaherz" im Rotbuch Verlag. Anfang 2006 erschien sein Gedichtband "Dies ist kein Konzert" (Buch & CD, Voland & Quist). Bas Böttcher ist Erfinder der Textbox. [ www.textbox.biz ]
Weitere Infos: http://www.basboettcher.de
Poetry Slam
Fr 16.05. // 21:00 // Saal:
special guest: tba
Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.
live unter http://www.ligx.de/#/gig/poetryslam
40 Jahre Studentenbewegung: Lesung mit Peter Piwitt
Do 15.05. // 20:00 // Saal:
Der Hamburger Schriftsteller Peter Piwitt liest aus seinen Werken "Das Bein des Bergmanns Wu", "Boccherini und die Bürgerpflichten" und "Die Gärten im März".
Neben der Vorstellung seiner Romane wird Peter Piwitt außerdem über seine Erlebnisse und Eindrücke aus der Zeit der 68er berichten, unter anderem von der Schah-Demonstration in Hamburg im Mai 1968.
Peter Piwitt, 1935 in Wohlsdorf geboren, hat in Frankfurt, München und Berlin Soziologie, Philosophie und Literaturwissenschaften studiert.
Seit 1968 lebt und arbeitet er als freier Schriftsteller in Hamburg. Seine gesellschaftskritischen Werke setzten sich mit den politischen Bedingungen in Italien und Deutschland auseinander. Peter Piwitt ist Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland.
Veranstalter: Deutsche Journalisten Union Hamburg (DJU), Verband deutscher Schriftsteller Hamburg (VS)
Diese Lesung ist Teil der Reihe "40 Jahre Studentenbewegung", die vom 16.4. bis zum 3.6.2008 andauert.
Die Veranstaltungsreihe wird von der Deutschen Journalisten Union, dem Verband deutscher Schriftsteller, der Humanistischen Union und umdenken e.V. organisiert.
live unter http://www.ligx.de/#/gig/studentenbewegung2
40 Jahre Studentenbewegung: Lesung mit Gerd Fuchs
Di. 13.05. // 20:00 // Saal:
Mit seinem Text "Adenauers Enkel" beschreibt der Hamburger Schriftsteller Gerd Fuchs die gesellschaftliche Spannung der sechziger Jahre. Die Studentenbewegung mündet in die Außerparlamentarische Opposition. Es entsteht eine Auseinandersetzung zwischen den Söhnen und Töchtern und ihren Nazi-Vätern. Die studentische Opposition klagt ihre Elterngenartion an und stellt ihren Vätern Fragen zum Dritten Reich und deren Mitwirkung im Nazideutschland. Es ist auch eine Anklage gegen das sich bildende "establishment" in Parteien, Gewerkschaften und gesellschaftlichen Institutionen.
Gerd Fuchs, 1932 im Saarland geboren, studierte in Köln, München und London Germanistik und Angelistik. In den 60 Jahren arbeitete er als Kultur- und Feuilletonredakteur der Welt und des Spiegels. Ab 1968 ist er als freier Schriftsteller tätig. Gerd Fuchs ist Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland.
Veranstalter: Deutsche Journalisten Union Hamburg (DJU), Verband deutscher Schriftsteller Hamburg (VS)
Diese Lesung ist Teil der Reihe "40 Jahre Studentenbewegung", die vom 16.4. bis zum 3.6.2008 andauert.
Die Veranstaltungsreihe wird von der Deutschen Journalisten Union, dem Verband deutscher Schriftsteller, der Humanistischen Union und umdenken e.V. organisiert.
live unter http://www.ligx.de/#/gig/studentenbewegung
taz salon: Grüne Hoffnung, schwarze Zukunft?
08.05. // 20:00 // Saal
Am 7. Mai soll der schwarz-grüne Hamburger Senat von der Bürgerschaft
gewählt werden. Im taz salon debattieren einen Tag später VertreterInnen
aus Wirtschaft, Umwelt, Sozialbereich und Politik über Erwartungen und Befürchtungen.
Gabi Brasch, Vorstand Diakonisches Werk
Günther Klemm, Syndikus Handelskammer
Marlies Strehlow, Verband Frauen- und Mädcheneinrichtungen (pro:fem)
Stephan Zirpel, Geschäftsführer Naturschutzbund (Nabu)
Impulsreferate: Robert Habeck, Grüner Parteichef Schleswig-Holstein
Moderation: Sven-Michael Veit (Politischer Korrespondent taz nord)
Hamburg - wachsende Stadt, wachsende Armut
Mi 07.05. // 19:30 // Saal:
Die neuen Schlagworte von "sozialer Verwahrlosung" und "neuer Unterschicht" haben längst ihren Weg über die Medien in unsere Alltagssprache gefunden. Armut ist besonders in heißen Wahlkampfphasen ein Thema. Die Ausgrenzung derer, die mit abgekoppelten Lebensläufen in eigenen Milieus jenseits der Gesellschaft leben, schreitet voran. Trotz Wohlfahrtstaat sind Kinderarmut, Altersarmut, Armut von Alleinerziehenden und Familien mit Migrationshintergrund sichtbare Probleme.
Hamburg scheint mit dem Leitbild "Metropole Hamburg ? Wachsende Stadt" eine aufstrebende Region zu sein. Durch die Förderung von benachteiligten Stadtteilen sollen Lebensqualität und bessere Entwicklungschancen für alle Hamburger geschaffen werden. Mit Betreuungsinitiativen und Netzwerkbildung in sechs Stadtteilen wie Altona Altstadt, Wilhelmsburg oder Billstedt werden Quartiers-, Bildungs-, und Familienoffensiven finanziert. In Höhe von zusätzlichen 10 Millionen Euro zu den insgesamt schon eingesetzten 20 Millionen Euro pro Jahr wird Hamburg lebenswert für alle ? so lautete der Slogan des Hamburger Bürgermeisters im Wahlkampf der Bürgerschaftswahl 2008.
Ist das wirklich so? Was verbirgt sich hinter dem Begriff "Armut"? Kann Stadtpolitik dem "Teufelskreis Armut" entgegenwirken? Wo steht Hamburg mit seinen Maßnahmen? Wie geht die politische Ebene damit um?
Wir möchten mit den Referenten und Ihnen darüber diskutieren.
Auf dem Podium werden diskutieren:
Prof. Dr. Ursel Becher, Pädagogikprofessorin und Autorin der Studie »...die im Dunkeln sieht man nicht« über Kinderarmut in Hamburg
Stephan Karrenbauer, Hinz und Kunzt
Willy Rickert, Behörde für Stadtentwicklung
Carl Mario Spitzmüller, SAGA GWG
Burkhard Plemper, Journalist/Soziologe, Moderation
Eine Veranstaltung von hamburgPolis: www.hamburgPolis.de
live unter http://www.ligx.de/#/gig/wachsendestadt
Studieren in Europa: Es ist noch kein Master vom Himmel gefallen.
Mo 05.05. // 19:30 // Saal:
Gemeinsam mit seinen europäischen Nachbarn hat sich Deutschland 1999 in Bologna das Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2010 einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum mit einem System zur gegenseitigen Anerkennung von Studienleistungen und Studienabschlüssen zu schaffen. Der Bologna-Prozess ist die tiefstgreifende Hochschulreform der letzten Jahre.
Die hiesige Diskussion über Bologna wird weitgehend von der Angst vor einem Schmalspur-Bachelor-Studium mit einem rigiden Studienplan beherrscht, bei dem die Entfaltung eigener Interessen und der wissenschaftliche Tiefgang viel zu kurz kommen. Hinzu kommt, dass sowohl die Akzeptanz des neuen Studienabschlusses beim Berufseinstieg als auch die Frage, wer denn bis zum Master weiter studieren darf, weitgehend ungeklärt sind.
Was bringt "Bologna" für Studierenden tatsächlich?
Sind die praktischen Probleme in Deutschland unweigerlich Folge des Bologna-Prozesses oder können wir von anderen Ländern lernen?
Welche Möglichkeiten haben Studierende und politische AkteurInnen auf den Prozess Einfluss zu nehmen (auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene)?
Es diskutieren miteinander und mit dem Publikum:
Helga Trüpel, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Europa-Parlament-Abgeordnete
Dr. Jochen Hellmann, Uni Hamburg, Akademisches Auslandsamt
Benjamnin Gildemeister, AStA, Uni Hamburg, Juso-Hochschulgruppe
Martin Burmester, CampusGrün, Uni Hamburg, Studentischer Akkreditierungspool
Veranstalter: umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Kooperationspartner: ASTA Uni Hamburg, CampusGrün Uni Hamburg
http://www.ligx.de/#/gig/studierenineuropa
Längs - Die Lesebühne
Do 24.04. // 20:30 // Saal:
LÄNGS - Satire im Kulturhaus III&70
Denken macht glücklich! Sagen die drei Live-Literaten Thomas Nast, Liefka Würdemann und Jörg Schwedler und nicken mit ihren klugen Köpfen. Ein bisschen denken und man versteht viel mehr! Hamburgs einzige Lesebühne liest Texte über den Zusammenhang zwischen Wurst und Kosmos, Pepsi und Polen sowie Pferdestärken und den imminenten Weltfrieden. ? Hä? Ja, genau. Dazu gibt?s Gastautoren, jede Menge Spoken Word, Lachkrämpfe und Wodka mit Ahoj-Brause gratis.
>> LIVE-STREAMING unter www.ligx.de <<
Infos zu Längs unter http://lesebuehne.jimdo.com/
Sabine Ludwig: "Der 7. Sonntag im August"
Di 22.04 // 16:00 // Saal
Sabine Ludwig liest aus Ihrem Buch, für Kinder ab 9 Jahre.
"Der 7. Sonntag im August"
Wer mag ihn schon, diesen letzten Tag der Sommerferien? Die Schulmappe liegt immer noch unausgeräumt in der Ecke und das Zeugnis ist auch nicht unterschrieben. Die 11-jährige Freddy hat jedenfalls überhaupt keine Lust auf die Schule. Und dann geschieht das Unglaubliche: Als Freddy am nächsten Morgen aufwacht, ist schon wieder Sonntag! Der letzte Ferientag wiederholt sich und wiederholt sich ? und Freddy scheint die Einzige zu sein, die merkt, dass sie alle in einer verrückten Zeitschleife feststecken.
>> LIVE-STREAMING unter www.ligx.de <<
Brigitte Blobel liest aus Ihrem Buch "Zwischen Bagdad und Nirgendwo"
MO 21.04. // 19:00 // Saal
Der Hölle des Krieges in Bagdad entflohen, kommt Said zu seinem Onkel nach Berlin. Was er im Irak erlebt hat, lässt sich nicht erzählen. Aber trotz des Terrors dort liebt er sein Land und fühlt sich seiner Kultur und Religion verbunden. Wie sollte er das alles abstreifen - nur weil die anderen in Deutschland ihn anfeinden?
Enttäuscht von der Ablehnung, die ihm entgegenschlägt, sucht Said verzweifelt nach seiner Identität. Als Said Lena näher kommt, scheint er jemanden gefunden zu haben, der ihn versteht.
Aber dann geschehen Dinge, die Said zum Äußersten treiben...
Poetry Slam mit Special Guest: Nils Heinrich
Fr 18.04. // ab 21:00 // im Saal:
Der ehemalige Berliner Brauseboy ist zufällig in der Gegend und so haben Thomas und Paul sich den guten Herren ins Netz gehen lassen, um das geneigte Publikum teilhaben zu lassen an all dem großartigen Zeug, was der Herr Heinrich so produziert, ob er das jetzt aus Büchern, zerfetzten Textzetteln oder Notenblättern abliest oder im Zweifelsfall auch auswendig von sich gibt.
Das Mikrofon ist für mitteilungsbedürftige Slammermünder wie immer offen, jedes offene Ohr zahlt 1,50? Eintritt. Wer nicht beweisen kann, dass er nur auf einem Ohr hört, zahlt für beide. Los gehts um 21h im Saal des Haus III&70.
Rezepte zur Weltherrschaft, deine Erlebnisse aus dem letzten Vogelparkbesuch, Thesen und Ansichten sind hier genau so erwünscht, wie die guten alten Reime zu Goethes Zeiten. Also kommt vorbei, lest vor und kämpft um die Krone der Lyrik oder seht zu, lacht und lasst euch von anderen verzaubern. Spontane Anmeldungen vor Ort sind immer möglich.
www.slamthepony.de
>> LIVE-STREAMING unter www.ligx.de <<
40 Jahre Vietnam-Opposition
Mi 16.04. // ab 19:30 // im Saal:
Der Vietnam-Krieg war Anlaß zum Prostest der Außerparlamentarischen Opposition 1968. Aufgrund dessen fand am 7.2.1968 in Berlin der "Internationale Vietnamkongreß" statt.
Heute nach 40 Jahren soll mit dieser Veranstaltung an den Vietnam-Krieg und die Vietnam-Opposition in der damaligen Bundesrepublik erinnert werden. Der Journalist Matias Boem hat in seinem Artikel "Die geheime Flotte des Vietkong" den "Ho-Chi-Minh-Pfad zur See" in mare 62 beschrieben und wird neben seinem Text auch Fotos und Filmausschnitte hierzu vorstellen.
Prof. Bernd Greiner schrieb mit seinem Buch "Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam", das Standardwerk über den Vietnam-Krieg. Er stellt in seinem Vortrag das Buch in Kernthesen vor.
Außerdem gibt der DJU-Vorsitzende Michael Rittendorf einen Überblick über die Vietnam-Solidarität und den Internationalen Vietnam-Kongreß 1968 in Berlin.
Veranstalter: Deutsche Journalisten Union Hamburg (DJU), Verband deutscher Schriftsteller Hamburg (VS)
Diese Lesung ist Teil der Reihe "40 Jahre Studentenbewegung", die vom 16.4. bis zum 3.6.2008 andauert. Die Veranstaltungsreihe wird von der Deutschen Journalisten Union, dem Verband deutscher Schriftsteller, der Humanistischen Union und umdenken e.V. organisiert.
Eintritt: 6,-
Zwo Lesen # 7: Kunst-Märchen
Di 15.04. // ab 20:00 // im Anbau:
Zwo Zu Eins
Zwo, das sind zwei Autoren aus dem Writers' Room. Eins, das ist jemand anderes. Zum Beispiel ein stadtbekannter Autor. Oder vielleicht ein Musiker. Oder jemand ganz anderes. Auf jeden Fall jemand, den die zwei gerne dabei haben wollen.
mit René Harder, Petra Kluge + Special Guest: Rupprecht Matthies
Rupprecht Matthies macht O-Ton mit poetischem Wirrwarr: im Zug sitzen und nebenan reden Mitreisende über ihren Beruf, die Verwandtschaft, das Reiseziel oder Schulklassen erobern sich das Abteil. Wie es einem dabei geht, erzählt Rupprecht Matthies in kurzen Geschichten. Gesprächsfetzen wechseln sich ab mit Beschreibungen der Situationen ab.
Matthies, geb. 1959, ist bildender Künstler, schreibt aber immer wieder reale Begebenheiten auf.
René Harder ist Schauspieler, Autor und Regisseur, war als Darsteller an zahlreichen deutschen Theatern, in der "Lindenstraße" und in anderen Fernsehserien zu sehen. Als Autor und Regisseur inszenierte er Theaterstücke in Hamburg, Görlitz oder Konstanz, drehte den fabelhaften Dokumentarfilm "Herr Pilipenko und sein U-Boot", der auf zahlreichen Festival lief und mit einigen Preisen ausgezeichnet wurde.
Harder liest aus seinem ersten Roman. Der ist noch so geheim, daß außer ihm niemand weiß, wovon er denn eigentlich handelt.
Petra Kluge liest ein "Kunst"-Märchen, in dem es Bilder geht. Es geht um ein Kind, das das eine Bild liebt und auf dem anderen herumkaut. Es geht um märchenhaftes Geld, um sehr feine Herren mit Chauffeur und um einen Bungalow mit einem dicken Krokoportemonnaie auf dem Teakholztisch darin. Dabei wird viel Schokolade gegessen und noch mehr Zigaretten werden geraucht und natürlich gibt es auch einen märchenhaften Schluss.
Petra Kluge, geboren in Düsseldorf, lebt in Hamburg. Verheiratet, ein Kind. Sie hat dauerhaft im Kunsthandel gearbeitet, seit einigen Jahren schreibt sie. Zunächst eine Reihe längerer Erzählungen, dann ein Roman. Zur Zeit schreibt sie an einer Sammlung von Texten über "Kunst und Leben".
Moderation: Hartmut Pospiech (Machtclub, Hamburg ist Slamburg)
mehr Infos: www.writersroom.de
Eintritt: 3,-
>> LIVE-STREAMING unter www.ligx.de <<
taz salon: Hamburgs neue Farbenlehre
Fr 10.04. // ab 19:30 // im Saal:
Senatsbildung in Hamburg. Podiumsdiskussion mit:
N.N., CDU
Michael Neumann, SPD, Fraktionsvorsitzender
Christa Goetsch, GAL, Fraktionsvorsitzende
Dora Heyenn, Linke, Fraktionsvorsitzende
Moderation: Sven-Michael Veit (Politischer Korrespondent taz nord)
Eintritt frei
Die dunkle Stunde 4
Fr 10.04. // ab 20:30 // im Club:
Robert Schlunze mit einer sensationellen Live-Lesung seines Hörspiels für Bekloppte! VERY SPECIAL AGENT JASON LUTZ in:
Mutant-Nazi-Zomboiden greifen an!
Blue Hill Mountains, Virginia - Donnerstag, 39. Juni - 22:17 Uhr...
Ein grauenhafter Mord geschieht. Ein junges Model wird entführt. Die Polizei ist ratlos. Very Special Agent Jason Lutz bekommt einen gefährlichen Auftrag.
Der Superschurke und wahnsinnige Wissenschaftler Dr. Elmar Schnitzel will mit Hilfe von Nazi-Zombies und fünfzehn entführten Nachwuchs-Schönheiten, die er halbnackt in einem geheimen Bunker gefangen hält, eine neue Herrenrasse erschaffen.
Jason Lutz soll ihn stoppen.
Myra Radomskaya, eine servierttische Spionin, ist Jason Lutz dicht auf den Fersen.
Ein sechs Meter großes, durch Penisvergrößerungssalbe mutiertes Monster läuft Amok und zerfleischt Schlachtvieh und Menschen im Blutrausch.
Dann wird die Geschichte höchst bizarr...
Präsentiert von: LAUSCH - Phantastische Hörspiele - www.merlausch.de und LIGX - Einfach Live sein - www.ligx.de
Informationen zum Hörspiel bei www.rokatoonz.com
Eintritt: 3,-
>> Poetry Slam
Fr 21.03. // ab 21:00 // im Saal
Mit Mirco Buchwitz
Unser Vertreter bei den Deutschen Meisterschaften im Herbst 2007 (Finalist) beehrt uns mit seiner Anwesenheit. Diesmal nicht im offenen Wettbewerb, sondern außer Konkurrenz, was ihm und uns und euch Gelegenheit gibt, sich (nochmals) von seinen exquisiten Tonspuren und deren Wirkung auf das neuronale Netz zu überzeugen!
Einen Vorgeschmack auf Mirco gibts hier!
www.slamthepony.de
Eintritt: 3,-
>> Längs - Die Lesebühne: Das erste Mal!
D0 20.03. // ab 20:00 // im Saal
Lesebühne LÄNGS feiert Premiere in der III&70!
Das erste Mal vergisst du nie. Das erste Mal Angie Merkel die Hand geben etwa. Vom ersten Absturz ganz zu schweigen.
Die Live-Literaten Thomas Nast, Liefka Würdemann und Jörg Schwedler laden erstmalig in die III&70.
Kurz vor der Weltherrschaft lesen die Satiriker rockige Texte über das erste Mal - live von Barhockern für lange und kurze Beine. Dazu gibt's special guests, Spoken Word und Wodka mit Ahoj-Brause gratis. Ab Gründonnerstag regelmäßig.
www.laengs.de
Eintritt: 4,50 // Vorverkauf
>> Zwo Zu Eins # 6: Blues in A-Moll
Di 18.03 // ab 20:00 // im Anbau
Zwo, das sind zwei Autoren aus dem Writers' Room. Eins, das ist jemand anderes. Zum Beispiel ein stadtbekannter Autor. Oder vielleicht ein Musiker. Oder jemand ganz anderes. Auf jeden Fall jemand, den die zwei gerne dabei haben wollen.
Mit Carsten Brandau, Kilian Winkelmann
+ Special Guest: David Gieselmann
Moderation: Hartmut Pospiech
David Gieselmann lebt mit Frau und zwei Kindern in Hamburg. Er schreibt Komödien und Hörspiele sowie Kolumnen über Popmusik auf seiner Homepage www.popticker.de. Er wird bei dieser Lesung einer Figur eine Stimme verleihen, die sowohl schon in einem Stück ("die Tauben") als auch in einem Hörspiel ("Blauzeugen") sowie in so manchem Text für den Popticker vorkam: Dietmar Poppeling, ehemaliger Popbeauftragter der rot-grünen Bundesregierung, der heute ein wenig zurückgezogen in Nürnberg lebt. Die TAZ bezeichnete
ihn einst als "Popengel der neuen Mitte".
Carsten Brandau - Dieses Mal wird er Prosa lesen: Über das T-Shirt von Bernhard und über das Matschauge einer Riesengarnele. Darüber, dass Rastlosigkeit eine Eigenschaft ist und dass Eigenschaft und Einstellung in diametralem Gegensatz zueinander stehen können. Brandau erzählt von ?seiner Sommerbekanntschaft? und spielt ein Kurz-Hörspiel vor, das den
Moment beschreibt, ?als der Schalter umgelegt wurde.? Brandau, 1970 in Hamburg geboren, studierte in Trier, London und Heidelberg Germanistik,
Geschichte und Philosophie, war danach vier Jahre Regieassistent am Theater und lebt seit 2003 als Theaterregisseur und Autor mit Freundin und Tochter wieder in Hamburg. Seine Theaterstücke wurden mehrfach ausgezeichnet und u.a. am Hamburger Thalia Theater und am Wiener Burgtheater vorgestellt.
Kilian Winkelmann hat was mitgebracht über Blues in A-Moll, der zu wilden Küssen führt, über Jam Sessions und ungeklärte Paarungsverhältnisse, über eine divenhafte Gesangs lehrerin mit exzessivem Liebesleben, und über den Kater danach. Winkelmann, Jahrgang 1976, ist Autor und Bluessänger. Er studierte Kreatives Schreiben und Schauspiel. Neben freier Theaterarbeit und Regieassistenzen sammelte er Erfahrungen bei den Jobs, die alle Schriftsteller durchlaufen müssen: Bürobote, Fabrikarbeiter, Videotheks angestellter und Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes. Nachdem er ansatzweise genug erlebt
hatte, begann er Kurzgeschichten, Gedichte und szenische Dialoge zu schreiben. Er arbeitet an seinem ersten Roman.
Eintritt: 5,-; 4,- (ermäßigt)
taz salon // Kenia: Blutbad im Urlaubsparadies
DO 13.03. // 20:00 im Saal
Die gefälschte Präsidentschaftswahl hat Kenia an den Rand des Abgrunds geführt. Über Jahrzehnte schwelende ethnisch-politische Konflikte brachen mit einer Brutalität aus, die an den Völkermord in Ruanda erinnert. Ist die Demokratisierung in Kenia noch zu retten? Und was bedeutet es für die Hoffnungen Afrikas, dass sich das vermeintliche Vorzeigeland Kenia als so instabil erwiesen hat?
Podiumsdiskussion mit:
Ulrike Herrmann, taz-Redakteurin
Prof. Rolf Hofmeier, Ehemaliger Direktor des Instituts für Afrikakunde
Ralph-Michael Peters, Wahlbeobachter der EU und Kenia-Experte
Yvonne Awuor Atieno, Deutscher Afrika-Verein, Chawema e.V.
Moderation: Jan Kahlcke, Redaktionsleiter der taz nord
>> LIVE-STREAMING unter www.ligx.de <<
Humanistische Union - Telefonüberwachung und kein Ende?
27.02 // 20:00 // Saal
Vortrag von Dr. Jürgen Kühling, Bundesverfassungsrichter a. D., Rechtsanwalt
Wir wollen keinen Überwachungsstaat. Wir wollen nicht, dass die Freiheitsrechte des Grundgesetzes von Sicherheitsinteressen überwuchert werden. Und deswegen sind die Telefonüberwachung und andere Überwachungsmaßnahmen des Staates ein Dauerbrenner für uns. Die HU Hamburg ist mit dieser Thematik auf der Höhe der Zeit.
Mit Dr. Jürgen Kühling haben wir einen Referenten gewinnen können, der das gestellte Thema auf qualifizierte Weise zu durchdringen und darzustellen vermag. Jürgen Kühling hat sich als Bundesverfassungsrichter einen hervorragenden Namen gemacht und ist darüber hinaus als kritischer Humanist bundesweit bekannt.
>> LIVE-STREAMING unter www.ligx.de <<
>> "Vergiss nicht, mich zu vergessen" Geschichten über die Liebe und das Leben
Di 26.02. // ab 20:30 // im Anbau
Mit den Autorinnen Anne von Vaszary (Berlin) und Sonja Polligkeit (Hamburg).
Sonja Polligkeit
Geboren vor Weihnachten 1977. Seitdem nichts mehr geliebt als Geschichten zu erzählen. Absolventin der Autorenschule Hamburg. Lebt als Autorin und Regisseurin in Hamburg.
Anne von Vaszary
Geboren am Frühlingsanfang 1975 in Sachsen. Studium der Dramaturgie an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Lebt seit 2005 als freie Autorin und Computerspielentwicklerin in Berlin.
www.sonjapolligkeit.com
www.annevonvaszary.de
Eintritt: 4,-
>> Black History Month - Buchpräsentation mit Lesung - Noah Sow ? " Deutschland Schwarz Weiss ?
Di 26.02. // ab 20:00 // im Saal: Das Buch "Deutschland Schwarz Weiß" informiert auf anschauliche Weise über den alltäglichen Rassismus: woher er kommt, wie er weitergegeben wird, wozu er dient, und wie er sich oft versteckt äußert. Um diese Erkenntnisse nicht nur an das Publikum heranzutragen, verlassen Buch und Lesung den üblichen Stil schwerer Kost und schaffen es, für jede Zielgruppe unterhaltsam zu
informieren.
In "Deutschland Schwarz Weiß Live" erfahren Sie unter Anderem:
- was Schwarze wirklich denken wenn Sie sie auf ihre Haare ansprechen
- warum es schlimmer ist, "die weiße Massai" zuende zu lesen als nicht zur
Lichterkette zu gehen
- 20 schlechte und 20 gute Ideen für einen Gesprächsanfang
- wie man über Afrika schreibt
- was die zivilisierte Welt vom Stamm der Bayern lernen kann
- 10 Tipps für die Zukunft
Noah Sow ist Autorin, Musikerin, Produzentin, Medienkritikerin. Durch viele TV-Auftritte, Liveshows und Personality-Sendungen bei WDR, HR und Radio Fritz ist sie vor allem bei jungen Erwachsenen bekannt. Sie ist Vorstandsvorsitzende der Schwarzen deutschen media-watch-Organisation "der braune mob".
Eintritt frei
Mit Unterstütung von
Black History Month - Buchpräsentation mit Lesung - Noah Sow - " Deutschland Schwarz Weiss "
26.02 // 20:00 // Saal
Das Buch "Deutschland Schwarz Weiß" informiert auf anschauliche Weise über den alltäglichen Rassismus: woher er kommt, wie er weitergegeben wird, wozu er dient, und wie er sich oft versteckt äußert. Um diese Erkenntnisse nicht nur an das Publikum heranzutragen, verlassen Buch und Lesung den üblichen Stil schwerer Kost und schaffen es, für jede Zielgruppe unterhaltsam zu
informieren.
In "Deutschland Schwarz Weiß Live" erfahren Sie unter Anderem:
- was Schwarze wirklich denken wenn Sie sie auf ihre Haare ansprechen
- warum es schlimmer ist, "die weiße Massai" zuende zu lesen als nicht zur Lichterkette zu gehen
- 20 schlechte und 20 gute Ideen für einen Gesprächsanfang
- wie man über Afrika schreibt
- was die zivilisierte Welt vom Stamm der Bayern lernen kann
- 10 Tipps für die Zukunft
Noah Sow ist Autorin, Musikerin, Produzentin, Medienkritikerin. Durch viele TV-Auftritte, Liveshows und Personality-Sendungen bei WDR, HR und Radio Fritz ist sie vor allem bei jungen Erwachsenen bekannt. Sie ist Vorstandsvorsitzende der Schwarzen deutschen media-watch-Organisation "der braune mob".
Veranstalter: C.Bertelsmann Verlag
>> LIVE-STREAMING unter www.ligx.de <<
>> Zwo Zu Eins #5: Die große weite See
Di 19.02 // ab 20:00 // im Anbau:
Zwo Zu EinsZwo, das sind zwei Autoren aus dem Writers' Room. Eins, das ist jemand anderes. Zum Beispiel ein stadtbekannter Schrifsteller. Oder vielleicht ein Musiker. Oder jemand ganz anderes. Auf jeden Fall jemand, den die zwei gerne dabei haben wollen.Mit Friederike Meltendorf, Hartmut Pospiech und Special Guest: Arne Rautenberg
www.writersroom.de
Eintritt: 5,- (ermäßigt 4,-)
>> POETRY SLAM
Fr 15.02. // ab 21:00 // im Saal: Mit Mischael-Sarim Verollet aus Bielefeld und Dari Hunziker aus Zürich. Mehr infos unter Slam the Pony
>> AMNESTY INTERNATIONAL: KOLUMBIEN-FILMABEND
Mi 06.02. // ab 19:30 // im Anbau
mit anschließender Diskussion: "Hasta la última piedra" (Bis zum letzen Stein)
Die Amnesty International Hochschulgruppe lädt zu einem gemeinsamen Filmabend ein mit Informationen zu Kolumbien. Anschließend stehen Experten von International Peace Brigades (PBI) und Amnesty International für Fragen zur aktuellen Menschrechtssituation in Kolumbien zur Verfügung und es kann über die gesehenen Bilder diskutiert werden.
>> TAZ SALON
Do 07.02. // ab 20:00 // im Saal: Sozial? Tolerant? Weltoffen?
Vier Frauen. Vier Migrantinnen. Vier Politikerinnen. Vier Parteien. Vier Entwürfe für Hamburg nach der Bürgerschaftswahl.
>> Rosa-Luxemburg-Bildungswerk Hamburg e.V.: Lesung und Diskussion mit Seyran Ates
Mo 11.02. // 19:30 // im Saal
"Der Multikulti-Irrtum"? Eine notwenige Diskussion für eine bessere Integrationspolitik in Deutschland
"Syran Ates ist eine der profiliertesten islamkritischen Stimmen in Deutschland. Sie ist aber auch eine treffsichere Kritikerin des jahrzehntelangen Versagens der deutschen Politik und der Gesellschaft, die Zuwanderer angemessen aufzunehmen." (Das Parlament) Sie kennt nicht nur aufgrund eigener biographischer Erfahrungen die Situation von MigrantInnen, sondern auch durch ihre rechtsanwaltliche Praxis. Eindringlich warnt sie vor dem sozialen Abrutschen der dritten Einwandergeneration. In Ihren Thesen, die sie auf der Veranstaltung vorstellt, kritisiert sie diejenigen Teile der türkischen Community, die an überkommenen islamischen Riten und Gewohnheiten festhält genauso wie diejenigen, die eine "falsche Akzeptanz" an den Tag legen. Ates macht Vorschläge für eine andere Integrationspolitik, sie fordert eine "transkulturelle" Gesellschaft, in der Grenzen verwischen und ein Gleichgewicht der Kulturen erreicht wird, in der Toleranz nicht mit Gleichgültigkeit verwechselt wird.



















































